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Test: Half-Life 2: Episode 2

Macht es Episode 2 besser als sein Vorgänger?
 Half-Life 2: Episode 2
Erneut mussten fast 1 ½ Jahre vergehen bis hungernde Half-Life 2Weitere Infos-Anhänger neues Futter bekommen und die Story rund um Dr. Freeman und Co. fortgesetzt wird. Im Handel istEpisode 2 ein Teil der Orange Box, die das Hauptprogramm, die vorherige EpisodeWeitere Infos, Portal und den Mehrspieler-Shooter Team Fortress 2Weitere Infos enthält. Da man die Neuzugänge über Steam auch einzeln runterladen kann und jedes Programm ein eigenständiges Spiel darstellt, servieren wir euch zu jedem Game einen Einzeltest.

Willkommen zurück Mr. Freeman

Die Story von Episode 2 beginnt genau da, wo die erste Folge aufhörte. Der Zug mit dem Alyx Vance und Gordon aus City 17 geflohen sind, liegt in Trümmern irgendwo mitten in der Pampa. Nachdem sich beide aufgerappelt haben, begeben sie sich zum nächsten Funkturm. Dort nehmen sie Kontakt mit der White Forest-Basis auf, in der einige Wissenschaftler, u.a. Dr. Kleiner und Alyx Vater, an einer Rakete basteln, die das Vorhaben der Combine vereiteln soll. Die außerirdischen Invasoren sind gerade dabei, ein neues Portal zu öffnen und das gilt es zu verhindern. Allerdings geht das nicht ohne die Daten, die Alyx aus der Zitadelle retten konnte. Aus diesem Grund macht sich das dynamische Duo auf den Weg zur Forschungsstation, doch natürlich kommt etwas dazwischen. Alyx wird von einem Feind sehr schwer verwundet und nur mit der Hilfe der Vortigaunts kann ihr Leben gerettet werden. Es gibt also mal wieder genug zu tun für Gordon Freeman.

Wie lange dauert es dieses Mal?

Die Geschichte von Episode 2 spinnt die Haupthandlung nur ein kleines Stück weiter. Man erfährt etwas mehr über den geheimnisvollen G-Man, doch allzu viel Neues darf man nicht erwarten. Man darf also gespannt sein, ob die nächste Folge wirklich alle Fragen beantwortet, die sich im Laufe der letzten drei(!) Jahre angesammelt haben. Die Entwickler hatten für diese Runde mehr Spielzeit angekündigt, aber das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Geübte Spieler sehen bereits nach fünf Stunden den Abspann, der mal wieder mit einem fiesen Cliffhanger endet. Allerdings haben es Achievements ins Spiel geschafft, die den Wiederspielwert deutlich erhöhen. Darunter gibt es z.B. Erfolge wie „Töte 30 Feinde mit einem Wurfgegenstand“ oder „Ergattere eine Granate eines Zombine“.

Gibt es neue Waffen?

Aus der Sicht von Gordon Freeman geht man also wieder ans Werk, um nette Physikrätsel zu lösen, harte Schießereien zu überstehen und mit einem Wagen zur Forschungsstation zu rasen. Alleine ist man dabei nur sehr selten unterwegs. Entweder ist man in Begleitung von Alyx oder eines Vortigaunts, der ordentlich ein- und austeilen kann. Die beiden Kameraden sind übrigens unsterblich und besitzen eine gute KI, so dass man nie den Beschützer spielen und sich Sorgen machen muss.
Nach dem Zugunglück beginnt man völlig unbewaffnet, das allerdings nur für kurze Zeit. In den Trümmern liegt die obligatorische Gravity-Gun, mit der sich in den ersten Spielminuten die Feinde vom Leib gehalten werden müssen. Neue Ballermänner gibt es grundsätzlich nicht. Nur im letzten Spielabschnitt gibt es eine Art Haftmine, die für den Einsatz gegen Strider gedacht ist. Da diese aber nicht im Inventar landen, sondern nur mit der Gravitationskanone aufgenommen werden können, bekommt man ausschließlich Altbekanntes (Schrotflinte, Armbrust …) in die Hand gedrückt.

Neues Getier und fabrikneue mechanische Monster

Die sieben Kapitel, durch die man sich kämpft und rätselt, sind abwechslungsreich und durch viele Scriptsequenzen hervorragend inszeniert. Im ersten der Abschnitte, die allesamt linear sind, kämpft man sich durch einen Ameisenlöwenbau. Dort kriecht man durch schleimige Gänge und trifft dort auf einen neuen Gegner, den Arbeiter. Die Arbeiter greifen nicht wie ihre Verwandten im Nahkampf an, sondern spucken aus der Entfernung eine Säure auf ihre Feinde, die äußerst schmerzhaft ist. Einige Zeit später findet man ein Auto, mit dem es durch verschiedene Waldgebiete geht. Während eines Zwischenstopps kämpft man dann zum ersten Mal mit einem Jäger. Diese Wesen haben Ähnlichkeit mit den dreibeinigen Stridern, sind allerdings viel kleiner und sehr gefährlich. Die Biester stecken einiges weg und wenn sie in Gruppen unterwegs sind, kann man sich auf heiße Feuergefechte einstellen.
Screen 1
Dog vs. Strider
Screen 2
Diese ekligen Viecher stehen ganz oben bei den Combine
Screen 3
Die Zitadelle war einmal
Screen 4
Mit dieser Karre heizt man durch einige Abschnitte

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Half-Life 2: Episode 2

Packshot
3D-Shooter
von Valve, EA
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCOktober 2007

» Alle Infos  » Preisentwicklung

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