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Lang ist es her, seit man mit Colonization die Neue Welt bereisen durfte, um einen sonnigen Platz für sein Land zu sichern und sich dann später gegen es zu wenden. Nun können wir wieder in ferne Lande aufbrechen, Kolonien gründen, mit Ureinwohnern handeln und Unabhängigkeitskriege führen. Inwiefern sich das neue Colonization vom Urspiel unterscheidet und ob es gut geworden ist, erfahrt ihr wie immer hier. KolonialstilFür alle, die Colonization noch nicht kennen, es handelt sich dabei um eine Aufbausimulation von Sid Meier, die 1994 auf den Markt kam. Grundprinzip ist der Aufbau einer Kolonie für das gewählte Land (England, Spanien, Frankreich oder Holland). In den einzelnen Siedlungen baut man dann verschiedene Wirtschaftszweige für Fertigwaren wie Zigarren, Pelze oder Rum auf. Daneben muss für Nahrung, Werkzeuge, Waffen und Pferde gesorgt werden, um die Bevölkerung zu ernähren, diese zu verteidigen und neue Gebäude und Einheiten zu rekrutieren.Die Bevölkerung wird dabei durch einzelne Einheiten repräsentiert, die Kolonisten. Diese haben unterschiedliche Berufe und sorgen für Boni, wenn sie richtig eingesetzt werden. Ungelernte Kolonisten können später ausgebildet werden, entweder in der Schule der Siedlung oder bei den Ureinwohnern. Wichtig ist auch der Handel mit dem Heimatland. Hier warten Immigranten, die man kostenlos mitnehmen kann, zusätzlich können Einheiten rekrutiert und Güter aus der neuen Welt verkauft werden, um Geld zu verdienen. Das ist bitter nötig, denn der König erhöht regelmäßig die Steuern auf bestimmte Waren bzw. verlangt ab und zu Tributzahlungen. Man sollte es sich zunächst nicht mit ihm verscherzen. Später darf man sich revanchieren und die Unabhängigkeit erklären, allerdings stürzt man sich damit in einen schwierigen Krieg. Bündnisse mit anderen Kolonien können hierbei sehr nützlich sein. Zusätzlich gibt es die Gründerväter, die man durch das Sammeln von Punkten in das eigene Team holen kann. Sie sorgen für verschiedenste Boni in den Bereichen Militär, Politik, Religion und Wirtschaft. Einheitentechnisch hat sich auch nichts verändert. Es gibt die Kolonisten mit ihren Spezialisierungen, Infanterie, Kavallerie und Kanonen sowie die bekannten Schiffe, Karavelle, Kaperschiff, Galeone usw. So viel zum Spielprinzip des Klassikers. Das Gute ist: Das trifft auch auf den Nachfolger zu. Hier darf man sich auch wieder rundenbasiert vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts durchkämpfen. Dabei ist der Colonization-Charme zwar etwas dem Civilization IV -Design gewichen, wartet aber trotzdem noch mit warmen Holzoberflächen auf. Fans des Urvaters werden sehr schnell wieder in das Spielprinzip hinein finden. Sinnvoll erweitertNeben neuer Optik auf Basis einer erweiterten Civ IV Engine, sind auch Änderungen in das Spiel gekommen, die sich allerdings gut einfügen. So sind die Ureinwohner nicht mehr nur „Barbarenstämme“ sondern richtige Völker die die Neue Welt bewohnen und eigentlich nur wenig Platz für Neuankömmlinge lassen. Mit ihnen kann man handeln und auch Bündnisse schließen, um mit ihnen gegen andere Stämme oder Kolonien vorzugehen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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