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Test: Theatre of War
Combat Mission mit besserer Grafik?
Das Battlefront für ultra-realistische Kriegssimulationen bekannt ist, weiß ja fast jeder Computerstratege. Nun hat man sich für Theatre of War mit 1C zusammen getan und ein Strategiespiel mit dem Realismus der Combat Mission -Reihe und der Grafikengine von IL2-Sturmovik auf die Beine gestellt.. Von allen SeitenTheatre of War (ToW) ist in erster Linie ein Echtzeitstrategiespiel, das stark an die Combat Mission Reihe erinnert und mal wieder das Thema des Zweiten Weltkrieges aufgreift. Als Kommandeur darf man die Kontrolle über eher wenige Soldaten – zwischen 10 und 60 - übernehmen.Inhaltlich bietet ToW fünf Kampagnen auf deutscher, sowjetischer, alliierter, französischer und polnischer Seite mit insgesamt 40 Missionen. Zusätzlich ist in der hierzulande veröffentlichten Verkaufsversion auch das AddOn "Schlacht um Moskau" und eine Kampagne über die Panzer Lehr Division enthalten. Thematisiert werden z.B. der Überfall auf Polen und Frankreich, die Landung in der Normandie, die Schlacht um Moskau und Berlin. Eine Story wird dabei nicht verfolgt und die Missionen sind eher lose zusammengestellt, bieten allerdings trotzdem einen Zusammenhang, auf den ich noch näher eingehen werde. Jeder Einsatz wird mit einer kleinen unkommentierten Ingame-Sequenz eingeleitet, über deren Wert man streiten könnte. Die Einsätze selbst bieten dazu eher herkömmliche Kost. Angriff oder Verteidigung. Auf den recht großen Karten, die schon mal ein paar Kilometer an jeder Kante lang sein können, kann man aber gut manövrieren, wodurch unterschiedliche Herangehensweisen möglich sind. Jede Schlacht beginnt branchenüblich mit einer Aufstellungsphase, in der man seine Truppen in einem definierten Bereich platzieren kann. Danach startet die Echtzeit-Kampfphase, in der man neben seinen Truppen auch auf verschiedene Unterstützungskräfte zugreifen darf, wie Artillerie, Sturzkampfbomber, Bomber und Jagdmaschinen. Falls man genügend Freunde findet, kann man ToW auch im LAN und im Internet zusammen mit bis zu acht Hobbygenerälen spielen. Hier wird absolute Standardkost geboten. Schnelle Gefechte mit ein paar Schwierigkeitseinstellungen und das Truppenaufgebot können hier eingestellt werden. Nichts Weltbewegendes. RTS meets RPGToW ist zwar ein RTS, bietet aber einige Elemente eines Rollenspiels. Die Soldaten, Fahrzeuge und Fahrzeugmannschaften werden nämlich während der Kampagne von Mission zu Mission mitgenommen. Nach jedem Gefecht erhält der Spieler zusätzlich eine gewisse Punktzahl, die er auf seine Soldaten verteilen kann, um sie so noch besser werden zu lassen. Die Punkte können auf verschiedene Eigenschaften der Soldaten verteilt werden, wie Geschwindigkeit, Zielgenauigkeit, Moral oder Fahrkunst.Auf erfahrene Soldaten sollte man deshalb besonders gut achten. Besser wäre es allerdings gewesen, wenn jeder Soldat selbst Erfahrung sammeln würde. Dies ist aber gewiss Ansichtssache. Auch erbeutete Fahrzeuge und Panzer werden übernommen, müssen dann aber beim nächsten Fronteinsatz wieder abgegeben werden. An dieser Stelle muss man dann wiederum Acht geben, dass man keine erfahrenen Soldaten in den Fahrzeugen hat, weil diese dann mit dem Panzer oder Geschütz verschwinden. Gleiches Problem besteht, wenn die Einheiten durch neuere Versionen ausgetauscht werden. Die entsprechenden Fahrzeuge werden zwar rechtzeitig markiert, nerven tut das aber trotzdem. |
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