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Crysis
3D-Shooter
von EA, Crytek
PCNovember 2007
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GameCaptain
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Screenshots zum Test

Screen 1
Dank der dynamischen Tageszeiten, geht langsam die Sonne auf
Screen 2
Die Außenperspektive ist in Fahrzeugen am übersichtlichsten
Screen 3
Das Scharfschützengewehr ist sehr nützlich und sollte immer im Gepäck sein
Screen 4
Mit dem Fernglas markiert man seine Feinde
Screen 5
In diesem Menü aktiviert man die Fähigkeiten des Anzugs

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Aktuellste News zum Spiel


Far CryWeitere Infos aus dem Hause Crytek sahnte nicht nur national, sondern auch international viele Höchstwertungen ab (US-Metascore 89 %), was auf ein Spiel aus deutschen Lande eher selten zutrifft. Nach diversen Dschungelablegern, die ausschließlich für die Konsolen erschienen, wendete sich Crytek wieder dem PC zu und sorgte mit den ersten Bildern zu Crysis für Furore. Somit wissen wir alle, dass der Ego-Shooter technisch eine absolute Wucht ist, doch was hat die Ballerei eigentlich inhaltlich zu bieten?

Die Zukunft birgt mal wieder Gefahr

Im Jahre 2020 stürzt ein Meteorit auf eine Inselgruppe, die den Nordkoreanern gehört. Die riegeln daraufhin sofort die ganze Gegend ab und verhängen eine totale Nachrichtensperre. Die USA lassen sich jedoch von keinem etwas vorschreiben, besonders nicht wenn es sich um Kommunisten handelt. Außerdem empfangen sie einige Tage nach der totalen Abriegelung den Notruf eines Forschungsteam, das auf der Insel festsitzt und auf Rettung hofft. Aus diesem Grund schickt die Weltmacht ein kleines Elite-Team in die Region, dass die Überlebenden evakuieren und das Vorhaben der Nordkoreaner aufklären soll.
Einer dieser Soldaten hört auf den Namen Jake Dunn, alias Nomad, und ist der Hauptdarsteller des Spiels. Nach einem verkorksten Absprung aus dem Flugzeug, landet er weit vom eigentlichen Zielgebiet und muss sich durch unwegsames Gelände kämpfen, wo sich natürlich einige Anhänger der gegnerischen Partei tummeln, die eine ausgeprägte Todessehnsucht besitzen. Viele Tote und unerklärliche Ereignisse später, macht das Team eine eiskalte Entdeckung. Außerirdische Invasoren sind dabei, die tropische Umgebung in eine frostige Landschaft zu verwandeln und legen alles daran, die Menschheit von ihrem Thron zu stoßen. Da Nomad eher auf sonnige und warme Urlaubstage am Strand steht, gilt es diesem Treiben natürlich ein Ende zu setzen.

Geschichte aus der Ich-Perspektive

Zugegeben, die Story an sich gibt nicht viel her, aber es kommt ja auch nicht immer auf die Qualität an, sondern wie man sie erzählt. Als bestes filmisches Beispiel wäre 300 zu nennen.
In Crysis erlebt man die komplette Geschichte aus der Sicht von Nomad, ähnlich wie die Jungs von Valve es immer machen. Im Gegensatz zu Dr. Freeman hat es dem Elitesoldaten aber nicht die Sprache verschlagen und so gibt er immer mal wieder Kommentare zum besten. Zudem sind die Cutscenes, die in Echtzeit ablaufen, gut und spannend inszeniert und Skriptsequenzen treiben an vielen Stellen unerwartet den Puls nach oben. Da der Titel schon im Vorfeld als Trilogie geplant ist, muss man sich allerdings mit einem unbefriedigenden Ende begnügen, das nach rund zehn bis zwölf Stunden erreicht sein sollte. Für etwas Wiederspielwert sorgen die großen Unterschiede in den Schwierigkeitsgraden. Im leichtesten von vier, sprechen die Feinde deutsch, werden auf der Karte markiert und während des Führens eines Fahrzeugs lässt sich gleichzeitig ballern. Auf der schwersten Stufe sprechen die Kameraden ihre Muttersprache, müssen im tiefsten Dickicht im Auge behalten werden und wer mit einem montierten MG schießen will, muss sich auch dahinter klemmen.

Far Cry 1.5?!

Auf den ersten Blick könnte man denken, Jack Carver wäre erneut unterwegs, um bösen Buben auf einer tropische Insel das Handwerk zu legen. Aus der Ego-Perspektive erkundet man nämlich in den ersten Stunden das sommerliche Eiland und hat dabei eine sehr große Bewegungsfreiheit. Erst ab der zweiten Spielhälfte nimmt einen der Titel mehr an die Hand und führt einen durch dunkle Höhlensysteme, Forschungsstationen usw.
Auch in Sachen Ausrüstung gibt es Ähnlichkeiten. Da Nomad seinen Rucksack zu Hause vergessen hat, passen nur zwei Gewehre, zwei Pistolen, einige Granaten und ggf. ein Raketenwerfer ins Gepäck. Die Bleispritzen lassen sich fast alle modifizieren, d.h. wer will darf einen Schalldämpfer, eine Taschenlampe (eigentlich sinnlos, da man stets ein Nachtsichtgerät dabei hat), einen Granatwerfer oder diverse Zielhilfen anmontieren. Die Munition für den mitgebrachten Ballermann ist rar gesät, von daher greift man schnell auf die Waffen der Feinde zurück. Patronen muss man dabei ständig per Tastendruck aufheben, was auf Dauer doch etwas nervig ist. Als weiteren Ausrüstungsgegenstand hat man ein Fernglas im Inventar, mit dem man auf die Entfernung Gegner erspähen kann, die dann unten links in der Minimap anzeigt werden. Dort sieht man übrigens auch, welche Richtung man einschlagen sollte, um die Mission erledigen zu können. Ein grüner Pfeil zeigt die Hauptaufgaben an, ein gelber Nebenziele, die nicht zwingend notwendig sind.

Es spricht!

Auf den zweiten Blick bzw. beim zweiten Hinhören, fällt einem auf, dass der eigene Anzug mit einem spricht und das sogar wahlweise mit einer männlichen oder weiblichen Stimme. Der Nano-Suit ist die neueste Entwicklung der US-Army und hat einige Nettigkeiten für den Träger auf Lager. Vier Fähigkeiten lassen sich mit dem Strampler aktivieren: Höhere Geschwindigkeit, mehr Stärke, mehr Schutz und Tarnung. Ausgewählt werden diese übernatürlichen Kräfte komfortabel und schnell mittels Tastendruck und Schnellwahlmenü.
Hat man nun eine Fähigkeit aktiviert und nutzt diese, sinkt der Energievorrat des Anzugs. Bei der Tarnung ist es z.B. so, dass wenn man sich schleichend fortbewegt, der Energievorrat langsamer zur Neige geht, als wenn man schnell durch die Gegend laufen würde. Schaltet man auf mehr Stärke, kann man deutlich höher springen, schwere Gegenstände heben und diese zu tödlichen Wurfgeschossen werden lassen. Besonders ersteres kann man taktisch zum Vorteil nutzen, wenn man beispielsweise eine ummauerte Basis angreifen soll. Statt den Vordereingang zu stürmen, hüpft man einfach über eine Mauer und fällt den Bad Guys in den Rücken.
 
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