Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
CONTENT EINSENDEN

Test: World of Subways Vol.1 NY

U-Bahn fahren als Spiel. Macht das Spaß?
 
Erweiterungen von Drittherstellern für die bekannten Genre-Größen wie Train SimulatorWeitere Infos oder Pro Train & Co gibt es inzwischen in Massen. Doch nun startet mit Aerosoft in Zusammenarbeit mit den Entwicklern der TML-Studios einer dieser Addon-Anbieter seine eigene Eisenbahn-Simulation. Die Rede ist von World of Subways, mit der künftig bekannte U-, S- und Straßenbahnstrecken der Welt auf den PC gebracht werden sollen. Was kann die 3D-Engine und was bietet Volume 1: THE PATH – New York Underground?

Unten und oben schön

Was der Name verspricht wird gehalten und so darf man die ca. 50 km lange PATH-Route, die Verbindung zwischen New Jersey und New York City, befahren. Signale, Schilder, usw. scheinen alle sehr authentisch, kleine Fehler mit ständig roten Signalen wurden mit dem ersten Patch behoben. Viele Streckenkilometer sind das wahrlich nicht und auch beim Rollmaterial setzt man in Sachen Quantität keine neuen Maßstäbe. Mit dem PA 2R (1967), dem PA 3R (1972) und dem Modell PA 4 (1986) darf man gerade einmal drei Wagenklassen (warum haben alle drei identische Drivers Cab?) fahren oder im 3D-Raum „Fuhrpark“ bestaunen.
Die Qualitäten des Titels sind vielmehr an anderer Stelle zu finden und so macht die 3D-Engine den Unterschied. Besitzer älterer PCs (Low-Version installieren) werden davon nicht viel merken. Aber Besitzer aktueller Systeme (High-Version installieren) kommen in den Genuss einer für Eisenbahn-Simulationen bisher einmaligen Grafik. So wird in den Tunnelsystemen, wie sonst in düsteren Shootern üblich, mit Lichteffekten gespielt und die Beleuchtung in Echtzeit berechnet. Der Einsatz von allerlei aktuellen Grafikfiltern sorgt für eine reale Atmosphäre. Da die Strecke mehr als 40 Prozent überirdisch verläuft, kann man sich von der nett in Szene gesetzten New Yorker Skyline (besonders schick bei Nacht), genau wie von vielen kleinen Details am Streckenrand ein Bild machen.
Je nach Tageszeit tummeln sich mehr oder weniger Personen in den Stationen. Per Tastendruck kann man die Drivers Cab verlassen und auf den Bahnsteigen oder in den Wagen per Ego-Perspektive spazieren gehen. Die Fahrgäste sind dabei ganz annehmbar modelliert und manche sogar animiert. Deutlich mehr Bewegungen dürfen aber bei künftigen Teilen gern für mehr Leben sorgen.
Die Kamera lässt sich in der Drivers Cab frei drehen, zudem kann man auch auf wechselnde stationäre Kameras in der Außenansicht oder eine Fahrgast-Cam schalten. Schön, Regen oder Zufall darf man als Wetter vor Fahrtantritt im schlichten Menü auswählen. Regentropfen fallen zwar, sammeln sich aber leider nicht auf der Frontscheibe – der voll funktionsfähige Scheibenwischer ist also unnütz.
Die Soundkulisse geht in Ordnung, nur die Ansagen im überspitzt genuschelten Ami-Slang sind wahrlich grausam.

Jede Fahrt mit Auswertung

Als Aufgaben können die Teilabschnitte der Strecke nach authentischem Fahrplan einmalig oder im ständigen Schichtbetrieb befahren werden. Nett: Bei Kopfbahnhöfen muss man übrigens sogar in die Ego umschalten und selber an das andere Ende des Zuges zur Drivers Cab rennen.
Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, lässt sich eine KI aktivieren. Hierbei wird ein realistischer Fahrbetrieb auf dem gesamten Streckennetz simuliert, was Einfluss auf die Signalschaltung hat. Aktiviert man dazu noch Störungen wird u.a. auch der Bremsenverschleiß bei der Bremsverzögerung eingerechnet. Auch Zwischenfälle darf man im Schichtbetrieb noch hinzuwählen. Vor dann plötzlich im Tunnelsystem umher irrenden Personen sei schon mal gewarnt.
Weitere Aufgaben warten leider nicht, es gilt also stets nur die Passagiere so fahrplantreu wie möglich durch den Untergrund zu bringen. Trotzdem ist das Ganze eine zeit lang recht motivierend, da am Ende jeder Fahrt eine Auswertung wartet. Um dabei mit 100 Prozent abzuschließen, muss man so einiges beachten. Geschwindigkeitsübertretungen sollte man tunlichst vermeiden, die Ansagen für den Stationsnamen, den nächsten Halt, die Tür-Warnung oder das Abfahrtsignal genau setzen. Natürlich müssen auch die Türen auf der richtigen Seite geöffnet werden, usw. Viel zu tun. Besonders wenn man das Steuerungsprozedere noch nicht aus dem FF beherrscht.
Ein Tutorial fehlt leider und so muss man die Bedienung mit Fahrtrichtungshebel, Totmannsknopf (auch dauerhaft einrastbar), Bremsen, usw. aus dem umfangreichen Handbuch erlesen.
Alle Hebel sind im Führerstand animiert, lassen sich aber nur mit der Tastatur und nicht mit der Maus betätigen. Einen Tacho sucht man vergebens. Kein Fehler der Entwickler, vielmehr gibt es selbst heute noch in den allermeisten der NY Rail Cars einfach gar keinen. Die Zugführer fahren nach Gefühl. Doch keine Angst, per Knopfdruck lassen sich jederzeit zahlreiche Monitore mit den wichtigsten Infos für den Spieler einblenden. Leider zeigt der Streckenmonitor nicht die Hinweisschilder für die Geschwindigkeiten an, sondern schaltet ab der tatsächlichen Begrenzung abrupt um.

Screen 1
Immer nett hübsche Fahrgäste zu haben
Screen 2
An den Stations kann man per Ego-Perspektive rumlaufen
Screen 3
New York, New York
Screen 4
Auch in Amerika regnets mal
Screen 5
Fehlen doch eigentlich nur noch Zombies
Screen 6
Der Tag geht, die Subway kommt

Ähnliche Tests


Trophy Buck
19%

World of Subways Vol. 2 – U7 Berlin
70%

Train Simulator
81%

Rail Simulator
75%

Politik Simulator
60%

Trainz Railroad Simulator 2004 Deluxe Edition
83%

World of Subways Vol.1 NY

Packshot
Sonstige Simulationen
von Aerosoft
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
PCOktober 2008

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
78 %
Test lesen
Magazine
-
Übersicht
Unsere Leser
70 %
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

Werbung

 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG
MMORPG Spiele
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne

87 4