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Test: Scratches Director's Cut
Ein neues Kapitel, ein neues Ende und neue Effekte. Reicht das für einen Neukauf?
Scratches war das erste Spiel der drei argentinischen Entwickler von Nucleosys und ein Überraschungserfolg. Um den Fans zu danken und um evtl. noch etwas Kohle zu scheffeln, wurde nun rund zwei Jahre später der Director’s Cut veröffentlicht, der mit verbesserten Effekten und einem alternativen Ende daher kommt.Ein Haus, ein Mord, ein Schriftsteller und ein ReporterMitte der 60er Jahre ereignete sich eine schreckliche Tat in einem viktorianischen Herrenhaus nahe Rothbury, England. Der angesehene Bürger Mr. James T. Blackwood brachte ohne ersichtlichen Grund seine Frau um und bevor ihn ein Gericht verurteilen konnte, starb Mr. Blackwood an Herzversagen. Ein bekannter Arzt und Freund der Familie erbte das Haus und wohnte elf Jahre dort, bis er plötzlich spurlos verschwand. Das Haus blieb nun einige Jahre leer, bis der Schriftsteller Michael Arthate – der Hauptdarsteller – auf die Idee kam, seinen zweiten Horror-Roman in völliger Abgeschiedenheit zu schreiben. Aus diesem Grund kaufte er das Anwesen, denn die einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein antikes Telefon und ein Briefkasten. An einem nebligen Samstagmorgen bezieht Michael die alte Villa und ein dreitägiger Albtraum beginnt.Sechs Jahre später betritt ein Reporter erneut das mittlerweile verwüstete Anwesen, um herauszufinden, was dem Schriftsteller einst zugestoßen ist. Der Director’s Cut erzählt diese kurze Geschichte in einem weiteren Kapitel, das Veteranen direkt anwählen können. Man muss sich also nicht nochmal komplett durch das ganze Spiel rätseln, sondern darf sofort die neuen Geschehnisse erleben. Samstag, 09:00 UhrDie gesamte Handlung findet auf dem Grundstück des alten Gemäuers statt, inklusive Kathedrale und verstaubter Gruft. Im Grunde spielt sich Scratches genau wie der Klassiker Myst . Aus der Sicht von Michael Arthate versucht man nun das Mysterium des Herrenhauses zu lüften. Mit der Maus klickt man sich von Bild zu Bild, in denen man sich mit einem 360° Blick frei umsehen kann. Der Mauszeiger hat die Form einer Hand, die sich je nach verfügbarer Aktion verändert. Ein ausgestreckter Zeigefinger z.B. deutet eine Richtung an, in die man sich bewegen kann. Per Rechtsklick öffnet sich das Inventar, in dem man sich die gesammelten Gegenstände mit einer Lupe genauer anschauen und kombinieren kann. Die Steuerung ist extrem simpel und dürfte auch Anfängern innerhalb kürzester Zeit in Fleisch und Blut übergehen. In anderen Genre-Vertretern gibt es nun aber auch hilfreiche Funktionen wie z.B. eine Hot-Spot-Anzeige, die hier sicherlich nützlich gewesen wären, aber nicht vorhanden sind. |
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Scratches Director's Cut

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