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Test: Multiwinia
Kultige Multiplayer-Echtzeitstrategie für zwischendurch
Wenn flache Strichmännchen über den Schirm hüpfen und in epischen Schlachten um Brutpunkte aufeinander treffen, dann kann das eigentlich nur Darwinia sein. Für Freunde der flachen Strategie gibt es jetzt neuen Spielstoff von den Machern von Uplink und DefCon . In Multiwinia darf man jetzt im lokalen Netzwerk und über das Internet in verschiedenen Spielmodi gegeneinander antreten.Abwechslung braucht das LandMultiwinia ist eine Standalone Mehrspielererweiterung für das etwas andere RTS Darwinia. Deshalb enthält es auch keine Kampagne. Mitgeliefert werden sechs Spielmodi für den Einzel- und Mehrspielermodus, in denen man gegen bis zu drei menschliche oder Computergegner antreten kann. Die Kartenauswahl lässt aber etwas zu wünschen übrig. Es gibt gerade einmal zehn Karten pro Spielmodus, wobei einige Karten in mehreren Modi verfügbar sind. Die Auswahl umfasst Capture the Flag oder Schnapp die Statue, King-of-the-Hill, Vorherrschaft und drei etwas ausgefallenere Modi, die sich Sturmangriff, Blitzkrieg und Raketenrevolte nennen. Gerade die drei letzten Modi bieten recht ordentlich Abwechslung und machen im Mehrspieler sehr viel Spaß.Das Spielprinzip ist insgesamt aber das gleiche geblieben. Aus so genannten Brutpunkten flutschen die Multiwinianer und müssen vom Spieler in die Kampfzone geschickt werden. Im Gegensatz zu Darwinia fehlt aber das Gesten gesteuerte erzeugen von Programmen, stattdessen wurden neue Steuerungsmöglichkeiten eingebaut. So können Offiziere per rechtem Mausklick erzeugt werden, die dann automatisch die Strichmännchen zu einem festgelegten Ort schicken. Das vereinfacht das Management der Männchenmassen. Zusätzlich dürfen die 8-Bit Bewohner in die Phalanx-Formation versetzt werden, in der die Multiwinianer mehr Schaden aushalten. Probleme gibt es aber, wenn man mit mehren Formationen vorgehen will. Denn die Formationen müssen einzeln bewegt werden. Um dem Kriegsglück nachzuhelfen, dürfen in den Schlachten Kisten eingesammelt werden, die verschiedene Gimmicks enthalten. So können per TAB-Taste Luftangriffe, Monster oder Raketentürme angefordert werden. Letztere dürfen sogar selbst bedient werden. So kann das Blatt nochmal gewendet werden. Die Steuerung mit der auf die Maus fixierten Kamera war ja sowieso etwas sonderbar und auch das Auswählen mehrerer Multiwinianer durch Gedrückthalten der linken Maustaste ist nicht die beste Methode. Aber man kommt insgesamt damit zurecht. Alles in allem ist die Steuerung immer noch recht innovativ, wenn auch nicht perfekt. Die Spielmodi bieten viel Spaß für zwischendurch, wenn auch die Kartenanzahl recht beschränkt ist. Das Besondere……ist immer noch der Grafikstil. Wie auch in Darwinia wackeln die Strichmännchen durch die eckige Computerlandschaft und können durch gute Explosions- und Leuchteffekte überzeugen. Das Ganze wirkt immer noch sehr witzig und erinnert an die Computerwelt aus „Tron“.Auf der anderen Seite, der Ton-Seite, sieht es allerdings recht arm aus. Ein paar Explosions- und Schusssounds, ein bisschen Strichmännchengeschrei, das war es eigentlich. Auch die deutsche Übersetzung ist in den ersten Versionen noch lückenhaft gewesen. Mittlerweile wurde hier aber nachgebessert. |
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Multiwinia

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