Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Test: So Blonde
Ist das Adventure nur ein ausgedienter Blondinenwitz oder ein selbstironisches Gagfeuerwerk?
Eigentlich sollte das Adventure So Blonde schon letztes Jahr erscheinen. Grund der Verspätung war ein Wechsel der Grafikengine. Zu Beginn basierte das Spiel auf der Wintermute-Engine, die u.a. in Sunrise ihre Verwendung fand. Um das Abenteuer mehr wie einen Zeichentrickfilm aussehen zu lassen, schwenkte man kurzerhand auf die Ogre-Engine um, die das alte Ägypten in Ankh schön bunt darstellte. Beide Titel waren gute Adventure, kann So Blonde da mithalten?Blondinen und PiratenEigentlich war Sunny mit ihren Eltern auf einer langweiligen Bermuda-Kreuzfahrt unterwegs, bis sie bei einem Sturm plötzlich von Bord gespült wurde und am Strand einer tropischen Insel wieder aufwachte. Als das Blondchen dort zum ersten Mal auf einige Piraten trifft, hält sie die ganze Insel für einen Themen-Resort-Park und fragt jeden Bewohner nach einem Hotel und Telefon. Doch schnell wird klar, dass sie wohl in der Zeit einen Sprung zurück gemacht hat und die Bevölkerung aus echten Seeräubern besteht. Doch einfach in das nächste Boot zu steigen, um nach Hause zu schippern ist nicht möglich. Das Eiland ist verflucht. Jeder der versucht hat, die Insel zu verlassen, lag innerhalb eines Tages wieder am Strand. Außerdem terrorisiert ein Bösewicht namens One Eye die Bewohner und entführt kleine Kinder, um sie in einer Goldmine schuften zu lassen. Das kann Sunny nicht zulassen, doch bevor es zur Tat geht, muss erst einmal das Makeup-Köfferchen gefunden werden …Standardbedienung mit SchwächenDie Geschichte von So Blonde kommt nur schwer in Fahrt. Das erste von insgesamt vier Kapiteln ist nicht mehr als eine langgezogene Einführung. Danach wird man recht gut unterhalten und das mindestens 15 Stunden lang. Solch eine Spieldauer ist für ein Adventure schon recht ordentlich, allerdings erkauft sich So Blonde die Länge mit einigen unschönen Mitteln, doch dazu später mehr.Gespielt wird Sunny wie man es bei einem Adventure gewohnt ist. Per Linksklick bewegt sich die Blondine über den Bildschirm, per Doppelklick legt sie einen Zahn zu. Mit der gleichen Technik überspringt man lange Laufwege, wenn man sie auf einen Bildschirmausgang anwendet. Klickt man mit der rechten Nagertaste auf einen Gegenstand, öffnen sich Symbole, die anzeigen, was man damit anstellen kann, also z.B. ein Auge zum Betrachten oder eine Hand zum Interagieren. Eine optionale Hot-Spot-Funktion zeigt alle Dinge an, die man in irgendeiner Art verwenden kann. Anders als bei der Konkurrenz wird das nicht in Form eines Symbols angezeigt, sondern gleich der volle Name des Gegenstandes. Da die Bildschirme meist sehr viele Details enthalten, die man sich anschauen kann, ist das Szenario schnell mit Textfeldern überfrachtet. Außerdem ist das Feature nicht genau genug. Oft muss man neben den Text klicken, um den Gegenstand zu erfassen. Eine Karte ohne SinnSchon sehr früh im Spiel bekommt man eine Karte zu Gesicht, die in vielen Adventures als Schnellreisefunktion dient. Leider ist das bei So Blonde nicht der Fall. Auf der Karte sieht man Sunny lediglich von einem Abschnitt zum anderen marschieren. Es scheint, als wäre dieses Feature geplant gewesen, aber aus Zeitgründen nicht mehr eingefügt worden. Anders kann man sich diese sinnlose Ansicht nicht erklären. Das Fehlen dieser Funktion hat zur Folge, dass lange Märsche an der Tagesordnung sind. Das wäre allerdings nur halb so wild, wenn man nicht jedes Mal einen Ladebildschirm vorgesetzt bekommen würde, der das Geschehen für mehrere Sekunden unterbricht. Aus diesem Grund untersucht man den aktuellen Schauplatz lieber zweimal, als die nächste Ortschaft aufzusuchen, doch das lässt sich dank des Rätseldesigns nicht verhindern. |
Ähnliche Tests
86%
80%
So Blonde
| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot Konsolendealz |
MMORPG MMORPG Spiele McMedia IE-Shop PCGamesDatabase |
PlayMore.de PS3-Test Speedmaniacs SpieleRadar.de | trickz.de TweakPC Xchar Games News | |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||












