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Test: Sega Rally
Die nächste Schlammschlacht, besser als Colin McRae: DIRT?
SEGA bringt den Arcade-Klassiker Sega Rally auf den Next-Gen-Konsolen und auf dem PC an den Start. Funktioniert das Prinzip „Klassische Vollgas Raserei im modernen Gewand“ gegen das aktuellere Konzept des nur bedingt arcadigen Colin McRae: DIRT ? Old SchoolSega Rally kommt gleich von Beginn an mit einem spartanischen aber funktionellen (Bilder)-Menü (am PC ohne Mausunterstüzung) richtig Old School daher. Auch in Sachen Spielmodi gibt man sich ohne Überraschungen traditionell. Im „Zeitfahren“ düst man gegen eigene Ghost-Fahrzeuge um Bestzeiten. Wer Online-Zugang hat, darf die eigenen Zeiten hochladen und sich mit den Ghost-Fahrzeugen anderer Spieler auf seinem Gerät messen. Im „Schnellen Rennen“ darf man sich auf freigefahrenen Kursen mit freigefahrenen Wagen Duelle gegen die KI-Gegner liefern. Die Auswahl aus drei Schwierigkeitsstufen ist hier, im Gegensatz zum Hauptmodus „Meisterschaft“ möglich. Letztere wird in den drei Klassen „Premier“, „Getunte Fahrzeuge“ und „Masters“ ausgefahren. Jede Klasse ist wiederum in drei Schwierigkeitsklassen (Amateur, Profi und Experte) unterteilt. Da SEGA die Zahl 3 wohl recht angenehm fand, müssen in jeder Schwierigkeitsklasse drei Wettbewerbe mit wiederum drei Rennen, die auch noch je drei Runden lang sind, mit stets sechs (lässt sich durch drei Teilen) Teilnehmern ausgefochten werden. Dabei beginnt man in den unteren Klassen und schaltet so die jeweils höhere Klasse, sowie weitere Wagen plus neue Lackierungen und Strecken frei. Dazu muss man in Summe nur die erforderlichen Punktzahlen einfahren, Siege sind nicht zwingend Pflicht.Sowohl in den Offline-, als auch in den Online-Rennen des Multiplayer gibt es nur rallyeuntypische Kopf-an-Kopf-Duelle. Immerhin mehr als DIRT im Multiplayer bietet. Bis zu sechs Spieler dürfen dabei Online antreten und vor den Rennen einige Einstellungen wie Strecke, Anzahl der Runden oder Spieler, Auffüllen mit KI-Gegnern, Fahrzeugklasse, usw. tätigen. Einen Netzwerkmodus gibt es übrigens auf keiner Plattform. Per Splitscreen dürfen zudem auf den beiden Konsolen zwei Spieler allein ohne KI-Gegner gegeneinander fahren. Auf der letzten SpurrilleAn Fahrzeugen steht eine breite Palette von über 30 lizenzierten Boliden bereit. Saisonaktuelle 2007er Rallye-Autos aus der WRC-Rally-WM sind wie bei DIRT nicht dabei. Hierfür liegen die Lizenzen bei einem andern japanischen Hersteller. Dafür glänzt der Fuhrpark in der Premier-Klasse mit „Jahreswagen“ wie Subaru Impreza, Mitsubishi Lancer Evo oder dem Citroen Xsara. Unter den getunten Straßenflitzern findet man u.a. Golf GTI, Skoda Octavia Kit Car oder Grande Punto Rally. Bei den Wagen der Masters-Klasse tummeln sich echte Klassiker wie Peugeot 205 T16, Audi Quattro oder Ford RS200.Gefahren wird in fünf unterschiedlichen Szenarien (Canyon, Artic, Tropical, Alpine und Safari) auf ca. 15 Strecken plus deren Varianten. Schön ist, dass die Untergründe auf ein und der selben Strecken stetig wechseln. Etwa beginnt man auf einem Alpine-Kurs auf Asphalt, wechselt dann zu Schotter und kommt am höchsten Punkt der Strecken auf einen Schneeabschnitt. In Tropical-Rennen düst man auf Sand, Schotter und durch Schlamm, der mit Pfützen übersät ist. Wie von einem Arcade-Titel nicht anders zu erwarten, haben die verschiedenen Bodenverhältnisse aber leider nur wenig spürbare Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Allerdings hinterlassen alle Fahrzeuge leider übertrieben(!) tiefe Spurrillen auf losem Untergrund wie Matsch, Schnee, Sand oder Schotter. Diese Rillen summieren sich innerhalb der drei Runden und man muss aufpassen nicht durch das Rillen-Wirrwarr aus der Bahn geworfen zu werden. Andererseits kann man mit vieeeel Übung einige Spurrillen auch als eine Art Schiene benutzen. |
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