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Test: Battle Strike - Der Widerstand
Schon wieder ein neues Battlestrike und kein Ende in Sicht: Lohnt der fünfte Teil den Griff in den Geldbeutel?
Also die Jungs von City Interactive sind schon ein Phänomen. Ein wenig beachtetes zwar, aber trotzdem ein Phänomen. Warum? Nun, während die meisten Entwickler mehrere Jahre an ihren Werken herumbasteln und die Entwicklungskosten sich immer mehr in Richtung "astronomisch" entwickeln, schafft es die polnische Spielefabrik im schönsten Dreimonatszyklus einen neuen Low-Budget-Shooter vom Fließband rollen zu lassen. Die Qualität der mittlerweile kaum noch überschaubaren Terrorist Takedown und Battlestrike -Produktpalette steht dabei natürlich auf einem ganz anderen Papier. Anfangs von Hardcoregamern belächelt (was sich auch nie wirklich geändert hat), weil die früheren Ableger eher missglückte Moorhuhnverschnitte für Militaristen waren, so muss man doch zugute halten, dass die Spiele mit der Zeit besser geworden sind. Nun liefern die fleissigen Polen mit Battlestrike - der Widerstand ihre neuste Quartalsarbeit ab...Erschieß mich, ich bin ein verzauberter Nazi!Die Story des Spiels ist genretypisch mal wieder ziemlich dünn: Der zweite Weltkrieg ist in vollem Gange und große Teile des Ostblocks sind bereits von deutschen Truppen besetzt. Da die dortige Widerstandsbewegung es mittels gewagter Sabotageakte immer wieder schafft, den Invasoren empfindliche Nadelstiche zu versetzen, entschließen sich die Briten einen ihrer besten Agenten, John Forsythe, als Unterstützung zu schicken. Nach einem kurzen Briefing wird John mit einem Flugzeug ins Zielgebiet verfrachtet, wo er mit dem Fallschirm abspringt. Nach geglückter Landung übernimmt der Spieler ohne Umwege die Steuerung von Mr. Forsythe und los geht's, den zweiten Weltkrieg gewinnen. Die Story wird im weiteren Verlauf durch kurze In-Game Zwischensequenzen und Texteinblendungen in den Ladepausen weitergesponnen, kann aber im Grunde auch komplett ignoriert werden.Battlestrike ist in jeder Hinsicht ein konventioneller WWII-Egoshooter, vergleichbar in etwa mit Medal of Honor: Allied Assault . Das Design der Levels ist strikt linear, auch wenn die Gebiete manchmal den Anschein von Weitläufigkeit haben. Zur Sicherheit zeigt ein Kompass immer den Weg zum aktuellen Missionsziel, auch wenn man diese Orientierungshilfe im Grunde gar nicht braucht, denn sämtliche Versuche den vorgegebenen Levelschlauch zu verlassen, enden meist an irgendwelchen Kisten oder Zäunen. Nun ist es natürlich nicht zwangsläufig so, dass Linearität etwas schlechtes sein muss, solange zwischendurch genug interessantes passiert. In diesem Punkt bietet Battlestrike immerhin mehr als die Vorgänger. |
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