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Test: Ports of Call 2008

Ein Remake des WiSim-Klassikers, wirklich zeitgemäß?
 
Im Jahr 1492 entdeckte Kolumbus Amerika, 1519-1522 umsegelte Magellan erstmalig die Welt und 450 Jahre später machte ein Reeder namens Onassis von sich reden. Wir sollen nun in die Fußstapfen dieser berühmten Seefahrer treten und um die Welt schippern und natürlich wie Onassis auch, dabei möglichst gute Geschäfte abwickeln. Die Ursprünge von Ports of Call liegen nicht ganz so weit zurück: Mitte der 80er Jahre eroberte es den Amiga und Anfang der 90er den PC, gut 25 Jahre später erscheint jetzt eine überarbeitete Version. Hat sich das Warten gelohnt oder erleidet das Spiel Schiffbruch? Wir werden sehen - Schiff ahoi!

Faden, Knoten und anderes Seemansgarn

Nach einer sehr langen Installationszeit können wir das Programm starten und finden uns im ersten Menü. Hier können wir verschiedene Parameter festlegen, z.B. Namen der Firma, des Spielers, wie viele Spieler und natürlich auch unseren Heimathafen. Die Möglichkeit zum Training wird uns auch angeboten, dazu aber später mehr. Kaum ist das alles geschehen, sitzen wir auch schon mit dem verbliebenen Restgeld in unserem Büro und können loslegen.
Als Erstes benötigen wir natürlich ein Schiff! Dafür gehen wir zum Schiffsmakler und hier können wir zwischen billigen, gebrauchten und Hightech-Schiffen wählen, aber da unsere Kasse zu Beginn eher in einer Ebbe-Phase ist, fangen wir mit einem billigen Schiff an und hoffen, durch gute Geschäfte genügend Gewinn für weitere und bessere Schiffe zu erwirtschaften. Natürlich genügt es nicht nur lukrative Fracht zu laden und zu entladen, es gibt schwierige Situationen auf See die unser persönliches Eingreifen erfordern, es gibt Extra-Einnahmen durch zwielichtige Geschäfte und natürlich steigt auch Ruf und Ansehen mit der Zeit. Also - Langeweile sollte eigentlich nicht aufkommen.

Stürme, Bunkern, Lotsen

Bevor unser Schiff ausläuft, dürfen wir es taufen, es gibt keine Filmsequenz dazu - ein wenig Applaus im Hintergrund übermittelt uns die festliche Stimmung. Kaum ist das Schiff geliefert, heißt es auch schon eine passende Lieferung aussuchen. Über ein neues Menü können wir unser Schiff betanken - seemänisch: bunkern, wobei die Preise von Hafen zu Hafen variieren. Die momentan angebotene Fracht und die entsprechenden Bestimmungsorte können wir durchscrollen, natürlich gilt: je größer der Hafen desto mehr Angebote. Sollte keine Fracht angeboten werden, können wir entweder nur Ballast laden und den nächsten Hafen ansteuern oder einfach warten, aber Zeit ist Geld. Unser Dampfer verursacht natürlich auch Kosten, neben dem Treibstoff muss der Kahn auch in Schuss gehalten werden. Wir können festlegen wieviel Geld wir für den Unterhalt ausgeben wollen und ob das eingestellte "Pflege-Level" für alle oder nur einzelne Schiffe gilt.
Haben wir uns für eine Fracht entschieden, wird das Schiff automatisch beladen, das dauert ein wenig und dann kommt endlich die Frage ob wir mit Hilfe von Schleppern und Lotsen in See stechen wollen oder selbst Hand anlegen. Haben wir uns bisher nur mit Zahlen und Fakten beschäftigt, können wir nun unser Schiff von Hand steuern. Über die Pfeiltasten steuern wir die Motorleistung und den Rudereinschlag, je besser und schneller wir manövrieren, desto besser für unsere Bordkarriere, schließlich wollen wir ja nicht ewig Kadett bleiben. Manche Häfen sind jedoch ziemlich groß und so kann es schon passieren das wir 15 Minuten damit beschäftigt sind unser Schiff auf den Zielpunkt zu steuern, nach dem Ablegen von der Kaimauer ist es aber meistens ein Kinderspiel und die 15 Minuten kommen uns dann schon etwas lang vor.
Screen 1
Wir suchen uns unseren Bürokomplex aus.
Screen 2
Wir wählen unseren Heimathafen.
Screen 3
In schummrigem Licht stechen wir in See.
Screen 4
Der Blick von der Brücke macht uns das Navigieren nicht leichter.

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Ports of Call 2008

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Wirtschaftssimulation
von Astragon
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
PCMärz 2008

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21.06.07
PC
Ports of Call - Details und Termin zur Neuauflage

 
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