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Das Spiel mit Wuselfaktor ist zurück! Mit Die Siedler - Aufstieg eines Königreichs sind wir wieder aufgefordert in die Hände zu spucken und Hütten und Produktionsstätten zu bauen. Nachdem seit den Anfängen der Siedler viel experimentiert wurde, scheinen die Entwickler nun wieder auf dem Weg zurück zu den Wurzeln zu sein. Ob der Schwerpunktwechsel von Schwert zu Pflug die Fans zurück zum Spiel bringt? Wir sind auf alle Fälle guter Dinge und starten mit einer Säge oder Pfeil und Bogen in unsere erste Siedlung und den damit verbundenen Aufgaben... Schaffe, schaffe, Häusle bauen...Nach der Installation und dem Kurzstudium des etwas dünnen Handbuchs starten wir durch und schauen uns das wunderschöne Intro an. Satt gesehen an den ersten Eindrücken eröffnet sich uns das Menü mit einigen leckeren Punkten. Neben einem Kampagnen-Modus, finden wir Missionen und natürlich auch das obligatorische freie Spiel. Für Fans der Verkabelung stehen auch LAN- bzw. das Online-Spiel mit bis zu 4 Spielern zur Verfügung, also Spielvariation satt. Neben Spielvarianten finden wir auch die Optionen in denen wir alle möglichen Punkte einstellen können, was für Nutzer langsamerer Systeme auch bitter notwendig ist, denn Die Siedler braucht ordentlich Power unter der Haube um ruckelfrei in Gang zu kommen.Die Steuerung durch die 3D-Landschaft geht über Maus und Tastatur, zum Drehen der Karte wird z.B einfach die STRG-Taste gedrückt und am Mausrad gedreht, über die Leertaste kommen wir immer wieder auf die Standardsicht zurück. Da das Handbuch nur wenig hergibt, starten wir einfach mit dem Kampagnen-Modus und siehe da, ein Tutorial ist in die erste Kampagne mit eingebaut, was uns den Einstieg erklärt und damit sehr erleichtert. Unser Dreh- und Angelpunkt ist einer von insgesamt sechs verschiedenen Rittern, die wir nach und nach kennenlernen und auswählen können. Jeder der Ritter verfügt über zwei spezielle Fähigkeiten die sehr hilfreich sind. Unser Ritter steigt langsam auf und bekommt neue Titel verliehen. Der Aufstieg erfolgt über ein einfaches System von Vorgaben, so benötigen wir für unseren ersten Titel z.B. sechs Kleidungsstücke und eine Baumaßnahme die in der Erweiterung unserer Burg besteht. Damit wir uns nicht mit leeren Händen auf der Karte wiederfinden, nimmt man uns zum einen die Standortwahl ab und gibt uns dafür aber auch eine Burg, etwas Holz und den ersten Nahrungsvorrat um über die Runden zu kommen. Nun heißt es in die Hände spucken und die ersten Wirtschaftskreisläufe zu installieren. Holzfäller-Hütten für die Holzproduktion, Jagdhütten für die Nahrung und die Kleidung aus Leder. Nach und nach stehen uns immer mehr Gebäude zur Verfügung, die wir auch benötigen um zum einen unseren Ritter in einen neuen Rang zu befördern und zum anderen neue Bauoptionen freizuschalten. Werden Gebäude nicht mit den erforderlichen Rohstoffen beliefert oder neigen sich unsere Lagerbestände dem Ende zu, kann es zu Protesten der Siedler kommen, eine aufgebrachte Menge mit dicken roten Ausrufezeichen und schimpfenden Handbewegungen findet sich dann auf dem Marktplatz ein - dann heißt es möglichst schnell die Produktion zu steigern, durch neue Produktionsstätten. Ein rotes Fragezeichen über den Produktionsstätten zeigt an, das hier etwas nicht stimmt - um was genau es sich handelt wird nicht angezeigt, meist liegt es aber an der Zulieferung