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Test: Team Fortress 2
Kann Ballern in Zeichentrickgrafik Spaß machen?
Der Mehrspieler-Shooter Team Fortress 2 ist eigentlich schon ein alter Hut. Das erste Mal wurde das Spiel bereits 1998 angekündigt. Kurz darauf wurden Screenshots und ein Trailer veröffentlicht, die ein realistisches Szenario, ähnlich wie in Battlefield 2 , zeigten. Doch dann wurde es plötzlich still. Erst Mitte letzten Jahres gab Valve bekannt, dass Team Fortress 2 zusammen mit Episode 2 und Portal erscheinen wird und zur Überraschung aller Fans in einem völlig anderen Look. Anstatt Realismus gibt es bunte Comic-Grafik zu sehen. Die Community nahm das sehr zwiespältig auf, doch dass die Aufregung völlig umsonst war, beweist das fertige Produkt, das sich doch eher an Erwachsene richtet und komplex daher kommt.Brennendheißer WüstensandAuf nur sechs Karten gehen die Kämpfe von statten. Da Valve dafür bekannt ist, regelmäßig kostenlosen Nachschub zu liefern, dürfte es also nicht lange dauern bis auch hier neuer Content hinzugefügt wird. Das Ziel ist je nach Schlachtfeld unterschiedlich. Mal müssen Geheimdokumente des Gegners gestohlen werden, mal alle Punkte in einem Level erobert werden und dann gibt es noch Karten, die in mehrere Abschnitte unterteilt sind. Um in den nächsten Abschnitt zu gelangen, müssen dafür zwei bestimmte Punkte eingenommen werden. Hat ein Team beide Ziele erledigt, spawnen alle am Tor der nächsten Etappe und das Spielchen beginnt erneut. Bevor es allerdings in die Schlacht geht, wird vorher ein witziges Video abgespielt, das die Karte und Ziele erläutert.Die Kampfschauplätze sind dabei allesamt sehr ausgewogen balanciert und spielen alle in einer Art Wüstenszenario. Gekämpft wird auf weitläufigen Fabrikgeländen, engen Tunnelsystemen oder in einem tiefen Canyon. Überall gibt ist es Möglichkeiten seinen Charakter sinnvoll einzusetzen. Wichtig ist dabei, dass im Team Ausgewogenheit herrscht, denn sonst ist kein Sieg zu erringen. Von allem etwasIn Team Fortress 2 stehen gleich neun Soldatenklassen zur Auswahl und sind dabei in drei Gruppen unterteilt: Angriff, Verteidigung und Unterstützung. Zu ersterem gehören der Scout, der Raketen verschießende Soldier und der mit einem Flammenwerfer bestückte Pyro. Der Scout ist dabei enorm flink, kann einen Zweifachsprung vollführen und Punkte doppelt so schnell einnehmen, wie andere Soldaten, hat hingegen nur sehr wenig Lebensenergie und eine verhältnismäßig schwache Bewaffnung.Zum Verteidigungsteam gehören der dauerfeuernde Heavy, der mit Granaten um sich schießende Demoman und der Engineer. Der handwerklich begabte Engineer baut Teleporter und Stationen auf, an denen man sich heilen und sich mit neuer Munition eindecken kann. Um den eigenen Stützpunkt vor Feinden zu schützen kann er zudem Geschütze aufbauen und das in drei Stufen. In der ersten Phase verschießt die Kanone nur langsam blaue Bohnen, in der zweiten verteilen zwei Miniguns schon deutlich mehr tödliches Futter, bis zu guter Letzt ein Raketenwerfer die letzte gesundheitsschädliche Zutat hinzugibt. Um seine Gerätschaften zu verbessern, benötigt der Engineer Metall, das er entweder von toten Gegnern erbeutet, aus dem basiseigenen Lager holt oder von seiner selbsterbauten Station. |
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