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Test: Pirates of the Burning Sea

Was hat das sehnsüchtig erwartete Spiel rund um Seefahrer und Piraten zu bieten?
 Pirates of the Burning Sea
Als passionierter Spieler von MMORPGs freut man sich doch immer wieder, wenn ein Titel erscheint, in dem keine Orks und Elfen vorkommen. So war es auch damals zum Release von Bounty Bay OnlineWeitere Infos, das aufgrund einiger herber Motivationsprobleme leider nicht länger als einige Monate auf den meisten Festplatten überlebte. Dennoch gab es für alle Fans packender Seeschlachten stets einen Lichtblick, nämlich Flying Labs vielversprechendes Pirates of the Burning Sea.

Piraten in der Karibik

Im Gegensatz zu Yushos Genrevertreter bereist man hier jedoch nicht die gesamte Welt, sondern lediglich einen kleinen Teil, genauer gesagt die Karibik. Klein ist dabei jedoch eher relativ, denn der Schauplatz beinhaltet über 70 verschiedene Häfen die es zu erkunden gibt. Diese Häfen stehen jeweils im Besitz der vier Nationen Spanien, England, Frankreich und natürlich der Piraten. Für eine dieser Nationen muss man sich auch gleich zu Spielbeginn, bei der Erstellung des Alter Egos, entscheiden. Anschließend darf man seinen Helden mit einer riesigen Variation an Kleidungsstücken schmücken, die man jedoch zu jeder Zeit bei einem Schneider wieder wechseln kann.
Zusätzlich wählt man eine der drei Klassen Marineoffizier, Händler oder Freibeuter aus, die sich jeweils auf andere Aspekte des Spiels spezialisieren. Offiziere bilden sich z.B. in allen Arten der Seeschlacht weiter und erhalten sogar die Möglichkeit, verbündete Schiffe zu stärken und zu schützen. Freibeuter bevorzugen dagegen den Kampf Mann gegen Mann, weshalb sie besondere Fähigkeiten zum Entern anderer Schiffe und Nahkampf erhalten. Händler wiederum machen genau das, was sie am besten können, eben handeln und zwar mit möglichst schnellen, wendigen Schiffen. Völlig unabhängig von der Klassenwahl steuert aber jeder sein eigenes Schiff wobei man von einer NPC Mannschaft unterstützt wird.
Diese Wahl ist jedoch nur bei den realen Nationen möglich, als Pirat ist und bleibt man eben Pirat. Das hat jedoch einen gewaltigen Vorteil, denn nur Piraten können gegnerische Schiffe kapern und somit selbst verwenden. Die anderen Nationen dürfen geenterte Schiffe lediglich als Geschenk an das jeweilige Königshaus schicken, wofür sie eine Belohnung erhalten.

Erst denken, dann schießen

Belohnungen gibt es natürlich auch auf anderem Wege, z.B. durch das Lösen von Quests. Hierbei muss man seinen Gegnern sowohl auf hoher See als auch an Land gegenüber treten, wobei man glücklicherweise selten auf sich alleine gestellt ist. Das Aufgabenspektrum deckt dabei sämtliche Standardquests des MMOG-Genres, wie finden, töten, eskortieren oder retten, ab. Allein aufgrund des Settings wirken diese jedoch alles andere als altbacken, immerhin ist es schon ein gewaltiger Unterschied, ob man nun einfach nur einen Feind erledigen muss, der irgendwo in der Gegend steht, oder es ein feindliches Schiff mit taktischen Manövern zu versenken gilt.
Taktik ist in Pirates of the Burning Sea generell eine grundlegende Voraussetzung, möchte man aus den zahlreichen Gefechten als Sieger hervor gehen. Spätestens wenn man sich mehreren bis an den Mast bewaffneten Schiffen gegenüber sieht, ist es bitter nötig Faktoren wie den Wind oder das Wetter mit einzubeziehen. Aber auch der Einsatz von Kanonenkugeln will wohl überlegt sein, immerhin gibt es hiervon viele verschiedene Arten, die beispielsweise mehr Schaden an den Segeln oder am Rumpf verursachen. Entscheidet man sich gar dazu ein Schiff zu entern, muss man nicht nur darauf achten, vorher gezielt die gegnerische Besatzung zu vermindern, sondern auch selbst Hand anlegen und sich dem feindlichen Kapitän stellen. Dabei greift man auf einen der drei möglichen Kampfstile (Degen, Säbel oder Dirty Fighting) zurück, die jeweils über einen eigenen Skillbaum verfügen.

Ein Königreich für Handwerker

Doch nicht nur die taktische Komponente erhöht die Schwierigkeit der Missionen, sondern auch die Anzahl und Stärke der Gegner. Diese schwankt nämlich von Auftrag zu Auftrag, wodurch manche viel zu leicht und andere wiederum unschaffbar schwer sind. Sollte man dabei einmal versenkt werden, ist das aber nicht allzu schlimm, man verliert lediglich einen Teil seiner Ladung und nicht gleich das Ganze Schiff. Um dem vorzubeugen hat man fast immer die Möglichkeit, einige Verbündete einzuladen mit denen man die stets instanzierten Missionen gemeinsam bewältigen kann (selbst wenn diese eigentlich viel zu hoch dafür sind oder den Kampf bereits hinter sich haben).
Screen 1
Für die Charaktererstellung stehen unzählige verschiedene Klamotten, Frisuren etc. Zur Verfügung
Screen 2
In den Häfen herrscht ein reges Treiben, hier erhält man auch Quests
Screen 3
Während der Seeschlachten muss man auf viele Faktoren wie z.B. den Wind oder das Wetter achten

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Packshot
Online-Rollenspiel
von Sony Online Entertainment
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCJanuar 2008

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
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