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Test: Treasure Island

Mit Jim Hawkins auf der Suche nach der Schatzinsel - gelingt die PC-Umsetzung des berühmten Romans?
 Treasure Island
Der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson ist vor allem für zwei seiner Werke weltberühmt: Die Schatzinsel sowie Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Bereits im letzten Jahr brachte Kheops Studio mit Neue Abenteuer auf der SchatzinselWeitere Infos ein solides Adventure auf den Markt, dass sich Stevensons Schatzinsel-Thematik annahm. Ob der Wind für den Entwickler Radon Labs und sein Adventure Treasure Island besser steht, verrät unser Test.

Jim, er ist tot!

Die Qualität der Schatzinsel-Story ist bekannt. Nicht ohne Grund konnte das Buch zum millionenfachen Bestseller werden und seinen Eingang in die Weltliteratur finden. In dem hohen Bekanntheitsgrad liegt jedoch auch ein Nachteil, denn Treasure Island weicht kaum von der berühmten Vorlage ab. Überraschungen und Wendungen bleiben für Kenner somit aus - lediglich Kleinigkeiten wurden am Storyverlauf geändert. Da es da draußen eventuell auch einige Abenteurer gibt, die glauben, dass es sich bei der Schatzinsel um das Dschungelcamp eines deutschen Privatsenders handelt, gibt es eine kurze Einleitung:
Nachdem seine Eltern gestorben sind, führt der junge Jim Hawkins mehr schlecht als recht das ländliche englische Gasthaus Admiral Benbow. Eines Tages kommt Jim dahinter, dass der alte Seemann Bill Bones, der im Benbow abgestiegen ist, fürchterliche Angst vor einem Einbeinigen hat und er irgend ein Geheimnis mit sich herumträgt. Nur wenig später wird Bones von einem ehemaligen Kameraden aufgesucht, der ihm einen Schwarzen Fleck überreicht und den baldigen Besuch der restlichen Kameraden ankündigt. Daraufhin erleidet Bones einen Schlaganfall und bricht tot zusammen. Jim, der mittlerweile herausgefunden hat, das der alte Bill eine Schatzkarte an sich gebracht hatte, findet diese und kann in letzter Sekunde mit seiner inzwischen anwesenden Freundin Antoinette fliehen, als der blinde Pew und seine Schergen das Gasthaus überfallen.
Die gefundene Karte zeigt Jim Doktor Livesey und Friedensrichter Squire Trelawney, die daraufhin eine Expedition ausrüsten, an der der junge Hawkins teilnehmen darf. Die Schatzsuche beginnt...

Ein Fest für Leichtmatrosen

Gesteuert wird Jim auf seiner Reise aus der 3rd-Person-Perspektive per Linksklick mit der Maus. Alternativ kann man die linke Maustaste gedrückt halten und Jim durch Ziehen der Maus an einen gewünschten Ort bewegen. Hin und wieder hat der gute Mister Hawkins hierbei jedoch Wegfindungsprobleme und bleibt gerne einmal an Gegenständen hängen. Nach einem Doppelklick rennt Jim - bei einem Doppelklick auf einen Ausgang wird sofort die Szene gewechselt. Bisweilen reagiert er allerdings nicht sofort, was wohl weniger an seiner rebellischen Natur, sondern vielmehr an einer technischen Nachlässigkeit seitens der Entwickler liegt.
Ansonsten geht die Steuerung sehr gut von der Hand. Genretypisch erscheinen interaktionsabhängige Symbole, wenn Jim in seiner Umgebung aktiv werden kann. Beispielsweise verwandelt sich der Cursor in eine Sprechblase, falls ein Gespräch mit einer Person begonnen werden oder aber eine Hand, wenn ein Gegenstand aufgenommen oder benutzt werden kann. Einen Linksklick später wandert das Objekt der Begierde ins Inventar, das sich am unteren Bildschirmrand befindet. Hier können Gegenstände genauer betrachtet und per Zoomfunktion auf versteckte Hinweise untersucht werden. Am unteren Bildschirmrand ist auch Jims Tagebuch einsehbar, das einen Überblick über das bisher Geschehene gibt und die nächsten Hauptaufgaben nennt.
Screen 1
Jims Gasthaus
Screen 2
Auf der Suche nach einem guten Tropfen
Screen 3
Im Hafen von Bristol
Screen 4
Diese Damen preisen ihre Vorzüge an.

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Treasure Island

Packshot
Klassisches Adventure
von Radon Labs
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCMärz 2008

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22.02.08
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