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Test: Death to Spies

Der Name ist bei diesem Spiel Programm.
 Death to Spies
Jeder der sich schon etwas länger mit Computerspielen beschäftigt, hat fast zwangsläufig auch mal einen Titel auf der Platte gehabt, der sich mit dem zweiten Weltkrieg als Szenario auseinandersetzt. Egoshooter wie die Call of DutyWeitere Infos-Serie oder Strategie a la Company of HeroesWeitere Infos geben sich auf dem PC ja regelmäßig die Klinke in die Hand. Bei Schleichspielen sieht es hingegen eher mager aus. Sniper EliteWeitere Infos, The great EscapeWeitere Infos und Pilot DownWeitere Infos fallen einem höchstens ein und das waren nicht unbedingt Perlen des Genres. Diese Lücke versucht nun Death to Spies zu schließen.

Gegenspionage hinter feindlichen Linien

Death to Spies ist ein Schleich-Actionspiel und bedient sich ganz ungeniert bei Genreklassikern wie Splinter CellWeitere Infos, Metal Gear SolidWeitere Infos und HitmanWeitere Infos. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Top-Agenten des russischen Gegenspionagedienstes SMERSH und muss hinter feindlichen Linien diverse heikle Einsätze erfüllen. Ein Beispiel: in der ersten Mission muss ein deutsches Lager infiltriert und ein hochrangiger Offizier entführt werden. Ausserdem wollen aus einem gut bewachten Gebäude noch ein paar Geheimdokumente gemopst werden.
Bevor es losgeht verschafft man sich zunächst anhand einer Übersichtskarte einen Überblick und rüstet seine Spielfigur wie im Klassiker Hidden & DangerousWeitere Infos mit Waffen aus. Das Arsenal reicht dabei von diversen Pistolen und Gewehren über Minen und Granaten bis hin zum Chloroform um Gegner lautlos auszuschalten. Ich entscheide mich für ein schallgedämpftes Scharfschützengewehr und starte die Mission die in einem kleinen Waldgebiet abseits der Straße beginnt. Und das ist der Plan: ich schleiche zunächst in ein kleines, wenig bewachtes Nebenlager, um dort einen deutschen LKW und eine Uniform zu stehlen, um so unbemerkt in das Hauptlager eindringen zu können. Kein Problem soweit: die Patrouillen die mir auf dem Weg begegnen, schalte ich ohne Probleme mit dem Gewehr aus der Distanz aus. Um das nervös wackelnde Fadenkreuz zu beruhigen, kann die Spielfigur sogar für ein paar Sekunden die Luft anhalten. Sehr schön. Weniger schön ist allerdings, dass mir beim Lager die Munition ausgeht, da man für das Scharfschützengewehr nur 10 Schuss mitnehmen konnte. Nicht so schlimm, denn die Leichen der besiegten Gegner lassen sich plündern. So komme ich an eine deutsche Maschinenpistole und ausreichend Munition. Ich hätte mir auch eine deutsche Uniform besorgen und ins Lager schleichen können, entscheide mich aber dann dazu, mich durchzuballern. Nach einigen Versuchen gelingt es mir dann, das Lager zu entvölkern. Lediglich der Fahrer des LKW versteckt sich noch in einem Bunker und den darf ich nicht erschießen, denn ich brauche ja seine Klamotten und zwar ohne Blutflecken drauf. Nach einer Weile gelingt es mir schließlich, mich von hinten an den Fahrer zu schleichen und ihn K.O. zu schlagen.

Tarnen und täuschen

Wie bei Hitman tausche ich nun meine Kleidung mit der des Fahrers und heile mich mit dem Medikit, da ich durch die Schiesserei draußen übel was abgekriegt habe. Der Einsatz des Medikits will wohlüberlegt sein, denn man hat nur eines pro Mission! Ich schnappe mir den Laster und fahre mit gemütlichen 40 km/h zum Hauptlager. Gut, die Torwachen schöpfen keinen Verdacht und lassen mich passieren. Meine Tarnung funktioniert also, aber leider nicht lange. Die Normalosoldaten erkennen meine Verkleidung zwar nicht, die höheren Dienstränge durchschauen die Tarnung jedoch bereits nach wenigen Sekunden. Dabei ist es übrigens piepegal, ob man irgendwo im Gebüsch liegt oder in einem Fahrzeug sitzt. Die Burschen haben offensichtlich Röntgenaugen, was ich in meinem LKW auch schnell merke. Ich werde entdeckt und angesichts der haarsträubenden Übermacht schneller durchlöchert als ich gucken kann.
Screen 1
Hier waren wir etwas zu auffällig. Die roten Markierungen zeigen, dass sämtliche Gegner alarmiert sind.
Screen 2
Bevor man einen unbekannten Raum betritt sollte man erstmal durchs Schlüsselloch linsen.
Screen 3
Die erste Mission beginnt in einem idyllischen Wäldchen.
Screen 4
Ihr faulen Penner! Jetzt werded ihr gefeuert. Hehe!

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Death to Spies

Packshot
Stealth-Action
von THQ
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCOktober 2007

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

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News zum Spiel

23.03.09
PC
Death to Spies: Moment of Truth in Arbeit
08.09.07
PC
Demo zu Death to Spies

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