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Test: Geheimakte 2 Puritas Cordis
Die Klimakatastrophe naht. Kann Nina diese verhindern und den ersten sehr guten Teil toppen?
Im September 2006 erschien Geheimakte Tunguska und konnte die Fachpresse sowie Genre-Liebhaber begeistern. Der Überraschungshit punktete mit schicker Grafik, sehr guter Synchronisation, fairen Rätseln und einer Hot-Spot-Funktion, die seit diesem Titel wieder im Trend ist. Kein Wunder, dass jetzt ein zweiter Teil vor der Tür steht. In Geheimakte 2 Puritas Cordis kehrt Nina zurück, trifft dabei auf alte Bekannte und neue Verschwörungen. Verdienter UrlaubNach ihren haarsträubenden Abenteuern und einer gescheiterten Beziehung mit Max Gruber, hat sich Nina Kalenkow wahrlich Urlaub verdient. Mit einer Kreuzfahrt Richtung Portugal versucht sie, die Ereignisse hinter sich zu lassen, doch schon am Hafen passiert das erste Unglück. Ein Mann kommt auf sie zugelaufen, spricht einen Satz mit ihr und wird Sekunden später von einem Gabelstapler überrollt. An Bord des Schiffes muss sie feststellen, dass ihr Koffer mit dem des Toten vertauscht wurde und auch andere mysteriöse Dinge vor sich gehen. In der ersten Nacht, als sie das Schiff nach ihren Sachen durchstreift, wird Ninas Zimmer durchsucht und sie daraufhin niedergeschlagen. Im Laufe des nächsten Tages wird außerdem die einzige Zeugin des Vorfalles ermordet. Bevor Frau Kalenkow großartig handeln kann, geht der Schiffsarzt über Bord, der Kapitän segnet das Zeitliche und ein gewaltiger Sturm zieht auf, den eine Sekte namens Puritas Cordis vorausgesagt hat. Der Anführer dieser ominösen Gemeinschaft predigt schon seit langer Zeit, dank der Klimaerwärmung, den Untergang der Erde und nun scheint es soweit zu sein. Als dann auch noch eine 30m hohe Welle auf das Schiff zurast, scheinen die Probleme Nina im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf zu wachsen.Währenddessen ist Max Gruber - eine weitere Hauptfigur – in Indonesien und besucht dort eine alte Bekannte namens Sam, die nahe einem Vulkan einen Tempel erforscht. Gleich in der ersten Nacht wird das Forschungscamp gesprengt. Max entkommt knapp dem Tod, Sam wird entführt. Allem Anschein nach steckt hinter dem Anschlag ebenfalls die Sekte, doch was hat sie hier auf der Insel zu suchen? Spannend und schlüssigDie Story von Geheimakte 2 kommt schnell in Fahrt, wird in vielen gut gemachten Zwischensequenzen vorangetrieben und gleich aus mehreren Perspektiven erzählt. Insgesamt gibt es vier spielbare Charaktere. Nina bleibt dabei stark im Fokus, aber in besonders dramatischen Situationen wird gerne mal auf eine andere Person geschwenkt, so dass deutlich mehr Spannung aufgebaut wird. Rund 12 bis 15 Stunden sollten vergehen, bis man das schlüssige Ende begutachten darf, das wirklich keine Fragen mehr offen lässt. Hat man das Abenteuer beendet, erhält man außerdem ein besonderes Zertifikat, auf dem einige sehr unterhaltsame Fakten festgehalten sind. Super!Nina hat das Laufen gelerntSpielerisch gibt sich das Adventure absolut klassisch. Mit der Maus scheucht man die Hauptdarstellerin über den Bildschirm. Dabei spielt der Cursor eine besondere Rolle und hat im Vergleich zum Vorgänger einige Neuigkeiten zu bieten. Der Zeiger hat die Form eines elektronischen Nagers und zeigt jetzt an, was man mit dem Objekt anstellen kann. Kann man z.B. ein Utensil genauer betrachten, wird die rechte Taste grün angezeigt und eine Lupe erscheint daneben. Ist ein Gegenstand nutzbar, leuchtet die linke Taste grün und eine Hand erscheint. Durch diese simple Struktur spart man überraschend viel Arbeit am Nager und nerviges Durchklicken aller Utensilien bleibt einem erspart. |
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