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Test: World of Warcraft: Wrath of the Lich King

Unsere Eindrücke nach einigen Tagen mit dem AddOn
 World of Warcraft: Wrath of the Lich King
Nein, noch ist keiner meiner Warcraft- Charaktere auf Level 80 angeschwollen, ich habe die neuen Instanzen nur von außen gesehen und auch mein Todesritterchen kennt den Heulenden Fjord nur vom Hörensagen. Verdammt schlechte Voraussetzungen für den Test einer, ach was sage ich, der MMORPG-Erweiterung dieses Jahrhunderts. Jeder hats gesehen, hat Dutzende Artikel darüber gelesen und alle Redakteure der Printmagazine waren bereits einige kostbare Lebenswochen in der Betaphase online. Ich würde mal tippen, dass mindestens jeder zweite Erdenmensch Wrath of the Lich King bereits zockt und der Rest des Universums lediglich noch auf den Postboten wartet. Na schön, hier ein Erfahrungsbericht für Spieler die zwar auch ein ernstes Suchtproblem haben, aber nach der Maxime leben „Der Weg ist das Ziel und ein bisschen arbeiten zwischendurch hilft die Rechnungen zu bezahlen“. Das nicht jeder Homo ludens mit dieser abgeklärten oder, ähm, stinkfaulen Einstellung zur Sache geht, ließ sich nicht nur an den gefühlt Millionen Todesrittern absehen, die in den ersten Tagen die Scherbenwelt überschwemmten. Bereits nach ein paar Tagen hatten die ersten Strategen die neue Levelgrenze geknackt und wurden serverweit als Suchtbolzen und Koffeinjunkies enttarnt. Schauen wir uns die neuen Inhalte mal schön der Reihe nach an.

Wer hat hier nen Schatten?

Mit Spannung erwartet, entpuppt sich die neue Heldenklasse der Todesritter als Totschläger übelster Sorte. Angetan mit fetter Plattenrüstung und bevorzugt bewaffnet mit schweren Zweihändern, verbreitet das dunkle Früchtchen bei seinem Erscheinen Pest und Cholera. Neben der blanken Klinge, die er mit diversen verstärkenden Runen seinem Spielstil anpassen kann, richtet er üblen Schaden mit schwächenden Krankheiten und Seuchen an. Drei Karrieren stehen wie üblich zur Verfügung und finden Ausdruck in den Blut-, Frost- oder Unheilig-Talentbäumen. Während der Blutkrieger immense Körperverletzungen verursacht und sich dabei auf Kosten seiner Opfer heilt, entwickelt sich der Frostkrieger zum ernstzunehmenden Tank. Die unheilige Variante hat Spaß an noch schlimmeren Krankheitsverläufen, besitzt brauchbare Flächenzauber und kann nicht nur, wie ihre bösen Brüder und Schwestern, zarte Ghule sondern auch gruselige Gargoyles beschwören.
Seine Energie bezieht der Todesritter aus der sog. Runenmacht, die sich wiederum aus der Anwendung mit Runen hinterlegter Moves oder Zauber generiert. Zu Beginn erscheint das System etwas nebulös (zum beigelegten Handbuch kann man nur dreimal Pfui! sagen) und letztlich erweist sich die Mechanik des Energieaufbaus und –auslösens am ehesten vergleichbar mit der Wut des Normalokriegers. Besonders effektvoll und Gewinner des „Darth Vader Preises“ ist der „Todesgriff“, der Gegner aus mehreren Metern Entfernung blitzschnell durch die Luft wirft und zum freudig wartenden Krieger heranzieht.
Dank Arthas Hilfe von den Toten auferstanden, präsentiert sich der neue Charakter optisch als düstere Variante der Warcraft Rassen und mit der entsprechenden Ausrüstung als äußerst cool designte Kampfsau. Gnädigerweise startet der neue Held bereits mit Level 55. Nur Neueinsteiger gucken in die Röhre, denn Voraussetzung für die Erschaffung eines Todesritters, ist ein 70er Charakter auf dem gleichen Server Pflicht. Die ersten Spielstunden verbringt der frischgebackene Streiter für den Lich König in einer dramaturgisch dichten Questreihe, die abwechslungsreiche und ungewöhnliche Aufgaben bereithält. Während der Schlacht um die Stadt Havenau, die sich in einem Gebiet östlich der östlichen (häh?) Pestländer befindet, dürfen wir wehrlose Bürger töten, auf dem Rücken eines Skelettdrachens reiten, uns als Busch verkleiden und werden versteckt in eine Lore hinter die feindlichen Linien gezogen. Das ist teilweise großes Kino und durch das neu eingesetzte Stilmittel des „Phasings“ (auf den Spieler zugeschnittene Spielerlebnisse) erleben wir manche Kampfabschnitte ganz individuell wie in einer Instanz. Während dieser Einführungsphase erhalten wir durch die Quests peu a peu unsere Talentpunkte, ein schönschwarzes Pferd und eine sehr edle und hochwertige Ausrüstung.
Nach der Kür folgt die Pflicht und als Level 58 Todesritter bewegt man sich schließlich in die Scherbenwelt um sich den Niederungen des Hochlevelns zu widmen. Meine ersten Erfahrungen hierzu: Nie war leveln einfacher. Der Todesritter mit Blutaroma schnetzelt sich dermaßen leicht und praktisch ohne Downtime durch die Gegnerhorden, dass man sich unwillkürlich in einen Leichtmodus versetzt fühlt. Das lässt sich zumindestens für die ersten drei Levelaufstiege vor Thrallmar sagen - mal sehen obs so weitergeht. Der Todesritter spielt sich locker vom Hocker, erscheint schon fast zu stark und man fragt sich unwillkürlich, welche Argumente es jetzt noch für die Wahl eines einfachen Kriegers geben sollte.
Screen 1
Ja, nee, is klar Arthas
Screen 2
Kampf ums Pferd
Screen 3
Bisschen knochig der Gute
Screen 4
Schaut her: Untot aber saucool!
Screen 5
Schlachtfest bei den Wikingern von Nebenan

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World of Warcraft: Wrath of the Lich King

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Online-Rollenspiel
von Activision, Blizzard
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCNovember 2008
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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