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Test: Mass Effect

Der Xbox-RPG-Hit jetzt auch für den PC.
 Mass Effect
Ganz in der Tradition diverser anderer Hits schafft es nun auch das Sci-Fi-RPG Mass Effect von der Xbox (360) auf den PC. Geändert hat sich im Laufe des Übergangs herzlich wenig, aber das muss bei einem so gelungenen Spiel ja nichts Schlechtes bedeuten…

Der Weltraum… fast unendliche Weiten…

Wenn die Hit-Schmiede BioWare an einem weiteren Projekt werkelt, werden Rollenspieler hellhörig – nach den modernen Klassikern Star Wars: Knights of the Old Republic Weitere Infos und Jade Empire Weitere Infos erwartet uns nun eine geplante Trilogie vor dem Hintergrund einer ebenso faszinierenden wie - wegen einer uralten Bedrohung, Verrat und Kämpfen - teils düsteren Zukunftsvision.
Gegen Ende des 22. Jahrhunderts haben die Menschen längst endgültig ferne Galaxien als Tummelplatz entdeckt (auch wenn sie für manch anderes Volk noch immer als Neuankömmlinge gelten mögen), stoßen dort aber natürlich nicht nur auf freundlich gesinnte Lebewesen – oder sagen wir mal etwas Ähnliches. Denn die Geth, künstliche Maschinengestalten, über die ihre Schöpfer einstmals die Kontrolle verloren, trachten nach der Vernichtung der etablierten Zivilisationen.
Als Commander Shepard, nach kurzer Spielzeit Chef an Bord des Sternenkreuzers Normandy, wird man der erste menschliche „Spectre“, Angehöriger einer Spezialeinheit in den Diensten der so genannten Allianz. Spectres genießen besonderes Training und Privilegien wie den Zugang zu gesperrten Bereichen, stehen aber auch unter ständiger kritischer Beobachtung – schließlich lastet auf ihren breiten Kampfanzug-Schultern nicht nur das Wohlergehen der Weltall-VIPs. Umso schlimmer, dass sich ausgerechnet einer der früheren Wächter auf die Seite der „Bösen“ geschlagen hat…
Der Beginn eines epischen Abenteuers mit spektakulären Momenten, spannenden Wendungen und vor allem Unmengen von Textzeilen, die unter anderem der Persönlichkeit jedes einzelnen NPCs und den fantasievollen Alien-Kreationen Leben einhauchen, sodass die Geschichte weit mehr zu bieten hat, als man angesichts der doch recht herkömmlichen Beschreibung vielleicht vermuten könnte.

Individuelle Gesichter auf Standardkörpern

Geschlecht und Vorname der Hauptfigur lassen sich genauso festlegen wie ihr Aussehen, allerdings beschränkt sich die optische Charaktergestaltung auf die Visage, und auch die Zugehörigkeit zur menschlichen Rasse ist durch die Story zwingend vorgegeben.
Ungeduldige entscheiden sich sowieso für vorgefertigte Modelle (das männliche Exemplar entspricht dann dem von Screenshots und dem Cover her bekannten knackigen Kerl), Individualisten belustigen sich dagegen mit zig Einstellungsmöglichkeiten für Haarfarben, Nasenformen, Ohrengrößen oder abenteuerlichen Narben, die von vergangenen Schlachten zeugen.
Apropos Vergangenheit: Zu Beginn wählt man eine Vorgeschichte für die Figur, bestehend aus den beiden Komponenten Herkunft und psychologisches Profil. Stammt der Protagonist von Kolonisten ab und wurde später zum heldenhaften, doch traumatisierten einzigen Überlebenden eines Militäreinsatzes, oder streifte er auf der guten alten Erde als Waisenkind durch die Gassen und geht für seine Karriere über Leichen? Der Ansatz ist nicht schlecht – schließlich kommen die Vorgeschichten der Charaktere andernorts oftmals zu kurz – und hat außerdem sogar ansatzweise Auswirkungen aufs Spielgeschehen, z.B. durch kleine Anspielungen in manchen Dialogen.
Noch wichtiger ist aber auf lange Sicht bestimmt die Wahl einer Militärspezialisierung inklusive Mischformen: Soldaten verfügen über bessere Gesundheit und die Fähigkeit, schwere Panzerungen zu schleppen, Techniker verstehen sich besonders gut aufs Dechiffrieren oder Reparieren und andere Kämpfer sind als „Biotiker“ so etwas wie die Magier des Mass Effect-Universums.

Nichts für Trantüten

Gefechte gestalten sich in Mass Effect sehr actionreich, da kommen manchmal direkt Erinnerungen an Third-Person-Shooter mit taktischen Elementen auf. So kann man etwa mit der Kombination aus WASD, Mausklicks und sonstigen Tastaturbefehlen hinter Mauern Schutz suchen, aus der Deckung heraus feuern, Ziele heranzoomen und generell fröhlich durch die Gegend ballern, auch wenn der Erfolg der Schusswechsel natürlich nach Rollenspielart merklich vom aktuellen Level der Waffen- und Charakterwerte abhängt.
Darüber hinaus ist das Geschehen teambasiert (nicht umsonst heißt die Gruppe hier auch nicht „Party“, sondern modern „Squad“) – neben Shepard selbst bewegen sich fast immer zwei Kumpanen durch die außerirdische Pampa, die man für jeden Einsatz aus dem später fünfköpfigen Team wählt. Die manchmal leicht selbstmordgefährdete KI kann auf Widersacher gehetzt oder zurückgepfiffen werden und agiert je nach Wunsch unterschiedlich eigenständig. So werden Spezialfähigkeiten wahlweise nur auf Befehl eingesetzt, im Notfall aktiviert, oder immer benutzt, wenn es dem Kameraden sinnvoll erscheint.
Und da gibt es einiges zu bestaunen: So wirbelt zum Beispiel ein Biotiker Gegenstände durch die Luft oder erzeugt schützende Kraftfelder, während seine kräftigeren Kollegen die Feinde mit effektreichen Salven eindecken. Wird es zu hektisch, kann man die Action pausieren und in Ruhe Waffen wechseln oder den Einsatz der Fähigkeiten vorbereiten.
Außerhalb der Kämpfe locken unter anderem zahlreiche verschlossene Behälter, die Techniker unter Einsatz eines Minigames knacken, in dem man kurze Button-Sequenzen nachdrückt. Durchs Hacken sammelt man ebenso Erfahrungspunkte wie für erfolgreiche Gefechte oder das Betrachten wichtiger Gegenstände.
Screen 1
So kann der Held aussehen - muss er aber nicht
Screen 2
Mit dem würde ich mich nicht anlegen
Screen 3
Screen 4
Ein Moment der Ruhe
Screen 5
Willkommen an Bord

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Packshot
Action-Rollenspiel
von EA, Bioware
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCJuni 2008
360November 2007
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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