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Test: Company of Heroes: Opposing Fronts
Ist das AddOn genauso ein Hit wie das Hauptspiel?
Entwickler relic und Publisher THQ bringen wie erwartet mit Opposing Fronts ein Addon zum hochgelobten RTS-Spiel Company of Heroes heraus. Das Addon benötigt übrigens nicht zwingend das Hauptspiel, sondern ist auch alleine lauffähig. Lohnt es sich da auch für Nicht-Kenner des Hauptspiels mal den Kommandanten zu spielen?Für Ehre und VaterlandAlle potentiellen Käufer des Addons werden sicher wohlwollend zur Kenntnis nehmen, dass gleich zwei neue und zudem für ein Addon recht umfangreiche Kampagnen eingebaut wurden. Dafür spendieren uns die Entwickler auch noch zwei neue Parteien. Zum einem macht man sich mit den Einheiten der (deutschen) Panzerelite an die Verteidigung des Vaterlandes. Dabei spielt auch eine gewisse Brücke von Arnheim (Operation Marketgarden) eine nicht unwichtige Rolle. In Kampagne Zwei des Addons darf man die Einheiten der 2. Britischen Armee befehligen. Hier gilt es u.a. die Befreiungsangriffe auf die Stadt Caen zu leiten.Die Missionen der neuen Kampagnen sind größtenteils wieder abwechslungsreich und spannend in Szene gesetzt. Da gilt es einer angreifenden Fallschirmspringerübermacht Paroli zu bieten, strategisch wichtige Brücken zu sprengen oder zu verteidigen, Nachschubstraßen unter Zeitdruck zu halten oder Eisenbahnstrecken zu beschützen. Wähnt man sich am Ziel, kommt es durch zahlreich eingebaute, geskriptete Ereignisse oft anders als vorher geplant. Meist ist soviel los, das gerade auf den hohen der vier Schwierigkeitsgrade eine gewissen Hektik aufkommt. Durch das viele Geklicke für das Mikromanagement kann man mit dem neuen, schnelleren Tempo fast nicht mehr mithalten. Bei einigen wenigen Missionen sind den Entwicklern zudem wohl die Ideen ausgegangen. Hier hat man das Gefühl eine fast ähnliche Mission schon einmal gespielt zu haben. Zum Glück sind diese „Auffüll-Missionen“ aber die Ausnahme. Bekannte Spielmechanik mit neuen EinheitenWie im Hauptspiel gilt es auch im Addon wieder Sektoren einzunehmen um an die begehrten Rohstoffe Treibstoff, Munition und Arbeitskraft zu gelangen. Der Befehlshaber hat zudem auch im Addon mit einem knappen Bevölkerungslimit zu kämpfen. Die im Spiel gesammelten Erfahrungspunkte darf man wieder in vielfältige und zum Teil gefechtsentscheidende Spezialfähigkeiten, wie mobile Artillerieeinheiten, Anti-Panzer-Luftunterstützung oder Lastensegler einlösen. Alle Einheiten im Spiel leveln zudem auf und können Veteranenstatus erreichen. Auch das Ausnutzen natürlicher Deckung oder die verschiedenen Treffenzonen bei Fahrzeugen sind genau wie das Besetzen (und neuerdings auch Verminen) strategisch wichtiger Zivilgebäude für Kenner des Hauptspiels ein alter Hut. |
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