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Test: Supreme Commander: Forged Alliance
Merzt das AddOn die Schwächen des Hauptspiels aus?
Fans gewaltiger Massenschlachten ist das Anfang 2007 erschienene Supreme Commander (SupCom) mehr als ein Begriff. Hier inszenierte Chefentwickler Chris Taylor mit seinen Mannen von Gas Powered Games (GPG) ein gigantisches Echtzeit-Strategie-Spektakel zwischen drei Parteien. Aufgrund seiner Komplexität und seiner mageren Story, gepaart mit einer nicht zu verleugnenden Langatmigkeit durch zu lange Bauzeiten, blieb das Spiel allerdings hinter den Erwartungen zurück. Inzwischen steht das eigenständig lauffähige Addon Forged Alliance in den Läden. Sind die Kritik und die Anregungen von Fans und Presse bei den Entwicklern angekommen?Drei gegen EinenWer sich bis ans Ende des Hauptspiels durchgekämpft hatte, dem war nach dem Finale um die drei Parteien UEF, Cybran und Aeon schon klar, dass hier noch was kommen wird. Und in der Tat, im AddOn startet die neue, vierte Partei namens Seraphim einen gnadenlosen Eroberungsfeldzug durch die Galaxie. Um zu retten, was zu retten ist, bleibt den drei Gegnern des Hauptspiels nichts anderes, als sich gegen die Bedrohung der Seraphim zu verbünden. Erschwert wird die Verteidigung dadurch, dass sich Teile der Cybran und der Aeon, in dem Glauben die Seraphim wären Götter, mit den Aggressoren zusammenschließen. Viel mehr Story braucht es nicht und bis auf ein nettes Intro (und Outro) gibt es auch keine weiteren animierte Film-Storyhäppchen zu sehen. Lediglich anhand einer lustlos in Szene gesetzte Zeitlinie darf man sich durch das letzte Geschehen seit dem Ende des Hauptspiels in englischer Sprache lesen. Relativ trocken verlaufen auch die Einsatzbriefings, die dank unmotivierter deutscher Synchronsprecher kaum Atmosphäre versprühen.Enttäuschend: In der neuen, sechs Missionen plus Tutorial umfassenden Kampagne, darf man die Seraphim leider nicht selber spielen. Vielmehr kann man wählen mit welcher der bekannten Parteien man gegen die bösen Aliens und ihre Handlanger antreten will. Hardcore-Fans spielen so sicher die Kampagne mit jeder Partei durch, dürfen dabei aber so gut wie keine Änderungen im Ablauf, maximal in wenigen Sekundärzielen erwarten. Neueinsteiger werden angesichts des selbst auf Leicht überaus heftig angezogenen Schwierigkeitsgrades froh sein, überhaupt eine der durchaus weit über eine Stunde dauernden Missionen zu knacken. Zum Glück kann man speichern und Missionen, die man überhaupt nicht lösen kann, wieder überspringen und so auch das Ende sehen. Nach der Schlacht, ist vor der SchlachtDie Aufgaben der Missionen werden SupCom-Spielern allseits bekannt vorkommen. Meist beginnt man auf einem Kartenabschnitt, sieht sich einer stetig angreifenden Übermacht gegenüber und versucht so gut wie möglich eine riesige Armee aufzubauen. Hat man die ersten bereits zahlreich und aggressiv auftretenden Gegner besiegt, deckt man wieder weitere Teile der immer riesiger werdenden Maps auf und muss noch mehr und noch stärkere Gegner besiegen. Abwechslung sieht in der Tat anders aus. |
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