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Test: Galactic Civilizations 2: Endless Universe

Spaß hoch zwei?
 Galactic Civilizations 2: Endless Universe
GalCiv2 gehört zu den erfolgreichen 4X (explore, expand, exploit, exterminate), der Mix aus einfacher Darstellung, großer Vielfalt im Design, starker KI und vielfältigen Forschungsmöglichkeiten wusste bisher zu gefallen. Nun können Fans des Strategiespiels die AddOns zu Galactic Civilizations 2Weitere Infos „Dark Avatar“ und „Twilight of the Anor“ in deutscher Sprache erleben. Kalypso hat die neuen Inhalte als Standalone-Addon im Angebot.

Spaß hoch zwei

Hier bekommt man zwei neue Kampagnen, neben der Hauptkampagne von GalCiv2. Zum einen darf man mit den Drengin spielen und sich mit einem Bürgerkrieg befassen und zum anderen mit den Menschen, die durch die Drengin an den Rand der Vernichtung gedrängt wurden und durch eine geheimnisvolle Macht wieder erstarken wollen. Daneben darf man sich natürlich in einem freien Spiel mit einer von zwölf Rassen mit einzigartigen Technologiebäumen von der unterentwickelten Raumfahrer-Spezies bis zum intergalaktischen Imperium entwickeln. Das Spiel eignet sich durch das Allround-Paket auch für den Einstieg, ihr müsst also nicht das Hauptspiel kaufen, um die gesamte Geschichte zu erleben.
Zu den Neuerungen im Spiel selbst gehören zum Beispiel Asteroiden, die mit Minen ausgestattet werden können und so die Produktion eines naheliegenden Planeten verbessern. Die gegnerischen KIs haben unterschiedliche Charakteristika erhalten, wodurch man auf friedliche Forscher, Isolationisten oder Eroberer trifft. Eine willkommene Abwechslung. Außerdem haben die Planeten jetzt unterschiedliche Eigenschaften, wie z.B. extrem hohe Gravitation, dadurch werden diese komplizierter zu kolonisieren und es werden neue Technologien für die Besiedlung benötigt.
Des weiteren gibt es viele kleine Zusätze wie neue Schiffsteile für den Designer, größere Karten, neue Szenarien, neue Siegbedingungen, wie den Sieg durch den Aufstieg in eine höhere Form der Existenz, rassenspezifische Planetenverbesserung oder sogenannte Megaevents, die ein stabiles System mit einem Schlag aus dem Lot bringen können. Dazu gehören z.B. Angriffe einer riesigen Piratenflotte oder eine intergalaktische Seuche, die die gesamte Population ausrotten könnte.
Für rund 30 EUR bekommt man hier sinnvolle Erweiterungen und neue Herausforderungen, die für Spieler von gepflegten 4X Spielen viele weitere Stunden Spielspaß mitbringen.

Make it yourself

Die Steuerung blieb unverändert. Das Gameplay ist gewohnt flüssig und die Oberfläche übersichtlich, trotz der Komplexität des Inhalts. Die vielen kleineren und größeren Änderungen, wie die neuen rassenspezifischen Technologien, die Megaevents oder die Asteroiden, wurden zudem geschickt integriert.
Neu sind die verschiedenen Editoren, mit denen eigene Szenarien, Planetenverbesserungen und Technologiebäume entworfen werden können. Zudem kümmert sich das Entwicklerstudio Stardock auch um die Modding-Gemeinde. Es gibt einen Beispiel-Mod zum Anfangen und zusätzlich basieren die Daten auf XML, .png Bilddateien oder x. Dateien für 3D-Modelle. Also Formate, die man mit freien Programmen bearbeiten kann.
Da GalCiv2 sich auch weiterhin großer Beliebtheit erfreut, kann man sich also auf reichlich Nachschub freuen und auch jetzt schon beispielsweise auf einen Babylon 5 Mod zurückgreifen.
Grafisch hat sich nicht viel getan. Die Engine wurde zwar etwas aufgemotzt, ist aber immer noch recht funktional. Das Gute an GalCiv2 ist, dass das audiovisuelle Erlebnis dadurch nicht zerstört wird. Ein gutes Spiel braucht keine überragende Grafik, dieses Spiel beweist es.
Und auch der Sound macht zwar seinen Job, darüber hinaus ist aber nicht viel los. Der neue Soundtrack kommt deshalb auch nicht über ein „Na ja, es ist halt Musik.“ hinaus. Enttäuschend ist allerdings die Lokalisierung. Zwar sind die meisten Texte im Spiel deutsch, die Videos und Tutorials allerdings in Englisch. Glücklicherweise sind die Übersetzungen im Spiel nicht so wie im Handbuch, selbiges bietet teilweise sehr lustige Fehler.
Kritikwürdig ist allerdings, dass ein richtiger Multiplayer immer noch fehlt. Lediglich die Stardock Rangliste, in die man Punkte aus Einzelspieler-Spielen hochladen kann, vermittelt einen kleinen Hauch von Mehrspieler. Zudem verurteilen die Schlachten den Spieler immer noch zum Zuschauen ohne Eingriffsmöglichkeiten.
Screen 1
Die Qual der Wahl, die Spielkonfiguration.
Screen 2
Unser Sternensystem.
Screen 3
Die Planeten müssen konfiguriert werden.
Screen 4
Welche Technologie soll es denn sein.

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Galactic Civilizations 2: Endless Universe

Packshot
3D-Echtzeitstrategie
von Kalypso Media
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCOktober 2008

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

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News zum Spiel

01.07.08
PC
Kalypso bündelt Galactic Civilizations 2 AddOns

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