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Es ist wieder soweit, knuffige Figuren erobern unseren PC und nach den großen Erfolgen der Reihe, kann es nicht verwundern das Ubisoft nachlegt. Mit Die Siedler - Aufbruch der Kulturen geht das jüngste Werk aus der Siedler-Familie an den Start! Mit drei Kulturen will man dem doch schon etwas angestaubten Spielprinzip neue Würze einhauchen, ob Bayern, Ägypter oder Schotten - sie alle müssen beweisen, das sie das Zeug zum Wuseln haben. Doch dieses Mal sind wir nicht nur auf den heimischen PC beschränkt, sondern können Online mit anderen Herrschern wuseln. Altes Prinzip in neuem GewandUm an den Ursprung des neuen Siedler-Spiels zu gelangen, müssen wir das Zeitrad bis ins Jahr 1996 zurückdrehen. Schon damals wuselten unterschiedliche Kulturen über den Bildschirm, ähnlich wie im bereits erschienenen Die Siedler 2 – Die nächste Generation , wurde das Spielprinzip übernommen und die Grafik mächtig aufgebohrt. Der Untertitel "Traditions-Edition" deutet auf das Urprinzip des Spiels hin: Landgewinn durch Errichtung von Militäranlagen, Schwerpunkt auf dem Aufbau und nur bedingt auf strategisch/militärischen Entscheidungen. Natürlich wuseln wieder knuffige kleine Männchen über den Bildschirm, im Vergleich zur 96er-Version aber in 3D und natürlich zoom- und drehbar. Transportwege sind nun nicht nur zu Land möglich, sondern mit Hilfe von Kähnen (die automatisch gesetzt werden) auch zu Wasser. Wie schon beinahe Standard werden wir nach dem Start über eine Kampagne in das Spiel eingeführt. Als Übersicht liegt nur noch eine Darstellung der kulturell unterschiedlichen Wirtschaftskreisläufe dem Spiel bei. Apropos Wirtschaftskreisläufe, damit diese richtig in Schwung kommen, heißt es kräftig bauen - wir suchen uns das Bauwerk aus und unsere Siedler beginnen es zu errichten, nachdem wir es mit einem einfachen Mausklick auf der Landschaft platziert haben. Natürlich gilt es dabei nach wie vor unseren Rohstoff-Vorrat im Auge zu behalten, denn nur wer genügend Rohstoffe auf Lager hat, kann die entsprechenden Gebäude errichten. Gar nicht brav zeigen sich unsere Siedler, wenn es um ihr Territorium geht, hier greifen sie schon mal zu den Waffen und verteidigen bzw. erobern Gebiete. Auch im militärischen Part sollte man die Wirtschaftskreisläufe nicht außer acht lassen, nur wer Eisenerz fördert, kann auch genügend Waffen schmieden. Cleverer Aufbau genießt die oberste Priorität. Ob wir dem gewachsen sind, können wir in 11 Missionskarten im Single-Player-Modus erproben oder innerhalb von 15 Karten im Mehrspieler-Modus. Wer sich ganz einfach frei bewegen will, dem stehen auch fünf Karten für ein "Freies Spiel" ohne Beschränkungen im Single-Player-Modus zur Verfügung. Drei Kulturen - dreifacher Spielspaß!?Auch wenn sich am Spielprinzip wenig geändert hat, sind unsere Akteure doch sehr unterschiedlich und jede Kultur hat ihre Vorzüge aber auch Nachteile.Die Ägypter sind schnell und günstig, wenn es darum geht Wirtschaftskreisläufe zu installieren oder Streitkräfte auszuheben, dafür ist die Schlagkraft der schnell zusammengewürfelten Truppe nicht gerade berauschend. Hier zählt eindeutig "Quantity for Quality". Was den Ägyptern nicht liegt, das können die Schotten sehr gut - sich durch starke Militärkräfte bemerkbar machen, dafür hapert es leider mit der Wirtschaft ein wenig. Das spiegelt sich in dem langsamen Aufbau der Wirtschaftkreisläufe wider - wer hier nicht aufpasst kommt trotz großer Kampfkraft unter die Räder. Nicht nur geographisch liegen die Bajuwaren genau dazwischen, sowohl in der Wirtschaft (....und damit ist nicht unbedingt das Hofbräuhaus gemeint) als auch in militärischen Angelegenheiten sind die Bajuwaren gut unterwegs, in beiden Bereichen fehlt ihnen aber das I-Tüpfelchen um perfekt zu sein. Natürlich unterscheiden sich nicht nur die Siedler in Aussehen und Eigenschaften, auch die Gebäude sind auf die entsprechenden Kulturen bezogen. Die Wirtschaftskreisläufe weisen ebenfalls "regionale" Unterschiede auf, so brauen nur die Bajuwaren Bier das z.B. sowohl beim Metzger für den Bierschinken benötigt wird, als auch in den Kasernen zum Ausheben neuer Truppen wichtig ist. Wer bei den Ägyptern auf den Förster wartet, wartet meist vergeblich - der ist in diesen Breitengraden nicht vorhanden - es heißt also sparsam mit dem Baumaterial Holz umzugehen. | ||||||||||||||||||||||||
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