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AGON: The Mysterious Codex
Point&Click Adventure
von Kalypso Media
PCOktober 2007
  Infosheet News (2)

Test

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Bewertungen

GameCaptain
61 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Im Büro des Professors
Screen 2
Aufgrund der Steuerung nervig: das Treppenhaus
Screen 3
In AGON wird gelesen...
Screen 4
...und noch mehr gelesen.

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Aktuellste News zum Spiel

Im Jahr 2003 nutzte der ungarische Entwickler Private Moon Studios für sein Spiel AGON einen Vertriebsweg, der zu diesem Zeitpunkt noch relativ neu war. Anstatt das Adventure auf herkömmliche Weise in den Fachhandel zu bringen, planten die Ungarn, AGON in einzelnen Episoden auf ihrer Homepage gegen einen Obolus zum Download anzubieten.
Über den Publisher Kalypso Media haben nun die ersten drei Teile der auf vierzehn Episoden angelegten Serie als AGON - The Mysterious Codex auch ihren Weg in die Regale der deutschen Spielehändler gefunden. Doch seit der Erstveröffentlichung sind bereits vier Jahre vergangen. Lohnt sich der Kauf eines vermeintlich technisch veralteten Spiels?

Ein mysteriöser Brief

London, 13.10.1903. Professor Samuel Hunt, der am Britischen Museum beschäftigt ist, arbeitet wegen einer bevorstehenden Ausstellung nicht zum ersten Mal bis tief in die Nacht. Erst jetzt hat der Professor die Zeit, um sich der Post auf seinem Schreibtisch zu widmen. Dabei fällt ihm besonders ein mysteriöser Brief auf, der von einem gewissen W.K. unterschrieben worden ist. Der Fremde berichtet von einem Geheimnis und zwölf Zeichen, die als Wegweiser fungieren. Dem Schreiben liegt außerdem ein Codex bei, in dem vom Kampf Gut gegen Böse und zwölf Brettspielen die Rede ist. Diese zwölf Brettspiele sind auf der gesamten Welt verteilt, werden von ihren jeweiligen Hütern bewacht und müssen zusammengetragen werden, um der Menschheit zu zeigen, dass es friedliche Alternativen zu Waffen und Krieg gibt. Samuel Hunts Neugier ist geweckt, und das Abenteuer beginnt...

Mit dem Professor unterwegs

Wir beginnen das Abenteuer im Büro des Professors und lenken seine Geschicke aus der Ego-Perspektive, indem wir uns von Bild zu Bild klicken. Möchte man sich die Umgebung anschauen, muss beim Bewegen des Nagers gleichzeitig die linke Maustaste gedrückt gehalten werden, was anfangs gewöhnungsbedürftig erscheint, da die Steuerung sehr schwammig geraten ist. Nicht selten nimmt die Kamera beim Umschauen zu viel Fahrt auf, so dass ein Nachkorrigieren nötig ist, wenn man sich einen bestimmten Gegenstand anschauen möchte.
Erst beim Zentrieren auf ein Objekt erscheint ein interaktionsabhängiges Symbol, das auf einen interessanten Gegenstand oder eine Dialogoption mit einer Person hindeutet. Einen Linksklick später beginnt das Gespräch bzw. wird das entsprechende Objekt untersucht oder aufgenommen. Aufgesammelte Gegenständen wandern ins Inventar, einige wichtige Dokumente hingegen in ein Archiv. In der rechten oberen Bildschirmecke erreicht man durch einen Linksklick auf das entsprechende Symbol das Hauptmenü (M), das Inventar (I) oder besagtes Archiv (F). Das Inventar kann übrigens auch dauerhaft eingeblendet werden. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass etwas übersehen wird, da ein Teil des oberen Bildschirms verdeckt bleibt.

Hurra, jetzt beherrsche ich das Morse-Alphabet!

Zwar gibt es auch zahlreiche klassische Kombinationsrätsel in AGON - The Mysterious Codex, doch handelt es sich bei den meisten Denksportaufgaben um Entschlüsselungsrätsel. Hin und wieder machen diese Knobeleien auch Spaß, doch sind sie im allgemeinen viel zu aufwendig und benutzerunfreundlich gestaltet. In der Praxis ist es nämlich nötig, dass man durch das Lesen von Zetteln, Auszügen aus Büchern, Notizen etc. Informationen sammelt und diese dann anwendet, um beispielsweise den Aufenthaltsort eines Gegenstands zu finden oder einen Code zu knacken.
 
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