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Test: Shadowgrounds Survivor

Die Schattengründe öffnen sich erneut. Ob das Spiel in unserer Redaktion überlebt hat?
 Shadowgrounds Survivor
Es wird wieder Zeit zum Gruseln, heckseln und ballern! ShadowgroundsWeitere Infos meldet sich zurück aus dem Urlaub von Ganimed mit neuem Futter für angehende Hobby-Alienausrotter und Klaustrophobieresistente. Zwei Jahre nach dem überraschend guten Vorgänger verschlägt es Tapfere erneut auf die heimgesuchte Kolonie. Und wer glaubt, es gibt nichts mehr zu töten, der irrt gewaltig. Wir zeigen, was neu ist und ob sich der ordentliche Eindruck aus der Preview bestätigen konnte.

Überlebenskünstler

Shadowgrounds Survivor setzt die Geschichte des ersten Teils fort. Vielleicht erinnern sich einige noch daran was sich damals zutrug. Am Ende des 21. Jahrhunderts siedelte sich die Menschheit auf neuen Planeten an, um der Überbevölkerung der Erde Herr zu werden. Zwar kein Planet, aber wenigstens ein Mond wurde schnell als idealer Außenposten gefunden. Ganymed, Trabant des Jupiters beherbergte daraufhin einige Kolonien unserer Zivilisation. Wie es aber öfters mal vorkommt, wurden auch feindliche, besonders ekelige Aliens auf diesen Stützpunkt aufmerksam und fielen kurzerhand auf ihm ein. Der erste Teil erzählt dabei die Geschichte eines Mechanikers, der unfreiwillig als einer der letzten Überlebenden dieser Invasion zum Helden wurde und den Frieden wiederherstellte. Dachten wir zumindest.
Die Aliens ließen allerdings nicht locker und überrannten schließlich die Kolonie New Atlantis. Doch noch immer gibt es ein paar Hartnäckige, die die feindliche Übernahme nicht ohne Weiteres hinnehmen. Diesmal schlüpfen wir aber abwechselnd in die Rolle von drei verschiedenen Charakteren. Darunter befinden sich ein Soldat, eine Attentäterin und ein Wissenschaftler. Die Befürchtungen der Preview haben sich allerdings bewahrheitet: Nicht nur, dass die Identifikation mit den einzelnen Personen aufgrund nur schwacher Erzählstränge zu Beginn jeder Mission, reichlich schwer fällt, hüpft das Spiel wann es will zwischen ihnen hin und her ohne große Erklärungen oder gar Treffpunkte zu geben. Zudem verläuft das Abenteuer strikt linear, Auswahlmöglichkeiten oder verschiedene Wege zum Ziel sind hier Fehlanzeige.
Die Spielzeit liegt aber diesmal höher als noch im ersten Teil, insgesamt 23 Missionen im Vergleich zu 10 dürfen wir im Storymodus absolvieren. Diese spielen sich auch wesentlich abwechslungsreicher im Leveldesign. Wir streifen nicht mehr grundsätzlich in verlassenen Stationsfluren herum, oftmals verschlägt es uns auch in weit reichende Canyons oder unterirdische Verbrennungsanlagen.
Wer auch neben der Hauptgeschichte gerne mal ums Überleben kämpft, kann sich nun im Survivalmodus austoben, der im Original noch schmerzlich vermisst wurde. Auf verschiedenen Karten, die wir nach und nach freischalten, erwarten uns stets andere Begebenheiten, das Ziel bleibt aber immer gleich: Solange durchhalten wie möglich.

Leveln, sammeln und ballern

Die Steuerung geht spielend von der Hand, WASD-Veteranen werden sich gleich wie zuhause fühlen, hier und da zwar noch ein wenig mit der Kamera hadern aber ansonsten ein ordentliches Arcadegefühl erleben.
Trotzdem, das Spiel hält sich zwar ans bewährte Top Down Shooter-Prinzip, bringt aber einiger Neuerungen zu seinem Vorgänger mit sich. Die Aufsplittung des Hauptcharakters in nun drei verschiedene, kommt nicht von ungefähr, denn jede Spielfigur besitzt individuelle Waffen, Modifikationen und Spezialfähigkeiten. Während sich der Soldat Grifford als Allrounder präsentiert und eher traditionelle Schießprügel wie Raketenwerfer oder Sturmgewehr sein Eigen nennt, stürzen sich der Wissenschaftler Lastmann oder die Assassine Isabel mit Flammenwerfer oder Railgun ins Getümmel. Die dritte im Bunde ist dabei anfangs am anspruchsvollsten zu spielen, wird aber später gerade durch ihre Plasmakanone zur Metzelbraut.
Screen 1
Und wieder wird gemetzelt bis der Arzt kommt
Screen 2
Die Grafik wurde nochmals kräftig aufgewertet und sorgt für authentische Gruselatmosphäre
Screen 3
Umzingeln lassen sollten wir uns auch diesmal nicht

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Shadowgrounds Survivor

Packshot
Action
von CDV
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCJanuar 2008

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
78 %
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Magazine
76 %
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