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Test: Dracula 3
Der untote Fürst ist wieder zurück und bringt uns erneut ein Adventure.
Um Dracula ranken sich viele Geschichten und der Graf ist immer gut für eine Versoftung. So gab es vor kurzem mit Dracula: Origin eine gute Umsetzung des Vampir-Mythos. Nun steht mit Dracula 3 – Der Pfad des Drachen ein weiterer Vertreter an, der die direkte Fortsetzung von Dracula 2: Die letzte Zufluchtsstätte darstellt. Er ist auf heiliger MissionDie Geschichte rund um den katholischen Priester Arno Moriani spielt im Jahre 1920, also 16 Jahre nach dem Vorgänger. Moriani war im 1. Weltkrieg als Sanitäter tätig und hat dort Schlimmes erlebt. Um das Grauen zu vergessen, legt er sein Schicksal in die Hand der Kirche. Der junge Glaubensvertreter wird vom Vatikan in das transsilvanische Dörfchen Vladoviste geschickt, um dort die Heiligsprechung von Martha Calugarul zu prüfen. Die verstorbene Ärztin wird in dem Dorf verehrt, weil sie besonders armen und kranken Menschen ohne eine Gegenleistung half. Während seiner Nachforschungen fallen ihm einige Unstimmigkeiten hinsichtlich der Todesursache der Ärztin auf. Martha war allem Anschein nach einem altbekannten Untoten auf der Spur, der ihr Leben vorzeitig beendete. Aus diesem Grund wird Arnos Auftrag vom Vatikan geändert. Er soll dem Vampirmythos nachgehen und ihn zerschlagen. Seine darauffolgenden Entdeckungen stellen ihn jedoch vor eine Glaubensprüfung.Rundum BlickDie Story von Dracula 3 verweist immer wieder auf den Roman von Bram Stoker und stellt dessen Ansichten auch gerne mal in Frage. Wer den Klassiker übrigens noch lesen will, der hat im Spiel die Chance dazu, denn dort ist der gesamte Roman in englischer Fassung enthalten. Die Geschichte des Adventures ist spannend und kommt schnell in Fahrt. Ohne große Umschweife wird der junge Pater in viele schreckliche und mysteriöse Ereignisse verwickelt, die es zu überstehen gilt. Bis zum Betreten des Pfad des Drachen und dessen Ende vergehen gut 15 Stunden.Dracula 3 kommt aus der gleichen Schmiede, die auch schon The Secrets of da Vinci vor rund zwei Jahren an den Mann brachte. An sich hat man die Technik 1:1 übertragen und nur das Szenario ausgetauscht. Man spielt also aus der Ego-Perspektive. Mit der Maus hat man eine 360°-Sicht, mit der man sich die Bilder anschauen kann. Hat man irgend etwas Interessantes entdeckt, verändert sich der Mauszeiger dementsprechend z.B. in einen Pfeil oder in eine Lupe. Mit letzterem lassen sich natürlich Dinge genauer begutachten, mit dem Pfeil geht es einen Bildschirm weiter. Das Inventar erweist sich als fummelig und wird mit der rechten Maustaste aufgerufen. Verwenden kann man stets nur einen Gegenstand, der dann in ein Kästchen oben rechts wandert. Eine hilfreiche Hot-Spot-Funktion gibt es nicht und so muss man die Ortschaften akribisch absuchen. |
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Dracula 3

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