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Test: Legend: Hand of God

Hat das Spiel das Zeug zur Legende oder doch wieder nur Allerwelts-Hack&Slay?
 Legend: Hand of God
Mal im Vertrauen: Wenn euch ein lieber Mensch zu fortgeschrittener Stunde in trunkener oder sonstwie verräucherter Stimmung mit glasigen Augen fragen sollte: „Sag mal mein Freund: Sind Mauszeiger eigentlich Kerle oder Weiber?“, wäre eure erste Reaktion dann nicht auch: „Du krankes Schwein! Raus aus meinem Haus!!“ oder, wenn das Objekt der Begierde über Nacht bleiben soll: „Du krankes Schwein! Mach Dich nackig!!“? Und seht ihr, damit hättet ihr dem geschätzten Gast bitter unrecht getan, denn seit Legend - Hand of God wissen wir es genau: Der Mauszeiger ist eine flatterhafte Elfe, heißt Luna und ist in Wirklichkeit Cosma Shiva Hagen!

Ich Luna, Du Tarzan

Hätte man drauf kommen können, ist aber keiner und erst den Leuten von Master Creating ist es gelungen, die kleine Zicke sichtbar zu machen. Schade nur, dass der quirligen und furchtbar munteren Luna mit Targon so ein dröger Hauptheld an die Seite gestellt wurde, der in dem zigsten Diablo-look-alike-Spiel die tragende Rolle übernehmen darf. Targon ist der typische Schlappschwanzkämpfer, der nur dumm zuguckt, als das magisch verschlossene Dimensionstor, das er und seine Mitmönche bewachen sollen, zerstört wird und Horden von bösartigen und blutrünstigen Dämonen ausspuckt. Na schön, er hat keine vernünftige Rüstung, er hat keine Waffe, er hat noch nicht einmal Level 2 erreicht und vor allen Dingen: Er hat keine Ahnung! Der einzig andere Überlebende will im Grunde auch weiterhin nur in Ruhe in seinem eigenen Blut liegen und schickt den gutgläubigen Tarzan, sorry, Taran, nein Turok, Teflon, Tristan, ach egal, Dingens mit einer wüsten Geschichte von einem alles wieder gutmachenden Amulett, der Hand Gottes, in die weite Welt hinaus. „Und wenn Du das Amulett gefunden hast, mein Guter, dann schiebst Du Dir das vollrohr in den A....., upps, entschuldige, verzeih einem schwer verletzten alten Mann, dann schließt Du damit das Portal und alles ist im Lack!“. Ist nicht wirklich ein Zitat aus dem Spiel. Aber schön wärs doch, gell?

Vertraute Pfade

Gesagt getan, Targon und die Elfe ziehen los, in die weite Welt, über die Straßen, durch Wald und Wiesen, Schnee und Sturm, durch finstere Dungeons und verträumte Orte und wo immer sie weiterziehen hinterlassen sie tote Goblins, tote Ganoven, tote Tiere, tote Riesen und tote Tote. Ja hallo, das ist doch genau das Spielprinzip, das uns seit gefühlten 40 Jahren vor den Bildschirm bannt und unweigerlich entzündete Augen und Sehnenscheidentzündung auslöst. Legend ist nun in der Tat nicht der erste Versuch, dieses narrensichere Spielkonzept zu bedienen. Wie immer ist die Erwartungshaltung groß, ob es gelingt, eine neue süffige Variante auf den Monitor zu zaubern.
Der Einstieg ins Spiel fällt leicht, jeder der einmal an den einschlägigen Hack&Slay-Rollenspielen gerochen hat, wird sich schnell mit der Bedienung zurecht finden. Per Mausclick bewegt man sich durch die Lande, die dreh- und zoombare Kamera besorgt den nötigen Überblick und rechts oben findet man das hilfreiche Monsterradar. Gekämpft und gezaubert wird ebenfalls komfortabel per Maus, der man diverse Aktionen zuweist, oder durch frei belegbare Shortcuts. Ebenfalls obligatorisch das zu kleine Inventar (Tränke können nicht gestapelt werden...) und die rudimentäre Charakterentwicklung.
Den vier Grundeigenschaften dürfen bei jedem Levelaufstieg insgesamt drei Steigerungspunkte zugewiesen werden, da gilt es sich zu entscheiden, ob die gewählte Charakterklasse eher nach Hirn oder Muskelmasse schreit. Nix Neues bieten die recht braven und überschaubaren Talentbäume, die neben der üblichen Kämpfer-, Zauberer-, Priester- oder Fernkämpferskillung auch Mischformen erlaubt. Wer also partout nicht auf seinen beknackten Paladin verzichten will, bitte schön.... Rollenspiel light also wie in dem Genre üblich.
Screen 1
He! Was n das fürn Kreis da unten?
Screen 2
Wie wäre es mit nem Unentschieden?
Screen 3
Google Earth
Screen 4
Ich war eine Dose

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Legend: Hand of God

Packshot
Action-Rollenspiel
von dtp
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCOktober 2007
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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