Die Jungs und Mädels vom Entwicklerteam Kheops Studio scheinen ein Faible für die Astrologie zu haben. Nachdem im November vergangenen Jahres ihr Spiel
Nostradamus - Die letzte Prophezeiung
den Weg in die Händlerregale fand, erscheint mit
Cleopatra - Schicksal einer Königing nur wenige Monate später ein Adventure, in dem die Sternendeutung ebenfalls eine wichtige Rolle einnimmt.
Bruder vs. Schwester
49 v.Chr. herrscht in Ägypten ein Kampf um den Thron zwischen Kleopatra VII. (DIE berühmte Kleopatra) und ihrem Bruder Ptolemaios XIII., der die Stadt Alexandria mit Gewalt und Tod überzieht.
In diese Auseinandersetzung wird der junge Astrologe Thomas hineingezogen, als sein Lehrmeister Akkad sowie dessen Tochter Iris, die zugleich die Freundin von Thomas ist, entführt werden. Zumindest vermutet der junge Astrologe dies, als er vor Akkads Werkstatt weder seinen Magister noch seine Geliebte antrifft und stattdessen auf Spuren eines Kampfes und Blut stößt.
Am Beginn der Suche nach den beiden Vermissten müssen Abenteurer zunächst ihr Avatar und Sternzeichen wählen. Dies hat als nettes Gimmick Einfluss auf den Spielverlauf. Je nachdem wie die Sterne stehen, erwischt Thomas einen guten oder schlechten Tag (jeder Tag entspricht einem Kapitel, in welche das Spiel aufgeteilt ist). Erwischt der junge Astrologe einen guten Tag, wird dies bei einigen Rätseln durch tanzende Lichter veranschaulicht. Erwischt er einen schlechten Tag, so tauchen Gewitterwolken auf, und es ist ein kleiner Umweg nötig, um ein Rätsel zu lösen. Beispielsweise zerbricht ein wichtiger Gegenstand, so dass dieser zunächst repariert werden muss.
Schlechte Tage haben also schlichtweg mehr Rätsel zur Folge.
Mit Thomas unterwegs
Gesteuert wird Thomas aus der Ego-Perspektive. Die Kamera ist dabei um 360° schwenkbar, so dass sich jeder Winkel eines Schauplatzes genauestens untersuchen lässt. Na ja, zumindest fast, da sich euer Alter Ego, wie aus anderen 1st-Person-Adventures bekannt, nicht innerhalb einer Szene bewegen lässt. Lediglich das Wechseln in einen anderen Bildschirmabschnitt ist durch einen Linksklick mit der Maus auf einen Ausgang möglich. Fährt man mit dem Nager über spielrelevante Personen und Gegenstände, verändert sich der Cursor aktionsabhängig. Beispielsweise in ein Lupen-Symbol, dass ein genaueres Untersuchen ermöglicht oder aber eine Hand zum Aufnehmen der Gegenstände. Einen Linksklick später wandern Objekte in das Inventar, dass sich jederzeit mit einem Druck auf die rechte Maustaste aktivieren lässt. Dort erscheinen die Gegenstände zunächst in einer Transitzone und müssen entweder manuell oder automatisch einsortiert werden, was sich insgesamt als umständlich erweist. Darüber hinaus können Objekte zerlegt werden, falls diese durch ein entsprechendes Schraubenschlüssel-Symbol markiert sind. Auf diese Weise wird zum Beispiel der Deckel von einem Topf entfernt. Seltsam, dass hierfür ein eigenes Icon notwendig ist.