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Preview: Windchaser

Wird mit Windchaser ein neues Genre kreiert?
 Windchaser
Wenn ein Publisher ankündigt, dass ein Spiel etwas günstiger in den Handel kommt, dann läuten bei uns Spielern oft schon die Alarmglocken. Schließlich ist ein „MidPrice“-Spiel in der Regel auch nur mit mittelmäßigem Spaß belegt – aber es gibt auch Ausnahmen. Bei Windchaser ist der erste Eindruck zwar noch durchwachsen, aber die Idee hinter dem Spiel lässt hoffen, dass da ein günstiges, aber gutes Spiel kommen wird.

Verworrene Hintergrundgeschichte

Die gute Nachricht sofort: Es gibt in Windchaser eine interessante Hintergrundgeschichte. Doch die Jungs von Chimera Entertainment erfinden das Rad der Erzählung nicht neu, es gibt wie immer den Kampf zwischen Gut und Böse und wir steuern die Helden, die die Welt vor dem Untergang retten sollen. Reduziert wirkt die Handlung also x-beliebig, doch die Tatsache, dass die Zwischentexte von einer verzerrten, dämonischen Stimme gelesen werden, deren Besitzer die Taten der Helden aufmerksam verfolgt, ist schon mal spannend. Vordergründig geht es zunächst einmal darum, zwei verfeindete Seiten zu befrieden.
Namensgeber des Spiels ist das fliegende Gildenschiff „Windchaser“, das das mobile Hauptquartier darstellt, in dem sich die Helden schneller regenerieren können und mit dem im späteren Verlauf auch in Minen geschürft werden darf. Die Windchaser kann ebenso wie die Helden aufgewertet werden, allerdings läuft das beim Gildenschiff über einen Technologie-Baum mit vielen Ästen.

Action-Strategie-Adventure-Klick & Fight

Das, was Windchaser speziell macht, ist das Spielprinzip. Im ersten Moment wirkt es wie ein abgespecktes Warcraft 3Weitere Infos, was in erster Linie an der Optik liegt. Doch gibt es durch die Helden-Fähigkeiten und die Wahl des Anführers auch Parallelen zur CommandosWeitere Infos-Serie oder OverlordWeitere Infos, mit dem der Titel noch am ehesten zu vergleichen ist. Die Hauptfigur ist Ioan, der bald schon Shara und Cain trifft, um dort Mitglied der Gilde zu werden. Jede Figur hat einige Stärken, die es im Kampf auszuspielen gilt: Nach Begutachtung des Gegners wählen wir aus, mit welchem Charakter wir die Truppe ins Gefecht führen. Wer sich hier vertut, stirbt schnell mit seiner Truppe den Heldentot. Wobei niemand in Windchaser sterben kann: Die geschlagenen Recken rappeln sich wieder auf und ziehen sich ins Gildenschiff zurück, um sich dort zu erholen – und dann geht es wieder weiter.
Auf den mitunter großen Karten warten überall Novizen, die ebenfalls der Gilde beitreten und dann mit der Gruppe in den Kampf ziehen. Allerdings kann eine Truppe immer nur aus fünf Charakteren bestehen – später bekommen wir dann aber auch Kontrolle über mehrere Gruppen. Ist der Gegner ausgemacht und das Gefecht beginnt, können wir nur noch die Spezialfähigkeiten der einzelnen Charaktere aktivieren, um den Gegner in die Knie zu zwingen, die Kämpfe laufen ansonsten automatisch ab. Im Kampf selbst können dann Erfahrungspunkte erlangt werden, so dass unsere Helden stufenweise aufsteigen können und ihre Fähigkeiten verbessern. Allerdings gibt es nur drei Kategorien in den Spezialfähigkeiten – Chaos, Disziplin und Konzentration –, die dann im Kampf gegeneinander wirken.

Monster und schwer

In der Preview-Version machte Windchaser von technischer Seite einen stabilen Eindruck – spielerisch gibt es aber noch einige Lücken und einen heftigen Schwierigkeitsgrad, der hoffentlich noch angepasst wird. Während meine Helden noch auf Level zwei sind, kommt mir eine Gegnertruppe entgegen, deren Recken allesamt mindestens Level vier haben – das kann nicht gut gehen, ganz gleich, wen ich da als Anführer wähle. Grafisch muss auch noch kräftig geschraubt werden: Zwar sind die Animationen gelungen, doch in den Kämpfen gibt es immer wieder Clipping-Fehler und mitunter steht einer der Kämpen irgendwo am Bildschirmrand und kämpft gegen die Luft. Dadurch verlieren die Kämpfe nicht nur an Glaubwürdigkeit, sondern auch an Spannung. Spaß macht Windchaser aber dennoch, weil es motivierend ist, sich durch die Karte zu kämpfen, die Aufträge zu erfüllen und die Hintergrundgeschichte voranzutreiben. Wenn da nur nicht der mächtige Schwierigkeitsgrad wäre...
Die Sprachausgabe macht ebenfalls einen guten Eindruck, musikalisch gibt es auch ein paar Häppchen für uns Spieler und die Hintergrundgeräusche sorgen für die notwendige Stimmung auf den Karten.
Screen 1
Schwebende Plattformen: Die Bauten sind skurril..
Screen 2
...und die Kämpfe sind wirklich schwer.
Screen 3
Die Helden ziehen sich nach einer Niederlage zurück...
Screen 4
...in das schwebende Gildenschiff Windchaser.
Screen 5
Den Turm erobert, das Terrain gesichert...
Screen 6
...und mit der Spezialfähigkeit den nächsten Gegnern auf die Pelle rücken.
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Windchaser

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Taktik
von dtp
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCMai 2008
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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