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Test: Die Kunst des Mordens - Geheimakte FBI
In New York treibt ein brutaler Serienkiller sein Unwesen. Kann der Spieler als FBI-Neuling Nicole Bonnet den Mörder stoppen?
Wenn Shooter- und Strategie-Fans Zweiter Weltkrieg hören, bricht bei ihnen das große Gähnen aus. Langsam aber sicher ergeht es Adventure-Anhängern ähnlich mit New York. Wieder einmal wurde die Weltmetropole für ein Adventure als Schauplatz ausgewählt.Erster Auftrag: Kaffee holen!In Die Kunst des Mordens - Geheimakte FBI übernimmt der Spieler die Rolle von FBI-Frischling Nicole Bonnet. Gerade von der Akademie gekommen, besteht ihr erster Einsatz darin, ihrem älteren Kollegen einen Kaffee zu holen. Nicole klingt noch der Satz Lass mal die Profis ran im Kopf, als sie plötzlich Schüsse hört. Ihren Kollegen James findet sie danach blutüberströmt und sterbend auf. Der unbekannte Täter kann nach einer kurzen Verfolgungsjagd entkommen.Am nächsten Tag geht’s zum Rapport bei ihrem Chef, der den passenden Namen Chaser trägt. Nicole brennt darauf, den Mörder ihres Kollegen zu finden. Doch Hol’ mir mal einen Kaffee-James ist anscheinend nicht der einzige, der kein Vertrauen in die Fähigkeiten von Nicole hat. Kurzerhand wird sie einem anderen FBI-Agenten zugeteilt, um für ihn den Papierkram zu erledigen. Der neue Kollege, Nick, ermittelt momentan wegen eines Serienkillers, der seine Opfer brutal ermordet und anschließend seziert hat. Wo ist Nick?Doch den neuen Kollegen bekommt man vorerst überhaupt nicht zu Gesicht. Aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen verpasst Nicole entweder Treffen mit Nick oder dieser ist einfach nicht erreichbar, so dass er die graue Eminenz im Hintergrund bleibt, die gelegentlich Tipps und Hinweise gibt.Notgedrungen macht die junge FBI-Agentin deshalb ihre ersten Schritte allein. Gesteuert wird Nicole aus der 3rd-Person-Perspektive per Point&Click. Nach einem Linksklick geht Frau Bonnet in einem sehr geruhsamen Tempo zum gewünschten Zielort. Glücklicherweise läuft Nicole nach einem Doppelklick, so dass beim Spielen dies die bevorzugte Fortbewegungsart bleibt. Am unteren Bildschirmrand befinden sich das Inventar, in das Objekte per Linksklick wandern, eine Hotspot-Funktion sowie der Zugang zum Hauptmenü. Mittels der Hotspot-Funktion lassen sich spielrelevante Objekte und Ausgänge anzeigen. Prinzipiell könnte das eine feine Hilfe sein. In der Praxis taucht aber auch schon einmal ein Lupen-Symbol, dass die Hotspots markiert, auf, obwohl kein manipulierbarer Gegenstand dort zu finden ist. Beispielsweise gibt es in einem Geländewagen zwei Lupen-Symbole. Das eine steht für die Handbremse. Hinter dem zweiten verbirgt sich jedoch kein Gegenstand. Interessante Objekte lassen sich untersuchen und aufsammeln, wobei sich der Cursor jeweils interaktionsabhängig verändert. Hier taucht jedoch das nächste Problem auf. Scheinbar spielrelevante Objekte wie Einweghandschuhe oder Schlüssel lässt Nicole links liegen, obwohl diese von der Hotspot-Funktion angezeigt werden, während Feuerlöscher oder Gummistöpsel mit Kommentaren Vielleicht finde ich irgendetwas zum Löschen und Vielleicht kann ich später damit etwas stopfen eingesackt werden. Da die Objekte somit streng linear nach dem Willen der Entwickler eingesetzt werden müssen und die Logik bisweilen auf der Strecke bleibt, kommt Frust auf. In einer anderen Situation muss Nicole erst eine Alarmanlage reparieren, damit der Museumswächter, der nebenbei auch noch in Drogengeschäfte verwickelt ist, rechtzeitig nach Hause zu seinen Kindern kommt. Als Folge dessen verpasst Nicole ein wichtiges Treffen mit Kollege Nick. Wenn man bedenkt, dass der Serienkiller jederzeit - worauf Chief Chaser noch einmal ausdrücklich hingewiesen hatte - wieder zuschlagen kann, setzt die FBI-Agentin höchst seltsame Prioritäten. |
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