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Test: The Abbey

So gut wie der Name der Rose?
 The Abbey
Was für eine schwere Geburt! Als The Abbey am 26. Mai in den Händlerregalen stand, ahnten Adventure-Fans wohl noch nicht, dass sie den Kauf des Spiels bald bereuen würden. Das Comic-Adventure stellte sich als dermaßen fehlerhaft heraus, dass Publisher Crimson Cow die Notbremse zog und die Auslieferung stoppte.
Knapp einen Monat später ist ein Patch erschienen, den Crimson Cow als den finalen preist und somit alle Fehler ausgemerzt haben will. Tatsächlich - so viel sei hier schon verraten - lief das Spiel während des Tests mit dem neuesten Patch absolut fehlerfrei - keine Abstürze, (fast) keine Bugs.

Du sollst nicht töten!

Der Mönch Leonardo de Toledo ist zu seiner Zeit vor allem wegen seines Scharfsinns und seiner Ermittlungsfähigkeiten ein bekannter Mann. Als er die Aufgabe übertragen bekommt, den Sohn (Bruno) eines Grafen in eine abgelegene, mittelalterliche Abtei zu begleiten, glaubt er, dass es sich hierbei um einen Routineauftrag handelt.
Doch schon während der Reise entkommen beide nur knapp einem Mordanschlag. Kaum in der Abtei angekommen, bittet der Abt schließlich Leonardo den mysteriösen Tod eines Mönchs zu untersuchen. Dabei kommt der Ermittler dunklen Geheimnissen rund um das Kloster auf die Spur...

Im Schneckentempo

Gesteuert wird Leonardo aus der 3rd-Person-Perspektive per linkem Mausklick. Seine Schüler Bruno ist zwar immer an seiner Seite, seine Geschicke können jedoch nicht vom Spieler gelenkt werden. Nach den ersten Mausklicks wird deutlich, dass The Abbey sich vor allem durch ein sehr gemächliches Spieltempo auszeichnet. Leonardo schleicht geradezu durch die einzelnen Szenen. Laufen ist nicht möglich. Immerhin gibt es dafür eine Schnellreisekarte, die jederzeit mit M aufgerufen werden kann. Zwei Wermutstropfen muss der Spieler allerdings hinnehmen. Erstens kann die Karte nur dann aufgerufen werden, wenn sich Leonardo außerhalb eines Gebäudes befindet. Zudem ist es zweitens nicht möglich die Karte einzublenden, wenn Leonardo und Bruno in einigen Spielabschnitten nachts das Abteigelände untersuchen. In diesen Momenten macht sich bemerkbar, dass man sich trotz der wenigen Locations zu leicht in The Abbeyverlaufen kann. Dies liegt letztlich auch daran, dass Ausgänge einfach als Ausgang beschriftet sind. Ein Zur Schmiede wäre beispielsweise wesentlich hilfreicher gewesen. Immerhin lässt sich das Erforschen der Abtei dadurch beschleunigen, dass Leonardo nach einem Doppelklick mit der Maus auf einen Ausgang sofort in die nächste Szene wechselt.

Du sollst nicht stehlen!

Gegenstände werden per linkem Mausklick begutachtet und per rechtem eingesammelt. Obwohl keine Hotspot-Anzeige vorhanden ist, artet die Suche nicht in Pixelhunting aus, da alle Objekte groß genug sind, um sie schnell zu erkennen. Zudem verfügen alle interessanten Gegenstände über eine große Beschriftung. Die ist auch notwendig, wenn Bruno mit seinem großen Kopf ein wichtiges Objekt verdeckt und dieses nicht sichtbar ist.
Eingesammelte Gegenstände wandern ins Inventar, das durch Ziehen der Maus an den oberen Bildschirmrand aufgerufen werden kann. Hier ist es noch einmal möglich, Objekte genauer zu betrachten und sich in Leonardos Tagebuch mit den zuletzt hinzu gewonnenen Informationen zu versorgen. Nervig ist in diesem Zusammenhang, dass das Tagebuch immer wieder auf die erste Seite zurückgeschlagen wird, so dass bei einem erneuten Öffnen erst mühsam bis zum aktuellen Eintrag durchgescrollt werden muss.

Bruno, komm her!

Während des Spiels ist meistens eine Teilaufgabe, wie etwas das Öffnen einer Tür, vorgegeben, so dass so etwas wie ein roter Faden vorhanden ist. Bis man das erste Rätsel jedoch löst, vergeht sage und schreibe rund eine Stunde, in der man fast ausschließlich ermittelt und mit ellenlangen Dialogen beschäftigt ist. Auch im weiteren Spielverlauf machen die Dialoge einen Großteil der Spielzeit aus.
Wenn man schließlich endlich rätseln darf, genügen zwei Mausklicks um Gegenstände miteinander zu kombinieren. Allerdings muss man schon exakt klicken, da es andernfalls notwendig ist, ins Inventar zu gehen und den Vorgang zu wiederholen. Neben den Kombinationsrätseln gibt es sowohl Dialogrätsel als auch einige wenige Schiebepuzzle.
Screen 1
Leonardos und Brunos Ankunft in der Abtei
Screen 2
Ein wenig Latein-Unterricht
Screen 3
Leonardo mag keine Tipps geben.
Screen 4
Das Corpus Delicti

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The Abbey

Packshot
Klassisches Adventure
von Crimson Cow
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCMai 2008

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

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