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Preview: Perry Rhodan

Perry Rhodan begeistert schon seit 46 Jahren viele Leser. Kann der Titel auch die PC-Gemeinschaft in seinen Bann ziehen?
 Perry Rhodan
Das Adventure Perry Rhodan basiert auf einer Heftroman-Reihe, die seit 1961 wöchentlich erscheint. In über 2400 Heften erlebt der titelgebende Held in einer Parallelwelt allerlei Abenteuer. Erstmals wird nun eine Geschichte für den PC umgesetzt, an denen zwei Schreiber der Serie mitgewirkt haben. Ob man sich im Februar auf ein tolles Spiel freuen kann oder ob das Teil nur für Hardcore-Fans interessant ist, erfahrt ihr in der folgenden Vorschau.

Weit in der Zukunft

Perry Rhodan und einige seiner Gefährten haben durch ein höheres Wesen die relative Unsterblichkeit erlangt und streifen schon seit mehreren tausend Jahren durch die Galaxie. Die Geschichte spielt im Jahre 4934 nach Christi Geburt und beginnt mit einem Angriff auf die Solare Residenz, die das Zentrum der terranischen Macht darstellt. Wer diese Attacke gestartet hat, ist unbekannt und Perry setzt alles daran, es herauszufinden. Allerdings stellen sich ihm einige Freunde in den Weg. Sicherheitsminister Reginald "Bully" Bull hat einen Notfallplan in Gang gesetzt, der Perry in seiner Bewegungsfreiheit enorm einschränkt, da sämtliche Starts und Landungen von Raumschiffen gestrichen wurden. Dazu kommt, dass seine enge Vertraute und Freundin Mondra Diamond von Unbekannten entführt wurde. Es stehen also genug Fragezeichen im Raum, die auf eine Antwort warten.

Inventar mal anders

Die Qualität der Story lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch schlecht abschätzen. Fans der Serie werden sich sicherlich sofort heimisch fühlen, denn viele Sachen wurden 1:1 übernommen und versprühen einen trashigen Charme. Für Nichtkenner gibt es Terminals, an denen man sich über das Universum von Perry Rhodan schlau lesen kann.
Die Bedienung ist genremäßig klassisch gehalten, hat aber einige Feinheiten zu bieten. Mit der linken Maustaste scheucht man den Hauptdarsteller über den Bildschirm und lässt ihn damit Gegenstände einsacken oder untersuchen. Wer es etwas schneller mag, kann den Protagonisten mit einem Doppelklick beschleunigen. Mit einem rechten Doppelklick auf einen Ausgang lassen sich lange Laufwege überspringen. Dank eines Scanners, den man per Tastendruck aktivieren kann, werden alle wichtigen Dinge im Raum mit einem Kreis umrahmt. Ein normales Inventar gibt es in Perry Rhodan< nicht. Statt dessen wandert alles was irgendwie wichtig ist, an den unteren Bildschirmrand. Das können Gegenstände sein, aber auch Porträts von bestimmten Personen. Will man die Dinge verwenden, zieht man das Bildchen einfach da hin, wo man es benutzen will. So ähnlich funktionieren dann auch die Gespräche. Statt dass man sich eine Antwort aussucht, klickt man auf ein Bild vom unteren Rand und spricht gezielt über das was man unten sieht.

Knackige Kopfnüsse und nette Optik

Das was bisher an Rätseln zu sehen war, ist weitaus anspruchsvollerer, als was man z.B. vor kurzem noch in Ankh 3Weitere Infos vorgesetzt bekam. Um beispielsweise einige Türen zu öffnen, muss man sich die Zimmernummern merken (am besten aufschreiben) und den Strom wieder anschalten. Letzteres ist leicht getan, aber die Türen sind dank eines außerirdischen Sicherheitssystems nicht so einfach zu öffnen. Es gilt also kryptische Symbole zu entziffern und zu dechiffrieren, was mit ein wenig Hirnschmalz und aufmerksamem Hingucken zu lösen sein sollte.
Die Optik ist noch nicht final und viele Animationen sind laut Entwickler nicht eingebaut. Dennoch macht Perry Rhodan schon eine sehr hübsche Figur. Detaillierte Umgebungen, Echtzeitschatten und schicke Lichteffekte stechen positiv ins Auge. Die Charaktere sind mit plastischen Texturen überzogen, nur passen sie teils nicht so recht in den Hintergrund und stechen hervor. Ausserdem sind die Ränder der Figuren pixelig, aber ich bin optimistisch, dass da bis zum Release noch fleißig dran gefeilt wird.
Ebenfalls schlecht einschätzen, lässt sich die Vertonung. Der Sprecher des Hauptdarstellers in der Preview-Version ist nur ein Platzhalter und lässt keinerlei Bewertung zu. Da jedoch Publisher Deep Silver hinter dem Titel steht und dieser mit Geheimakte TunguskaWeitere Infos bewiesen hat, dass sie etwas von Vertonung verstehen, wird in der Sache wohl kaum etwas schief gehen.



Screen 1
Unten sieht man das eher ungewöhnliche Inventar
Screen 2
Die Schatten sehen sehr nett aus
Screen 3
Eine Erinnerungsfunktion sagt uns, was noch zu machen ist
Screen 4
An diesen kreisrunden Bildschirmen lässt sich Hintergrundmaterial sammeln

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Perry Rhodan

Packshot
Klassisches Adventure
von Deep Silver
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCFebruar 2008

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

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