|
Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
|
||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
![]() | ||||||||||||||||||||||
Das Adventure-Genre gilt allgemein als resistent gegenüber Neuerungen. Seit Jahren klicken Abenteurer ihre Figuren durch verschiedene Schauplätze und lösen MacGyver’sche Rätsel. Innovative Spiele wie Fahrenheit oder Penumbra stellen eher die Ausnahme dar. Dass der Entwickler lexis numérique hingegen gerne neue Wege beschreitet, bewies er bereits 2003 mit dem außergewöhnlichen In Memoriam . Auch in ihrem aktuellen Adventure eXperience 112 warten die Franzosen mit Gameplay-Elementen auf, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Ob’s funktioniert, verrät unser Test.Big Brother is watching you1970 arbeitet ein Team von internationalen Wissenschaftlern an Bord eines Schiffes an der Erforschung einer bisher unentdeckten komplexen Lebensform. Was das Wesen für die Forscher so interessant macht, ist ein Sekret, das dieses absondert. Es bestehen berechtigte Hoffnungen, dass sich aus diesem Sekret Medikamente gegen zahlreiche für den Menschen bedrohliche Krankheiten entwickeln lassen.Viele Jahre später liegt das Forschungsschiff auf einem Strand im Pazifik und ist fast vollständig mit Pflanzen überwuchert. Ein Kameraschwenk lenkt den Blick in die Kabine der einzigen Überlebenden an Bord: der jungen Wissenschaftlern Lea Nichols, die in all den Jahren kaum gealtert zu sein scheint. Lea liegt auf ihrem Bett, als sie plötzlich erwacht und anfangs orientierungslos erscheint. Was ist geschehen? Dies gilt es in den nächsten Spielstunden zu enträtseln, denn Lea hat ein Problem, das schon unzählige andere Computerhelden vor ihr hatten. Sie hat ihr Gedächtnis verloren! Um die Geschehnisse aufzuklären, übernimmt man aber nicht etwa die Kontrolle über Frau Nichols. In eXperience 112 wird die junge Wissenschaftlern lediglich indirekt gesteuert, denn das Forschungsschiff verfügt über ein komplexes Überwachungs- und Sicherheitssystem. Der Spieler (welche Person man verkörpert, wird nicht näher erläutert) beobachtet Lea über die zahlreichen Kameras und lotst sie durch das Schiff. Eine verbale Kommunikation ist nur eingeschränkt möglich. Der Spieler kann Lea zwar mit Hilfe des Überwachungssystems hören. Umgekehrt klappt es aber nicht (bitte kein Mikrofon an den PC anschließen – es wird nicht funktionieren!). In der Praxis läuft die Steuerung der Wissenschaftlerin daher folgendermaßen ab: Auf einer Gebietskarte, die man wie all die anderen Windowsartigen Menüs komfortabel per Maus oder Tastatur ein- und ausblenden kann, sieht man die Grundrisse der einzelnen Räume an Bord des Schiffes. Verschiedene Symbole zeigen an, welche Interaktionsmöglichkeiten jeweils zur Verfügung stehen. Mit Hilfe der festen Kameras folgt der Spieler den Bewegungen Leas und beobachtet sie. Grundsätzlich steht in jedem Raum mindestens eine Kamera zur Verfügung, die durch einen Mausklick auf das jeweilige Symbol der Gebietskarte aktiviert wird. Bis zu drei Kameras können gleichzeitig zugeschaltet und die Beobachtungsfenster nebeneinander gelegt werden. Etwas nervig wird es dann, wenn die Perspektiven extrem ungünstig sind (insbesondere in Außenbereichen) oder man auf Grund einer defekten Kamera (Flackern etc.) - Realismus hin oder her - kaum etwas erkennen kann. Von Zeit zu Zeit findet man für die Kameras verschiedene Aufsätze mit Zoomfunktion, Nachtsicht, Pheromonabsonderung (wozu das notwendig ist, wird hier natürlich nicht verraten) etc., die für den Spielverlauf notwendig sind. Beispielsweise muss mit der Zoomfunktion der Code an einer Tafel lesbar gemacht werden. Ein Problem, das sich durch den Spielverlauf zieht und schon hier deutlich wird, sind die zahlreichen geöffneten Fenster. Ständig ist man damit beschäftigt, Fenster zu öffnen, zu schließen sowie hin- und herzuschieben. Immerhin wird der Spieler von Lea sehr verständlich schrittweise in die Steuerung des Systems eingeführt. Im SchneckentempoUm Frau Nichols an einen Ort zu bewegen, benutzt der Spieler im Normalfall die zahlreichen Lichtschalter (ebenfalls durch Symbole auf der Karte repräsentiert) - Alternativen sind beispielsweise Geräuschquellen wie ein Telefon, ein Radio usw. Nach dem Aus- und Anschalten einer Lichtquelle bewegt sich Lea darauf zu und untersucht die nähere Umgebung. Das funktioniert recht gut, allerdings kommt es auch einer Sisyphus-Arbeit gleich. Zahlreiche Rätsel bestehen daraus, dass Lea an eine bestimmte Stelle gelockt wird, diese untersucht und dem Spieler mitteilt, ob es dort etwas Interessantes gibt. Ist dies der Fall, kann es passieren, dass sie sich einen Gegenstand schnappt, diesen durch zahlreiche Räume trägt und an einem anderen Ort kombiniert. Der Spieler kann sich in der Zwischenzeit zurücklehnen oder aber Lea mit den Kameras folgen, wenn er denn schnell genug ist, um auf die einzelnen Symbole zu klicken. Diese sind erstens nicht besonders groß und zweitens liegen nicht selten zwei Symbole so dicht beieinander, dass es schwierig ist, das gewünschte Symbol anzuklicken. | ||||||||||||||||||||||
  | ||||||||||||||||||||||
| IMPRESSUM | DATENSCHUTZ | KONTAKT | TEAM | JOBS | ARTIKELDIEB | LINK US | RSS-FEED | ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||