der Rohstoffe - mehr Details wären hier sehr willkommen um die Probleme leichter beseitigen zu können. Ritter aus LeidenschaftNachdem wir also einen Ritter ausgewählt und unser Wappen bestimmt haben (die Auswahl ist hier allerdings etwas dürftig) schauen wir uns doch mal unsere Spielfigur etwas genauer an. Zwei besondere Fähigkeiten bringt jeder Ritter mit, sei es z.B. das Auffüllen der Lebensmittelbestände oder das Erhöhen der Steuereinnahmen, nützlich sind die Fähigkeiten immer. Vor jeder Mission können wir einen Ritter auswählen, sind es am Anfang nur zwei, so werden uns nach Abschluss von Kampagnen weitere Ritter zur Verfügung stehen.Mithilfe des Ritters, den wir über einen einfachen Mausklick quer durch die Karte schicken können, erweitern wir unser Gebiet. Dies geschieht im Gegensatz zu den Vorgängern nicht mehr frei, sondern in vorgegebenen Parzellen, die wir besetzen können. Nur der Ritter kann auf neutralem Gebieten einen Stützpunkt erreichten und je nach Gebiet ist das mehr oder weniger preiswert bzw. teuer. Haben wir uns einen Standpunkt ausgesucht, eilen auch schon die Baumeister durch die Wildnis und erreichen unseren Stützpunkt - sobald das Bauwerk abgeschlossen ist, gehört uns dieser Landstrich. So können wir nach und nach unser Gebiet vergrößern, nicht vergessen sollte man hierbei aber, das die Wege zum zentralen Warenlager immer länger werden, hier wären separate Lagerstellen ein echtes Plus. Damit unsere Siedler nicht alleine bleiben müssen, tauchen nun auch endlich weibliche Siedler auf. Aber von alleine geht da nichts - wie könnte es auch anders sein - also müssen wir ein wenig nachhelfen. Auf dem Marktplatz unseres Dorfes können wir Feste abhalten - natürlich strömen die Siedler von nah und fern an diesem Tag ins Dorf, darunter auch Frauen - zarte Bande werden geknüpft und über die Infoleiste können wir jederzeit ablesen wieviel Frauen im Dorf wohnen - Frauen sorgen für besseres Feeling bei den Männern, was damit zu Steigerungen bei der Arbeit führt. Also fast wie im richtigen Leben ;-) Waren und Handel!Der Produktionsablauf ist wesentlich simpler gehalten, als z. B. bei Anno 1701 , im Regelfall gibt es einen strickten Produktionsablauf, der z.B. so aussieht: Ein Jäger schießt Wild, daraus entsteht Fleisch für den Metzger, der dabei Nahrung herstellt, die Felle und Häute werden durch den Kürschner zu Kleidung verarbeitet. Damit haben wir zwei Produktionsstufen bis wir zum Endprodukt und damit dem Siedlerbedürfnis gelangen. Diese geringen Möglichkeiten zeigen sich auch in der Verwendung der Produktionsgüter, haben wir z. B. in Anno noch die Wahl aus Zuckerrohr oder Hopfen Alkohol zu gewinnen, sind die Freiheiten bei den Siedler nahezu nicht vorhanden. Der Aufbau unserer Siedlung gestaltet sich in der Regel immer ähnlich, nachdem uns ein paar Rohstoffe und eine Lagerhalle + Burg + Kirche und Marktplatz gegeben sind, starten wir mit den lebensnotwendigen Produktionen, wie Nahrung und Holz, finden wir einen Steinbruch und eine Erzmine in der Nähe, wird auch dieses abgebaut und ins Lager geschafft. War es in den Vorgängern noch eine beschwerliche Aufgabe Rohstoffquellen zu finden, so sind uns die Standorte dieses Mal auf der Karte vorgegeben. Das erspart zwar das lange Suchen nach Erzadern, nimmt uns aber auch den Reiz des Entdeckens. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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