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Test: FIBA Basketball Manager 2008
Fluch oder Segen für alle Basketball-Begeisterten?Vollmundige Versprechen seitens der Publisher zur Qualität ihrer Spiele sind das eine. Ob diese Aussagen dann wirklich in die Tag umgesetzt wurden, und der Käufer auch ein Produkt erwirbt, das diesen Aussagen gerecht wird, das andere. BHV verspricht laut Packungstext „Lebensechte Animationen und ausgefeilte 2D- und 3D-Grafiken sorgen für adrenalingeladene Atmosphäre beim Kampf um die Körbe“. Das hört sich doch gut an und macht sofort Lust, den FIBA-Basketballmanager 2008 zu installieren und loszulegen.Aller Anfang ist schwerNach gut 10 Minuten steht die Installationsanzeige erst bei 50 %, Zeit genug also sich einmal die Ausstattung des Programms näher anzusehen. Beigelegt ist ein 18 Seiten dünnes Handbüchlein, das nicht nur schmal im Umfang ist, sondern auch im Informationsgehalt. Beispiel gefällig: „Ligatabelle: Zeigt Tabellen von verschiedenen Ligen weltweit an.“ Solche Erklärungen ziehen sich durch das ganze Büchlein. Leider ist so eine Handbuch keine Seltenheit mehr.Nach einer kurzen Ladezeit landet man im Hauptmenü und man darf sich einen von 4 Spielmodi aussuchen. Dabei stehen zur Wahl: Freies Spiel, Karriere, EuroBasket und World Championship. Interessanteste Auswahl ist mit Sicherheit der Karrieremodus. Hierbei beginnt man das Spiel als Manager einer Amateur-Mannschaft und muss sich einen Vertrag bei den Profi-Teams erarbeiten. Wurde der passende Modus ausgewählt, muss noch der Name eingegeben und der zu betreuende Verein gewählt werden. Hierbei hat man aus 14 verschiedenen Ländern die bekanntesten Vereine zur Auswahl. Originaldaten gibt es aber nur in der BBL und im Weltmeisterschafts- bzw. Europameisterschaftsmodus. Lasst uns die Karriere beginnenSind alles spielvorbereitenden Entscheidungen getroffen, startet man den ersten Tag der Managerkarriere mit einem einfach strukturierten, dafür aber leicht einprägbaren Übersichtsschirm. Am oberen Bildschirmrand befinden sich vier Buttons (Büro, Finanzen, News, Hauptmenü), wobei sich jeder einzelne Punkt in mehrere Untermenüs gliedert, mit denen man die einzelnen Bereiche ansteuert. Geboten werden genretypische Möglichkeiten: Man geht auf Sponsorensuche, baut die Peripherie aus, verhandelt Spielergehälter, kümmert sich um die Manschaftsaufstellung und entscheidet über die Taktik. Interessant ist die Tatsache, dass das Spiel eine sehr spartanische Benutzeroberfläche besitzt. Alles wird über Tabellen gesteuert. Das macht das Ganze zwar übersichtlich aber auch sehr schnell dröge und wirkt auf das Auge wie eine Netzhautpeitsche. Drag&Drop wurde nicht implementiert, was die Bedienung langsam und umständlich macht. Jedes einzelne Menü ist immer gleich aufgebaut: In einer Tabelle sind Datensätze (z.B. Spielernamen bei der Manschaftsaufstellung oder Sponsoren bei der Werbung) alphabetisch geordnet, die dann per Auswahlbutton in eine neue Übersichtstabelle sortiert werden. So wählt man fünf Personen für die Startaufstellung aus, und auf einem zweiten Screen wird per Drop-down Menü eine von zehn möglichen Angriffs- und Verteidigungstaktiken bestimmt. Diese sind fix vorgegeben, ein Editieren oder Kreieren selbiger ist nicht möglich. |
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FIBA Basketball Manager 2008

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