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Test: Tarr Chronicles
Das Mirk bedroht die Galaxis! Der Beginn einer düsteren Odyssee!
Nach dem schwachen Star Assault und dem einigermaßen ansehendlichen SpaceForce – Rouge Universe ist nun endlich auch Tarr Chronicles erschienen, das in der Vorschau bereits gute Ansätze zeigte, endlich mal wieder eine überzeugende Weltraumsimulation zu werden. Tarr Chronicles kommt ursprünglich aus Russland, wo es bereits im März diesen Jahres veröffentlicht wurde.Der Untergang der GalaxisDie Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt: Die Galaxie Enosta wird langsam von einer unbekannten und bedrohlichen Macht, genannt Mirk verschlungen. Diese Galaxie ist dicht bevölkert und beherbergt sechs verschiedene intelligente Rassen, die Menschen eingeschlossen. Die anderen nennen sich Sia’Nuss, Mea’Tarrs, Moxies, Bioses und Wächter. Die Rassen haben untereinander allerdings keinen Kontakt, weil das Mirk sie voneinander abgeschnitten hat und konventionelle Hypertriebwerke nicht in der Lage sind die Kluft zwischen den Territorien zu überwinden.Neben diesen bedrohten Rassen gibt es noch die De’Khete, die eine feindlich gesinnte Manifestation des Mirk darstellen und quasi als dessen Soldaten allerorts für Schrecken sorgen. Weiterhin spielt die Rasse der Ozzah eine Rolle, von deren Existenz nur noch antike Artefakte zeugen. Während einer Forschungsmission der Menschen, wo es um ein derartiges Artefakt geht, fliegt der Spieler als Begleitschutz. Und es kommt, wie es kommen musste! Die De’Khete tauchen auf und greifen an. Bei dem Gefecht wird der Antrieb unseres Mutterschiffes Talestra beschädigt, was zur Folge hat, dass der nächste Hypersprung mächtig in die Hose geht und wir uns in einem weit entfernten Sektor wiederfinden. So beginnt dann eine Odyssee nach Hause, durch die Territorien der anderen Rassen und durch De’Khete verseuchtes Gebiete. Der Weg nach HauseDie Reise, den beschriebenen Auftakt eingeschlossen, ist in neun Abschnitte unterteilt, welche jeweils aus drei Teilen bestehen. Diese Teile sind allerdings eher als automatische Speicherpunkte zu sehen, als dass sie eigene Missionen darstellen würden. Vor jedem Abschnitt gibt es ein Briefing und man kann sein Raumschiff konfigurieren. Diese Konfiguration gilt dann für den kompletten Abschnitt und sollte dementsprechend sorgfältig ausgewählt sein.Man hat die Möglichkeit, verschiedene Rümpfe, Antriebe, Reaktoren, Panzerung, Schilde und Waffensysteme zu kombinieren, wobei der Rumpf ausschlaggebend für das mögliche Gewicht und der Reaktor für die verfügbare Energie ist. Alle Einzelteile haben ein bestimmtes Gewicht und einen spezifischen Energieverbrauch, was die ansonsten freie Wahl der Teile letztendlich dann doch einschränkt.Wer nicht selber rumtüfteln will, kann sich vom Bordmechaniker eine von den drei Konfigurationen Abfangjäger, Angriffsjäger, oder Korvette zusammenstellen lassen. Diese sind jedoch oftmals nicht optimal, oder sogar nicht funktionsfähig und müssen in der Regel von Hand nachgebessert werden. Wem das Zusammenstellen, aus relativ frei wählbaren Komponenten, hingegen noch zu primitiv erscheint, kann sich zusätzlich noch in einem Workshop austoben, wo man selber neue Komponenten erstellen darf. Völlig frei ist man dabei allerdings auch nicht, da man auf bestimmte Rohstoffe und Bauteile angewiesen ist, die einem nur begrenzt zur Verfügung stehen. Allerdings besteht die Möglichkeit, Komponenten aus dem Inventar zu zerlegen und darüber an die benötigten Ressourcen zu kommen. Mit voranschreitendem Spiel erhält man automatisch immer neue Gegenstände, die man dann mehr oder weniger sinnvoll einsetzen, bzw. als Rohstoff für eigene Konstruktionen verwenden kann. Danach geht es dann auch schon los, wenn man nicht vorher noch in seiner Kajüte vorbeischauen und dort allgemeine Infos über das Tarr Uinversum nachlesen, aktuelle Mitteilungen, oder das Logbuch abrufen möchte. Letzen Endes ist der ganze Part vor dem Start nur schnödes Beiwerk, das kaum Einfluss auf die Mission selber hat. Es bleibt also jedem selber überlassen, ob man im Workshop die Waffen bis zum letzten tunt, oder ob man vermeintliche Schwächen einer Standardkonfiguration durch fliegerisches Können auszugleichen versucht. |
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