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Test: Die Sims 2 - Gute Reise
Raus aus dem Regen, ab an den Strand!
Uni-Campus, Partymeile, Zoogeschäft, Stadtpark – damit geben wir uns nicht mehr zufrieden: Die Sims verlassen ihre vertraute Umgebung und machen sich auf in fremde Gefilde. Bei der aktuellen Wetterlage ist das sehr gut nachzuvollziehen… Genug Kohle auf dem Konto?Die Idee ist gut, wenn auch zugegebenermaßen nicht sonderlich neu – schließlich gab es Ähnliches mit Urlaub total schon als Ergänzung zum ersten Teil. Aber was soll´s, an Feature-Recycling made by EA hat man sich ja langsam gewöhnt ;) Und so eine Reise hat schon was für sich, zumal die große Fangemeinde bestimmt wieder nach neuen Inhalten lechzt. Das zentrale Element des aktuellen Addons sind (nur) drei, dafür recht unterschiedliche Urlaubsregionen mit allerlei individuellem Zeug. Dazu später mehr. Vor das Vergnügen haben die Sim-Götter nämlich erst mal das Bezahlen gesetzt. Die Reise lässt sich fix und kundenfreundlich übers Telefon buchen, geht aber leider wie im echten Leben ganz schön ins Geld, und man muss als hart arbeitender Familiensim vielleicht andernorts kürzer treten und fleißig sparen, bevor die hoffentlich schönste Zeit des Jahres endlich beginnen kann. Bis zu acht Gäste dürfen mitkommen, was die Sache allerdings selbstverständlich nicht gerade billiger macht. Zumal neben den Flugkosten auch für angemessene Unterbringung während des drei bis sieben Tage dauernden Aufenthalts gesorgt werden muss und selbst schäbigere Absteigen stolze Preise verlangen, von Fünf-Sterne-Palästen ganz zu schweigen. Vierbeiner (soll hier heißen: Haustiere und Krabbelkinder) müssen übrigens zuhause bleiben und brauchen in der Zwischenzeit einen Babysitter falls kein Erziehungsberechtigter verfügbar sein sollte. Gebratener Wels und SchattenkriegerPraktischerweise muss man nicht mal die Koffer packen, stundenlang am Flughafen warten oder Angst vor Bruchlandungen haben – bei den Sims verläuft die komplette Anreise unsichtbar während der dazugehörigen (etwas lang geratenen) Ladepause.Fernöstlich geht es in „Takemizu Village“ zu, wo zwischen Pagoden und Zen-Gärten unter anderem entspannende heiße Quellen auf gestresste Urlauber warten. Rustikaler zeigt sich „Drei Seen“ mit Camping-Möglichkeit, Angelteichen, Marshmallows überm offenen Lagerfeuer und anderen Attraktionen für die Naturburschen unter den Besuchern. Traditionelles Sommerfeeling verspricht dann schließlich noch die „Twikkii-Insel“, inklusive Sandstrand zum Burgen bauen und Muscheln suchen. Auch im Urlaub plagt einen natürlich der Hunger, und bei Kohldampf kommen nun eben leckere Fischgerichte, Reispfannen oder andere regionale Spezialitäten auf den Tisch. Auch sonst zeigen sich diverse Besonderheiten jedes Schauplatzes. So lassen sich unter anderem jeweils ortstypische Begrüßungsrituale und spezielle Fähigkeiten erlernen, die man später auch zuhause einsetzen darf. Schnell wird der aufgeschlossene Sim zum Feuertänzer, verbeugt sich wie ein echter Japaner oder lässt sich vom geheimnisvollen Ninja in der Kunst des Teleportierens unterweisen. |
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