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Test: Armed Assault: Queens Gambit

Das Add-On für ArmA ist eingeschlagen. Warum allerdings nur Supersoldaten und Ausserirdische Spaß daran haben, verrät unser Test.
 Armed Assault: Queens Gambit
Das kleine Inselkönigreich Sahrani kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem vor etwa einem Jahr die verbliebenen amerikanischen Kräfte einen Überfall des kommunistischen Nordens zurückschlagen konnten, ist vorerst ein trügerischer Frieden eingekehrt. Die Lage ändert sich jedoch als König Jospeh III und sein Sohn bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kommen. Als einzig verbliebenes Familienmitglied schwingt sich Prinzessin Isabella auf den Thron, womit das Unheil seinen Lauf nimmt.
Dies ist zunächst einmal die Ausgangssituation im „Queens Gambit“ betitelten Add-On zu Armed AssaultWeitere Infos. Besagtes Add-On gibt es sowohl einzeln für etwa 15€ sowie als Teil der Armed Assault Gold-Edition für etwa 40€, welche auf Version 1.08 gepatcht ist. Ausserdem liegt ein Editing-Guide im PDF-Format bei, der erklärt wie man mit dem Editor eigene Single- und Multiplayermissionen bastelt.

Die königliche Spülung

Die Bewohner des ärmeren Nordens sind mit der neuen Regentin offenbar nicht so ganz glücklich und starten einen handfesten Aufstand. Nicht ganz zu unrecht, wie sich später noch herausstellen soll. Genug zu tun gibt es immer. Anfangen tut alles recht harmlos: ein Informant soll abgeholt werden, welcher wichtige Informationen zum Standort der Rebellen hat. Klar, dass da natürlich etwas schief gehen muss... Später befreit man Kämpfer aus einem Gefangenenlager oder infiltriert ein feindliches Camp – wahlweise alleine oder im Team. Das Spiel überlässt einem oft die Wahl zwischen solch wichtigen Entscheidungen.
Neben einigen kleineren Neuerungen beim Waffenarsenal, wie z.B. einem Granatwerfer, gibt es auch spielerisch einen neuen Aspekt der beachtet werden will. Der Söldner von Welt muss nämlich nicht nur mit den neuesten Waffen, sondern auch mit Geld umgehen können. Anders als die Regierungssoldaten aus der Hauptkampagne, müssen die Söldner ihre Ausrüstung und Munition bei einem Waffenhändler kaufen. Klar, man kann natürlich auch die Waffen der Gegner aufsammeln. Aber spezielle schallgedämpfte Ballermänner z.B. gibt es nur beim Dealer, welcher meist irgendwo in der Pampa herumsteht und auf zahlungskräftige Kunden wartet.

Rabatz auf Rahmadi

In der zweiten, nur drei Missionen umfassenden, aber um so schwereren Kampagne „Rahmadi Conflict“, schlüpft der Spieler erneut in die wettergegerbte Haut eines US-Elite-Soldaten. Hier geht es darum einige übriggebliebene Verbände der Nord-Sahrani-Armee zu bekämpfen, welche sich auf eine kleine Nebeninsel namens Rahmadi zurückgezogen haben. Um erst einmal einen Fuß in die Tür zu kriegen, muss in einer Nacht- und Nebelaktion zunächst der Strand von feindlichen Truppen, Panzern und Flugabwehrgeschützen gesäubert werden. Danach darf man sich dann weiter ins Landesinnere vorarbeiten.
Auffällig ist übrigens noch die Gestaltung der Zwischensequenzen: während der Rahmadi-Konflikt ausserhalb der eigentlichen Einsätze nur in drögen Standbildern weitererzählt wird, darf man sich bei der Söldnerkampagne an nett inszenierten In-Game-Zwischensequenzen erfreuen. Hier werden durchaus Erinnerungen an den inoffiziellen Vorgänger Operation FlashpointWeitere Infos wach.
Technisch ist das Spiel nach wie vor kein Effektüberflieger. Dafür überzeugt ArmA mit einer phänomenalen Weitsicht und Bewegungsfreiheit wie man sie sonst nur selten bei Spielen sieht, was zudem auch jede Menge Spielraum zum Taktieren lässt. Der Multiplayerpart wird durch die kleine Insel Porto bereichert. Auf dem kleinen Eiland stehen zahlreiche Gebäude, weshalb sich das Inselchen bestens für Freunde des Häuserkampfes eignet.

Achtung, Profizone!!

Das AddOn ist, genau wie das Hauptprogramm auch, eine ultraknüppelschwere Angelegenheit: Man läuft durch die Gegend, wird irgendwo aus dem Unterholz beschossen und ist meist gleich nach dem ersten Treffer mausetot oder so angeschlagen, das man sich nur noch kriechend fortbewegen kann. Ergo kann man gleich den letzten Spielstand laden. Man muss sich absolut klar machen, dass das AddOn nur etwas für Vollprofis ist, die das Hauptprogramm im Schlaf und mit dem linken kleinen Zeh durchgezockt haben.
Screen 1
Die Story der Rahmadi-Kampagne wird leider nur in recht drögen Standbildern mit Kommentar erzählt.
Screen 2
In einer Nacht- und Nebelaktion muss der Spieler Panzer und Flugabwehrgeschütze sabotieren, damit die Hauptstreitmacht anlanden kann.
Screen 3
Die Söldnertruppe auf dem Weg zur Arbeit. Ist doch ein vertrauenerweckender Haufen, oder nicht?
Screen 4
Die Rauchsäule verrät es schon. Hier gibt es gleich Ärger.

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Packshot
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von Peter Games, Bohemia Interactive
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCSeptember 2007

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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Armed Assault: Patch mit neuem Multiplayer-Modus erhältlich
13.09.07
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Viermal Gold, einmal Ente

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