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Nicht ganz drei Jahre, nach dem Erscheinen von X3 – Reunion kommt nun X3 - Terran Conflict heraus. Vermarktet wird der - laut Egosoft - "letzte Teil der X-Trilogie", als Stand Alone Add-On, welches natürlich als Vollpreistitel angeboten wird. Wenn das Spiel also ohne das Hauptspiel lauffähig ist – welches mittlerweile ja schon für unter 10 Euro zu haben ist - und vergleichsweise teuer daher kommt, wieso dann die Bezeichnung Add-On? Vermutlich will man den Käufern dann doch nicht vorgaukeln, es mit einem komplett neuen Spiel zu tun zu haben, denn das ist es, trotz einiger Neuerungen, definitiv nicht. Der irdische KonfliktNachdem man in Reunion den Weg zurück zur Erde gefunden hat, dreht sich nun im großen Finale alles um die wiederentdeckten Sektoren, rund um die Erde, die Beziehungen zwischen den lange vom X-Universum abgekapselten Menschen und die wiedererstarkte Bedrohung durch die KI-Rasse der Xenon.Man schlüpft jedoch nicht, wie in X: Beyond the Frontier, oder X – Tension in die Rolle von Kyle Brennan, oder in die von dessen verschollenem Sohn Julian, der in X2 - Die Bedrohung und Reunion sein Unwesen trieb. Diesmal hat man, wie es in Reunion auch schon möglich war, verschiedene, von der Familiensaga unabhängige Charaktere zur Auswahl. Je nach Auswahl des Charakters, hat man mehr oder weniger schnell Zugriff auf eine von fünf verschiedenen Storylines, die ihren Einstieg jeweils an verschieden Stellen des X-Universums haben. Man entscheidet sich darüber auch für einen bestimmten Schwierigkeitsgrad, bzw. vielmehr unterschiedlich schwere Startbedingungen. Unabhängig davon kann man auch ein völlig freies Spiel, mit relativ neutralen Startbedingungen, ohne Storyline starten.Die Storylines, auch Plots genannt, verlaufen relativ linear und können unabhängig voneinander parallel gespielt werden, sofern man ihren Einstig denn findet. Man kann diese Plots, wie schon in den Vorgängern, aber auch für unbestimmte Zeit unterbrechen und stattdessen völlig frei spielen. Zu Beginn des Spiels gibt es vier verschiedene Startbedingungen, es können jedoch derzeit bis zu 16 Starts freigespielt werden. Diese unterscheiden sich in diversen Kriterien, wie z.B. Startkapital, Besitztümer, eigener Rasse und Status bei den verschieden Fraktionen im Spiel. Die altbekannte Maxime......TRADE, FIGHT, BUILD, THINK (handeln, kämpfen, bauen, denken) stellt auch weiterhin den Kern des Spiels dar. Auch im Storymodus ist man auf ein entsprechendes Kapital und eine gewisse Ausrüstung angewiesen, was im Grunde genommen nur über den Handel, bzw. das Ausführen von lukrativen Nebenjobs möglich ist.So kann man, wie gehabt Waren von A nach B, quer durch das System aus Sektoren transportieren, eigene Stationen und Produktionskomplexe etablieren und eigene Handelsflotten auf die Beine stellen. Natürlich kann man auch wieder generische Nebenmissionen annehmen, oder sich als Freibeuter verdingen. Zusätzlich gibt es noch Miniplots für verschiedene Untergruppierungen, im Spiel, wie z.B. TerraCorp, oder die Goner. Während die zufälligen Nebenmissionen typischerweise aus genau einer Aufgabe bestehen, stellen diese Miniplots eher eine Reihe von Aufgaben dar, die sich im Gegensatz zu den Hauptplots nur um ein bestimmtes Thema drehen. Und das sind mit Sicherheit noch nicht alle Möglichkeiten. Wichtig ist auch immer noch der eigene Status, bei den verschiedenen Rassen und Gruppierungen, den man mehr oder weniger dynamisch beeinflussen kann und der darüber entscheidet, ob man sofort angegriffen wird, ob man in Handelskontakt treten kann und welche Waren man zu welchem Kurs, oder überhaupt erhält. NeuerungenSo weit, so bekannt, werden Fans der Serie zurecht behaupten. Es gibt allerdings neben den neuen Storylines auch spielerisch ein paar Neuerungen. Am auffälligsten ist die deutlich überarbeitete Bedienschnittstelle, die nun komplett per Maus zugänglich ist und auch etwas hübscher aussieht, als ihre tastaturbasierte Vorgängerin. Inhaltlich hat sich am Interface jedoch nichts – für mich ersichtliches – geändert. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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