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Brothers in Arms - Hell's Highway
Taktik-Shooter
von Ubisoft
PCOktober 2008
PS3Oktober 2008
360Oktober 2008
  Infosheet News (21)

Test

Screens (55) Trailer (3)  

Bewertungen

GameCaptain
83 %
Test lesen
Magazine: 81 %
Unsere Leser: 84 %
Deine:
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Screenshots zum Test

Screen 1
Zäune sind jetzt zum Glück keine unzerstörbaren Deckungen mehr.
Screen 2
Mit Granaten lassen sich auch solche Sandsackstellungen ausheben.
Screen 3
Die Charaktere sind sehr detailliert, haben aber ziemlich hölzerne Gesichtsanimationen.
Screen 4
Wie in Epics bekannter Brutaloballerei kann man auch in BiA hinter Wänden in Deckung gehen.

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Damit ein WW2-Shooter auf dem Markt Erfolg haben kann, muss er entweder etwas total neues bieten oder zumindest ziemlich gut sein. Die beiden Brothers in ArmsWeitere Infos-Titel waren sogar beides: erstmalig waren die Gegner nicht mehr durch pures Run & Gun, sondern nur mit dem taktisch geschickten Einsatz der untergebenen Teammitglieder zu besiegen. Zudem boten die beiden Spiele eine Story, die sich sehr am TV-Serienhighlight Band of Brothers orientierte und dadurch ein starkes Mittendrin-Gefühl erzeugten. Mit Brothers in Arms – Hell‘s Highway ist nun der dritte Teil der Serie erschienen. Und soviel sei schon mal gesagt: mit neuer Engine und sinnvollen Änderungen im Gamedesign reiht sich der neueste Titel von Gearbox nahtlos in die gelungene Brothers in Arms Reihe ein.

Alte Feinde – neue Brüder

Wie im ersten Teil schlüpft man wieder in die Uniform von Sgt. Matt Baker. Nach den Ereignissen in der Normandie verschlägt es den Anführer einer Aufklärungseinheit (bestehend aus vielen alten Bekannten, aber auch neuen Gesichtern) diesmal in die Niederlande, um an der Operation Market Garden teilzunehmen. Dabei handelt es sich um die bis Dato größte Luftlandeinvasion der Geschichte, die zum Ziel hatte, einen Korridor direkt nach Deutschland zu schaffen, um es so in einem konzentrierten Angriff in die Knie zu zwingen. Baker hat in der Normandie bereits viele Kameraden verloren. Und wer die Geschichte kennt weiß, dass es noch einige mehr werden. Operation Market Garden ging nämlich kolossal in die Hose (Link: Mehr dazu). Darum wurde der Korridor auch schnell bekannt als der Hell‘s Highway.
Die Story des Spiels wird in ausufernden InGame-Zwischensequenzen weitergesponnen und befasst sich meist mit den zwischenmenschlichen Konflikten der Spielfiguren und den Grausamkeiten des Krieges, die sie erleben. Allerdings sollte man zum vollen Verständnis der Geschichte schon die Vorgänger gespielt haben, da sonst die Storyrückblenden nur schwer einzuordnen sind, zumal diese auch recht konfus geschnitten wurden.

Schema F

Wer bereits eines der Prequels kennt, weiß in etwa schon was beim neuen BiA auf ihn zu kommt. Hell‘s Highway ist ein taktischer Egoshooter mit zehn jeweils nochmal in Untermissionen unterteilte Kapitel. In jeder Mission wartet dabei eine spezifische Aufgabe auf den Spieler, die es shootertypisch mit Waffengewalt zu lösen gilt: Spreng das Geschütz in die Luft, säubere dieses Gebäude von Gegnern, wehre einen Gegenangriff ab usw. Also eigentlich nichts ungewöhnliches im Shootereinerlei.
Der Clou ist jedoch, dass man nicht als ein-Mann-Armee die Wehrmacht im Alleingang plättet, sondern bis zu drei Teams zu je drei Mann unter seiner Fuchtel hat, die man nach Herzenslust herumkommandieren darf. Dazu ruft man mittels rechter Maustaste einen InGame-Cursor auf, mit den man seinen Mannen befehlen kann zu einer bestimmten Stellung vorzurücken oder ein Ziel zu beschießen, was erfreulich flott von der Hand geht. Missionsabhängig hat man dabei verschiedene Teams dabei, die alle eine spezifische Aufgabe besonders gut ausführen können. Neu ist hierbei das Bazooka-Team, welches besonders nützlich gegen Panzer oder eingebunkerte MG-Nester ist. Die beiden anderen kennt man aus den Vorgängern: das Feuerteam legt Sperrfeuer auf den Gegner, wodurch dieser in Deckung bleiben muss, damit das Angriffsteam einen Flankenangriff starten kann. Außer auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kann man anhand einer Markierung über den Köpfen der Gegner erkennen ob sie angriffslustig sind (rot) oder die Hosen voll haben (grau).
Die Levels sind aus diesem Grund auch immer so aufgebaut das genug Raum bzw. Alternativwege da sind, um den Gegner zu flankieren. Dabei hilft eine jederzeit einblendbare Übersichtskarte, die Nachschubdepots und bereits erspähte Gegner anzeigt.
Ganz allgemein ist das Leveldesign abwechslungsreicher geworden: neben den für BiA typischen Außenlevels mit Bauernhof- und Kleinstadtidylle, gibt es nun auch Indoorareale, die der Spieler häufig allein von Feinden säubern muss, während der Rest der Truppe von draußen für Ablenkung sorgt. In einem Abschnitt des Spiels kann man sogar wieder einen Panzer durch die Gegend kommandieren, während man selbst als Bordschütze aushilft.
 
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