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Test: Stranger
Ein stranger Mix aus Rollenspiel und Echtzeitstrategie.
Es ist schon eine Weile her, dass Fireglow Spiele herausgebracht hat. Spiele wie Stranger oder Sudden Strike 3 waren schon auf dem bestem Weg Duke Nukem Forever Konkurrenz zu machen. Dieses Jahr haben sie es aber geschafft, nach gut vier Jahren Entwicklungszeit geht es in Stranger in die geheimnisvolle Welt von Kront. In einem Mix aus Rollenspiel und Echtzeitstrategie darf man die Geschichte dreier Helden namens Steiger, Mordlok und Kagar erleben. VerstoßenKront ist eine magische und trotzdem befremdliche Welt, in die die Verstoßenen der Oberwelt geschickt werden und niemals zurückkehren. Im Falle der Abenteurer um den Armbrustschützen Steiger, war aber der Zufall der Grund für die Verbannung. In ihrer Heimatstadt wurde nämlich dunkle Magie angewendet, ein klarer Gesetzesverstoß also. Als Strafe sieht das Gesetz vor, dass drei Mitglieder eines Clans durch das Portal nach Kront verstoßen werden müssen. Dass die drei, die durch das Los gefunden wurden, deswegen nicht sonderlich begeistert sind, kann man wohl verstehen und so schwören sie Rache. Unterstützt wird das Abenteuer mit Comic-Zwischensequenzen, die selbst zwar etwas öde anzuschauen sind, dafür aber mit den dt. Synchronstimmen von George Clooney und Antonio Banderas gut vertont wurden.Wie man das von typischen Heldengeschichten kennt, haben unsere drei Helden verschiedene Fähigkeiten. Steiger ist gut mit der Armbrust, Mordlok ist die Nahkampfbestie und Kagar der Unterstützer aus der zweiten Reihe. Bevor sich die drei an den richtigen Leuten rächen können, müssen sie sich durch die gefährliche Vorhölle kämpfen. Für diese Aufgabe stehen den Helden verschiedene Mittel zur Verfügung. Zum einen können sie Waffen benutzen, die sie gefunden oder selbst erstellt haben und zum anderen können sie magische Zaubersprüche verschiedener Sphären einsetzen. Diese Sphären werden durch die drei Grundfarben rot, grün und blau repräsentiert, die zu dem auch zu cyan, gelb, magenta und weiß gemischt werden können und jeweils unterschiedlich mächtige Zaubersprüche bieten. Durch das Sammeln von Kristallen in der jeweiligen Farbe werden diese Sphären erzeugt und gemischt, um die gewünschten Zaubersprüche zu erhalten. Das richtige Kristallmanagement ist somit auch eine taktische Frage. Die MischungDer Echtzeitstrategie-Teil von Stranger besteht in der Rekrutierung und Steuerung von Söldnern, auf die man in fast jedem Einsatz in kleineren und größeren Ortschaften trifft. Hier kommt dann noch die Diplomatie ins Spiel. Denn mit den entsprechenden Fraktionen muss man sich erstmal gut stellen, in dem man sie mit Kristallen besticht. Wie die Helden selbst, können auch die kleinen Helfer mit neuen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet werden, im Level aufsteigen und sind unerlässlich im Kampf gegen das Böse.Sie können auch mit eigenen Waffen ausgestattet werden, die man in Schmieden aus Metall herstellen kann. Diese Schmieden kann man allerdings nicht selbst aufbauen, in einigen Missionen findet man diese Gebäude sozusagen am Wegesrand. Das Metall für die neuen Waffen bezieht man aus Gegenständen, die man einschmilzt. Mit der Schmiede kann man, je nach Geschick des Herstellers, sehr mächtige Ausrüstungsgegenstände für sich und seine Mitstreiter erstellen, die man zudem mit verschiedenen Zaubern belegen kann. In Sachen Rollenspiel bekommt man neben dem Magiesystem, das Übliche geboten. Die Charaktere können mit jedem Levelaufstieg in ihren Eigenschaften verbessert werden bzw. neue Fertigkeiten, wie den Umgang mit einhändigen Schwertern oder den Faustkampf erlernen. Hier findet man also nichts weiter Außergewöhnliches. |
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