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Europa Universalis: Rome
Strategie
von Paradox Entertainment
PCApril 2008
  Infosheet News (3)

Test

Screens (27) Downloads (3)  

Bewertungen

GameCaptain
82 %
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Magazine: 87 %
Unsere Leser: 80 %
Deine:
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Screenshots zum Test

Screen 1
Die antike Welt aus einer besonderen Perspektive.
Screen 2
Die politische Karte des späten Roms.
Screen 3
Wir prüfen unsere Familienmitglieder.
Screen 4
Mit den kleinen Nationen steht man vor einem großen Problem.

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Aktuellste News zum Spiel

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, den strategischen Teil von Rome - Total WarWeitere Infos mit etwas mehr Tiefgang spielen zu können? Die Wartezeit ist jetzt vorbei. Strategiealtmeister Paradox wirft seinen Klassiker Europa UniversalisWeitere Infos in die Zeit des alten Roms.
Natürlich erwartet den Spieler ein sehr aufwendiges und detailliertes Strategieerlebnis, aber ist die Komplexität noch erträglich? Und gibt es Neues gegenüber dem direkten Vorgänger Europa Universalis 3Weitere Infos?

Der Aufstieg Roms

Wie in allen Titeln der Europa-Universails-Reihe startet man sein Spiel an einem historischen Ausgangspunkt. Danach liegt es am Spieler und der KI, wie sich die Historie ändern wird. Die Zeitspanne für den Start der Unternehmung liegt zwischen den Jahren 474 und 723 AVC. Moment, eigentlich wäre das doch der Zeitraum des Untergangs Roms und der Übergang zum Frühmittelalter? Eine Stolperfalle, auf die man sehr früh trifft, wenn in der Szenarioauswahl auf einmal das Jahr 723 für die gallischen Kriege unter Caesar genannt wird. AVC bzw. AUC ist das Stichwort, das steht für „ab urbe conditia“ der lateinischen Zeitrechnung ab der Gründung Roms. Das Jahr 754 ist nach dieser Zeitrechnung dann das erste nach Christi Geburt. So, nach der kleinen Einführung in antike Zeitrechnung geht es jetzt mit dem Spiel weiter.
Nach der Szenariowahl, die auch jedes Jahr zwischen den einzelnen Szenarien zulässt, wählt man das Land aus, das man gerne führen möchte. Die Karte zeigt, passend zur Ära Europa, plus etwas von Nordafrika und dem Nahen Osten. Das Spiel selbst läuft in Echtzeit ab und kann in verschiedenen Spielgeschwindigkeiten ausgeführt oder pausiert werden kann was bei der Fülle an Entscheidungen (die man auch im Pausenmodus treffen kann) sehr gelegen kommt. Für den Anfänger beginnen dann vielleicht die härtesten 2-5 Stunden Einarbeitungszeit seines Spielerdaseins. Viele Menüs, verschiedene Kartenansichten und manchmal auch ein etwas widerspenstiges Steuerungsdesign machen dem Neuling den Einstieg nicht ganz so einfach. Da hilft auch die Reihe von quasi „bebilderten“ Tutorials nur wenig.

Der antike Staat

Wie man es von der EU-Reihe gewöhnt ist, bekommt man auch in der römischen Variante wieder das volle Programm. Das Gebiet der antiken Welt ist in Provinzen unterteilt, die das monatliche Einkommen für den Staat liefern. Daneben liefern sie auch Mehrwert über Handelsrouten, die man in jeder Provinz einrichten kann.
Die Provinzen können zudem mit verschiedenen Einrichtungen, wie Tempeln, Verteidigungsanlagen oder Wirtschaftsgebäuden aufgewertet werden, die das Einkommen, die Stabilität oder die religiöse Gesinnung beeinflussen.
Neben der Ökonomie ist aber auch die Religion sehr wichtig für den antiken Großstaat. Denn wenn die Staatsreligion nicht mit der in den Provinzen vorwiegend vorzufindenden übereinstimmt, kann dies schnell zu hoher Instabilität und damit zu Revolten führen. Diese kann der Spieler dann nur noch militärisch niederschlagen. Zudem kann man dann auch nicht auf die Omen bauen, die man als Staatsführer wirken kann. Diese Omen erhöhen z.B. kurzzeitig die Moral der Truppen oder die wirtschaftliche Stärke der Nation und können so in schwierigen, militärischen Situationen auch das Blatt wenden.
Ein anderer Weg ist die Forschung. Über den Fortschritt kann man sein Reich auf allen Gebieten aufbauen und verbessern, wie man das auch gewohnt ist. Dabei kann man sein Wissen auf fünf Gebieten, wie Wirtschaft, Religion, Land- oder Seetechnologien fördern. Dabei kommt es aber auf die Persönlichkeit an, die man auf das entsprechende Gebiet ansetzt.
Ein weiteres Spielprinzip aus dem Vorgänger EU3 sind die nationalen Ideen, von denen man drei gleichzeitig auswählen kann. Diese geben dem Reich gewisse Boni. Zum Beispiel starke Infanterie, schnellere Bau- oder Rekrutierungsraten oder einfach nur höhere Stabilität.
EU Rome bietet vielerlei Menüs, beschränkt sich dabei aber oft auf das Nötigste, was insgesamt auch gut ist, um die Anfänger nicht gänzlich zu verschrecken. Die Oberfläche ist aber trotzdem schwierig zu verstehen. Eine Art Hauptmenü links oben, worüber man wichtige Übersichten über Diplomatie, Forschung oder das Einkommen erreicht. Rechts unten befinden sich dann die Knöpfe für Rekrutierungen oder den Bau von Flotten. Das eignet sich nicht wirklich.
 
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