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Facts: The Agency
Wie will sich das Agenten-MMO von der Konkurrenz abheben?
Wer wollte nicht schon immer mal James Bond sein und die Welt mit einem raketenbestückten Sportwagen und explodierender Zahnpasta retten? SOEs künftiger MMO-Spross soll genau dies ermöglichen und das Genre der Onlinespiele mit vielen interessanten Ideen mächtig durcheinander wirbeln.Kleider machen LeuteDas soll bereits bei der Charaktererstellung beginnen, denn obwohl es sechs verschiedene Klassen gibt, darf man keine davon zu Spielbeginn auswählen. Eine Klasse definiert sich in The Agency nämlich ausschließlich über die momentan getragene Kleidung, wer also beispielsweise die dicksten Knarren benutzen möchte, zieht sich einfach die Kleidung eines Waffenspezialisten an. Fans von Sam Fisher würden dagegen eher zum SpecOps-Anzug tendieren, mit dem sie ihre Gegner leise entsorgen und Sicherheitssysteme außer Kraft setzen können. Natürlich dürften auch unterstützende Klassen nicht fehlen, zu denen unter anderem der Feldmediziner zählt, welcher seine gefallenen Kameraden kurzerhand wieder belebt.Eine Besonderheit nehmen in diesem System die „Alias“-Klamotten ein, welche keiner der Klassen zugeordnet sind, sondern für die Deckung des eigenen Agenten in der Öffentlichkeit sorgen sollen. Bestimmte Missionen kann man beispielsweise nur abschließen (oder erhalten), wenn man Zugang zu einem bestimmten Gebiet, wie etwa einem Kasino, erhält. Dabei ist es wichtig, die passende Kleidung zu tragen und sein Alias bis zum Erreichen eines bestimmten Punktes aufrecht zu erhalten. Ob dies gelingt, hängt von der eigenen Alias Bewertung ab, die im UI angezeigt wird und jedes Mal, wenn man von einem NPC angestarrt wird, sinkt diese Wertung. Durch „normales Verhalten“ (z.B. Drink bestellen) kann der Spieler dies jedoch unterbinden, was auch bitter nötig ist, denn sinkt die Anzeige auf Null, ist die Tarnung aufgeflogen. Welche Taten nötig sind, um sich natürlich zu verhalten, wird dabei übrigens nicht verraten, es ist vielmehr stets ein kleines Rätsel das es zu lösen gilt. A, B oder CDieses System ist aber meist nur das Vorgeplänkel zu den Missionen, die sich von der grundlegenden Aufgabenstellung nur selten von den MMO-üblichen PAID Arten (Patrol, Assault, Interact, Defend), wie sie die Entwickler nennen unterscheiden sollen. Dennoch ist es zumindest bei den Hauptmissionen, welche die Story vorantreiben, geplant mehrere Lösungswege einzubauen. Ein durch Lüftungsschächte krabbelnder Schleicher wird hier also genauso zum Ziel kommen, wie ein Kollateralschaden verursachender Ramboverschnitt. Besonders spannend wird das Ganze noch, wenn die beiden zusammen arbeiten und so die Vorteile von beiden Möglichkeiten vereinigen – bis zu vier Spieler können jede der Missionen gemeinsam bestreiten.In Sachen Missionstypen gibt es drei verschiedene Varianten, wobei die Hauptmissionen als „Typ A“ bezeichnet werden, stets in riesigen, instanzierten Gebieten spielen und mit einem spannenden Finale (wie etwa einem Bosskampf) enden. Typ B beinhaltet ebenfalls große Areale, die jedoch zum Teil öffentlich und zum Teil instanziert sind. So kann es also sein, dass man eine verdächtige Person auf einer öffentlichen Straße beschatten muss und dabei auf andere Spieler trifft, die nicht zur eigenen Gruppe gehören. Nach einiger Zeit beobachtet man schließlich, wie die betreffende Person ein Gebäude betritt und sobald man ihr folgt, landet man in einer Instanz. Typ C hingegen ist entweder instanziert, oder öffentlich und dauert meist nicht allzu lange. Generell liegt es den Entwicklern sehr am Herzen, dass man auch als Gelegenheitsspieler ständig vorankommt, weshalb selbst die langen Hauptmissionen in mehrere Abschnitte unterteilt sind. Somit ist es durchaus möglich, nur für eine halbe Stunde ins Spiel zu kommen und dennoch eine Mission abschließen zu können. Zwielichtige FreundschaftenJene drei Typen sollen jedoch nicht die einzige Besonderheit im Bezug auf die Missionen bleiben, denn es ist geplant, parallel dazu auch noch Cross-Over-Missionen einzubauen, die man entweder mit oder gegen die konkurrierende Fraktion spielen kann. Denn wie im richtigen Leben wird es auch in der Welt von The Agency nicht nur einen Geheimdienst geben.Da wäre zum einen UNITE (United Nations Intelligence and Tactical Experts), wo sich die Eliteagenten a la James Bond zuhause fühlen und mit hochtechnisierten Wundergeräten spielen dürfen. Auf der anderen Seite tummelt sich eine Privatarmee namens ParaGON (Paramilitary Global Operations Network), bestehend aus Söldnern, die für den richtigen Preis jeden Job annehmen und am liebsten alles in die Luft jagen. Der Ablauf einer Cross-Over-Mission hängt dabei von deren Typ ab. Handelt es sich beispielsweise um Typ A, begegnet man der anderen Fraktion nur an speziellen Punkten, wo sich die Story beider Parteien überschneidet und sie sind ausschließlich darauf ausgerichtet, dass man sich gegenseitig unterstützt. Ganz anders aber bei einer Nebenmission, denn hier ist nie ganz klar, ob man seinen Konkurrenten nun trauen kann, oder nicht. Beide Fraktionen haben hierbei zwar unterschiedliche (meist gar entgegengesetzte) Ziele, dennoch kann ein plötzlicher Angriff der KI dafür sorgen, dass sie fortan zusammen arbeiten müssen – dabei aber nie ganz sicher gehen können, wie lange dieser Nichtangriffspakt hält. |
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