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Test: Escape from Paradise City

Drei Kriminelle mischen Paradise City auf. Lohnt es sich eine Verbrecherlaufbahn einzuschlagen?
 Escape from Paradise City
Nach einigen Verschiebungen und einen Namenswechsel, hat es der inoffizielle Nachfolger zu GanglandWeitere Infos in den deutschen Handel geschafft. Was hat der Genre-Mix, der übrigens vom deutschen Rapper Kool Savas präsentiert wird, außer jeder Menge Gangster zu bieten?

Eine Stadt, eine geheime Organisation und drei Kriminelle

Die Hafenstadt Paradise City liegt an der Ostküste der USA und ist alles andere als ein Paradies. Der Moloch wird von einer Gangsterorganisation regiert, die staatliche Gesetzgebung hat also nichts mehr zu melden. Außerdem scheint die Stadt der Auslöser für eine Krankheit zu sein, die das ganze Land verseucht. Da normale Ermittler keinen Erfolg hatten, schickt die National Security Agency (NSA) drei Personen in die schmutzigen Häuserschluchten, die allesamt Dreck am Stecken haben. Da wäre zum einen Nicholas Porter, der sich nach einem Banküberfall in Miami mit seiner Beute zur Ruhe setzen wollte, jedoch vorher von der NSA geschnappt wurde. Boris Chekov ist selbst beim Staat angestellt und arbeitet als Agent beim FBI. Allerdings zieht er dort schon viele Jahre krumme Dinger ab, nur konnte es ihm nie nachgewiesen werden. Die NSA scheint aber Beweise zu haben und somit zieht der glatzköpfige Russe mit. Zu guter Letzt wäre da noch Angel Vargas, Anführerin einer bekannten Gang und Expertin im Nahkampf. Mit der Drohung ihre Bande einzubuchten, wenn sie nicht mitspiele, kämpft sie sich ebenfalls durch die Straßen von Paradise City. Ihr oberstes Ziel ist die Ausschaltung einer geheimen Organisation, die die Stadt regiert, doch je näher sie dem Geheimbund kommen, desto mehr wird klar, dass die Aufgabe alles andere als ein Spaziergang wird.

B-Movie-Flair

Die Story ist Trash pur, aber wird in lässig inszenierten, etwas verschwommenen Zwischensequenzen erzählt, die vor jeden Kapitel abgespult werden. Immer abwechselnd spielt man einen der drei Charaktere, die allesamt verschiedene Fähigkeiten haben. Porter ist der Experte für Feuerwaffen aller Art und kann dementsprechend gut mit Ballermännern umgehen. Angel ist das genaue Gegenteil. Sie geht mit ihren Feinden gerne mal auf Tuchfühlung und vermöbelt sie mit Fäusten, Schlagringen, Messern usw. Boris ist ein Mann, der sich nur sehr ungern die Hände schmutzig macht. Mit mindestens einem Bodyguard im Schlepptau, der für ihn die Drecksarbeit erledigt, geht er auf die Straße und räumt so auf.
Hauptziel in jedem Kapitel ist es, die verschiedenen Distrikte eines Stadtteils einzunehmen. Etwas aufgelockert werden diese Aufgaben durch Nebenziele. Beispielsweise wird Angel in einer Mission von einem völlig wahnsinnigen Gangsterboss begleitet, der sich mit jedem anlegt. Stirbt dieser während des Kapitels, schlägt die Mission fehl. Also muss man neben dem Erobern der Distrikte, auch ein Auge auf seinen verrückten Begleiter haben.

Eine gute Perspektive, eine schlechte Perspektive

Escape from Paradise City lässt sich aus zwei verschiedenen Ansichten spielen. Entweder aus der Vogel- oder aus der Verfolgerperspektive. Nutzt man letzteres, erinnert das Spiel an ein Action-Adventure, nur leider ist die Kameraansicht, dank miserabler Maussteuerung und fehlender Bildschirminformationen, völlig unbrauchbar. In der frei dreh- und zoombaren Vogelperspektive hat man alles im Blickfeld und Paradise City spielt sich dann ähnlich wie ein Action-RPG. Mit Mausklicks scheucht man seinen Protagonisten über den Bildschirm und lässt ihn Kriminelle angreifen. Unten links sieht man anhand eines Charakterbildschirmes, wie es um die eigene Gesundheit steht und welche Fähigkeiten man nutzen kann. Eine Minimap zeigt an, wo sich wichtige Orte und der jeweilige Gangsterboss des Distrikts befindet. Perfekt ist diese Ansicht jedoch nicht. Immer mal wieder versperren Häuser die Sicht und manuelles Nachjustieren ist oft angesagt.
Screen 1
Die Gassen sind düster
Screen 2
Wenn es dunkel wird, gibt es schicke Lichteffekte zu sehen
Screen 3
Der Talentbaum ist umfangreich
Screen 4
Aus der Vogelperspektive spielt es sich am besten

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Escape from Paradise City

Packshot
Action-Rollenspiel
von Frogster Interactive
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCOktober 2007

» Alle Infos  » Preisentwicklung

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News zum Spiel

05.10.07
PC
Demo zu Escape From Paradise City
13.06.07
PC
Paradise City hat einen neuen Namen und Termin
09.03.07
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Offizielle Seite zu Paradise City
01.11.06
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Paradise City - Screens und Termin zum Gangland Nachfolger

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