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Race Driver: GRID
Funracer
von Codemasters
PCMai 2008
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360Mai 2008
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Screen 1
Driften will gekonnt sein
Screen 2
Mit Stockcars geht’s bei Crashderbys zur Sache
Screen 3
Stilecht wird’s in der Cockpitperspektive
Screen 4
Solche Crashs lassen sich per Rückblende wieder wett machen
Screen 5
Rundenhatz auf dem Nürburgring

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Aktuellste News zum Spiel


Rennspiele haben doch im Grunde eines der simpelsten Spielziele die es gibt: Wer als erster durchs Ziel fährt gewinnt. Doch bekanntlich ist der Weg das Ziel und den hat derzeit Codemasters mit Race Driver: GRID so spannend und abwechslungsreich wie selten jemand zuvor verpackt.

Qualität statt Quantität

GRID hat eigentlich gegenüber der direkten Konkurrenz wie NfS: ProStreet, Project Gotham Racing 4Weitere Infos oder Burnout ParadiseWeitere Infos rein vom Papier her keine Superlative zu bieten. Zählbar sind gerade einmal 40 Wagen und 15 Strecken. Dafür geht’s allerdings gleich von Beginn an mit der Creme de la Creme der Rennwagen an den Start: U.a. Chevrolet Camaro Concept, Porsche 911 GT3 RSR, Aston Martin DBR9, Audi R10 TDI oder Dallara Formula 3 um nur einige zu nennen.
Gefahren wird in den drei Regionen Nordamerika, Europa und Asien. In letzterer kümmert man sich auf Strecken wie Yokohama Docks, Shibuya oder Mount Haruna eher um Drift-Events, Touge- oder Downhill-Rennen auch hin und wieder mal bei Nacht. In den Straßen von San Francisco, Washington DC oder auf Strecken wie Long Beach und Detroit erlebt man hingegen in den USA packende Muscle-Car-Rennen oder startet gar bei Crashderbys. Im Old Europe warten auf den Spieler altehrwürdige Rennstrecken wie Nürburgring GP, Donington Park, Spa-Francorchamps oder Le Mans mit ganz klassischem Runden-Racing. Um die Streckenmenge dann doch noch etwas zu erhöhen, fährt man auf vielen Strecken in anderen Varianten oder in Gegenrichtung.

Fahrer-Teamchef

Zusammengehalten wird die ganze Rennvielfalt der Regionen im Karriere-Modus „GRID-Welt“. Bevor es hier allerdings richtig losgeht, muss der Spieler einige Qualifikationsrennen bestreiten und dabei sein Können beweisen. Erst wenn dadurch die entsprechende Anfänger-Lizenz und genug Geld zur Gründung des eigenen Rennstalls eingefahren sind, geht das eigentliche Spiel los. Was dann kommt, ist ein Karriere-Modus, den die Entwickler mit Instrumenten wie der Jagd nach Ansehen und Geld, gepaart mit der Möglichkeit sein eigenes Team rudimentär zu führen, richtig schön spannend und abwechslungsreich gestaltet haben. Die Motivation reisst nicht ab, wenn man mit den unterschiedlichsten Wagen Saison für Saison einerseits persönlich um Siege und Platzierungen fährt und sich gleichzeitig um Belange wie Sponsoren oder den Teamkollegen kümmern muss. So steht man immer wieder vor Entscheidungen wie „Feuere ich den Teamkollegen oder gebe ich ihm noch eine Chance?“, „Kaufe (verkaufe) ich den neuen, schnelleren Wagen lieber direkt oder beim eingebauten Ebay-Motors?“, „Welche Sponsoren mit welchen Prämienzahlungen klebe ich auf die Wagen?“ oder „Mit welchem Wagen trete ich bei welchem Rennen an?“ Eine Genugtuung ist es dann das eigene Team, den Teamkollegen oder sich selber in den Weltranglisten nach oben klettern zu sehen. Was leider fehlt, ist die Möglichkeit eine Team-Order auszuhandeln und so etwa den Teamkollegen als Bremsklotz oder Schlepper zu nutzen.
Schnelle Rennen, genannt Renntag, oder Testfahrten sind außerhalb der Karriere zudem möglich.

Actionreich, klassisch oder driftend

Während der Karriere erfährt man sich durch Erhöhung des Ansehens weitere Lizenzen für die jeweilige Region und schaltet so in Stufen weitere Rennen und Fahrzeuge frei. Man kann also in Europa bereits die höchste Lizenz besitzen, während man in Asien noch Anfänger ist. Um allerdings in der Gesamtrangliste ganz nach oben zu klettern, muss man in allen Regionen top sein. Nun werden nicht jedem Spieler jede Art von Rennen liegen. Während der eine spielend leicht klassische Rennen gewinnt, tut er sich eventuell mit den Drift-Wettbewerben schwer. Durch die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad vor jedem Rennen in drei Stufen einzustellen, gelingt es aber, mit etwas Übung, auch ungeliebte Rennveranstaltungen zu meistern.
Die Rennen sind meist nur wenige Runden lang. Im Verlauf des Spielgeschehens warten zusätzlich kleine Mini-Meisterschaften oder Drift-Turniere im Eins gegen Eins KO-Modus. Als Abschluss einer jeder Saison steht dann das 24-h-Rennen in Le Mans an. Die 24 Stunden werden dabei in zwölf Minuten Realzeit abgespult. Ist zwar nett gedacht, die richtige Atmosphäre dieses Langstrecken-Klassikers will aber nicht zuletzt auf Grund des unwirklich schnellen Tag- und Nachtwechsel nicht aufkommen. Auch werden die Fans echten Racings angesichts der Crashderbys die Stirn runzeln, während bei Fans actionreicher Rennkost eher die klassischen Rennen in Europa langweilig erscheinen.
 
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