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Test: Warhammer: Mark of Chaos - Battle March
Räumt das AddOn mit den Schwächen des Hauptspiels auf?
Die Orks sind schon ein eigenartiges Völkchen: Party machen bedeutet bei denen mit ihren Spalta-Äxten „Menschis“, „Elfenz“, „Stumpenz“ (Zwerge) und „tote Dinga“ (Skelette) verhauen. Wer mehr über die grünhäutigen „Jungz“ wissen will, bekommt jetzt im Addon zu Warhammer: Mark of Chaos namens Battle March Gelegenheit dazu. Orks und DunkelelfenDas Addon kann mit einer komplett neuen und in drei Story-Kapitel unterteilten Kampagne aufwarten. Belagerungen, Massenschlachten oder Eskortierungsmissionen wechseln sich ab und sorgen auch im Addon für Abwechslung.Die Hauptdarsteller sind diesmal Orks, Goblins und Dunkelelfen aus dem allseits bekannten und bei Fans unheimlich beliebten Warhammer-Universum. Die Grünhäute mit ihren Goblingehilfen treten auf den neuen Schlachtfeldern brachial, ungehobelt und mordlustig auf. Einheiten wie Schwarzorks, Wildschweinjungz oder Steinschleudaz sorgen dafür, dass ordentlich Köpfe in den Reihen der Feinde rollen und das Blut nur so fließt. Die geschmeidiger auftretenden Dunkelelfen mit ihren Echsenrittern, Hexenkriegerinnen oder Harpien haben dagegen etwas mehr Gehirnschmalz als die doch etwas depperten Orks und wollen auch so befehligt werden. Statt hau-drauf ist hier etwas diffizilere Taktik gefragt. Mit Chaosbarbarenreiter, Mörser, Weiße Löwen oder Seuchenpriester wurden die alten Parteien des Hauptspiels erweitert. Spielerisch hat sich nichts getan. Nach wie vor gilt es, vor dem eigentlichen Kampf die Truppen gezielt auszuwählen und sich eine entsprechende Armee zusammenzustellen. Auf dem Schlachtfeld befehligt man größere Einheitenverbände per Mausklick. Basenbau gibt es nicht und auch Nachschub kommt nur selten. Ein drauflos stürmen und verbraten der Einheiten ist daher nicht ratsam. Vielmehr versucht man wieder, mit verschiedenen Taktiken und durch Ausnutzen des Terrains (Bogenschützen schießen von Hügeln weiter) den Sieg zu erringen. Und so gewinnt letztendlich meist derjenige, der seine Einheiten taktisch klug ins Gefecht führt. Armee gegen Armee und Held gegen HeldSchwachpunkte des Hauptspiels, wie eine gewisse Unübersichtlichkeit (Fahnen der Truppen verdecken sich), schwankende KI-Leistung oder eine hin und wieder dämliche Wegfindung sind auch im Addon wieder zu finden. Größtenteils geht das Metzeln aber relativ bugfrei über die Bühne, was ja bekanntlich im Hauptspiel erst nach Patches wirklich gelingen wollte. |
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