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The Chronicles of Spellborn
Online-Rollenspiel
von Frogster Interactive, Spellborn International
PCNovember 2008
  Infosheet News (15)

Test

Screens (91) Downloads (1) Trailer (2)  

Bewertungen

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Screenshots zum Test

Screen 1
Das Aussehen des Charakters kann man nur sehr eingeschränkt verändern…
Screen 2
…dessen Rüstung dafür umso mehr
Screen 3
In der schön gestalteten Stadt Hawksmouth startet das Abenteuer
Screen 4
Das Kampfsystem erlernt man an Übungspuppen

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Aktuellste News zum Spiel


Für gewöhnlich bleibt nach einem Weltuntergang nicht mehr viel übrig. Ähnlich sieht es auch in der Welt Spellborn aus, nachdem sich die Menschen und Daevi (halb Mensch, halb Dämon) gegen ihre dämonischen Unterdrücker, die Vhelgar, stellten. Als die Aufrührer schließlich den Altar der Unsterblichen, die Quelle jeglicher Macht, zerstörten, zerbrach die gesamte Welt in Stücke und jedes Lebewesen fiel in einen Jahrhunderte langen Schlaf.
Als sie wieder aufwachten, war nichts mehr wie zuvor. Die einzigen verbliebenen Lebensräume fanden sich nun auf den noch existierenden Splittern der alten Welt. Menschen und Daevi legten schließlich einen gemeinsamen Grundstein und schufen eine neue Gesellschaft unter dem Namen „Die Enklave der Fünf Opfer“. Fortan war es das innigste Bestreben der Enklave, die Welt und ihre neuen, sowie alten Geheimnisse zu erforschen und dies ist auch die Stelle, an der die Chroniken beginnen.

Ein Magier im Plattenfrack

Doch bevor man nun mit dem eigentlichen Spiel beginnt, steht - natürlich - zuerst die Charaktererschaffung an. Daevi oder Mensch, weiblich oder männlich, dick oder muskulös, egal was man hier wählt, es hat keinen Einfluss auf die Charakterwerte oder ähnliches. Da die Möglichkeiten zur Individualisierung des Äußeren ohnehin recht bescheiden sind, geht’s weiter zum nächsten Punkt. Hier wird es schon interessanter, denn man darf die Rüstung und Waffen seines neuen Avatars aus vielen verschiedenen Optionen herauspicken und nach Belieben einfärben. Dabei ist es egal, welche der drei Grundklassen (Krieger, Magier, Schurke) man wählt, die Optionen bleiben die gleichen, denn diese Ausrüstung verfügt ebenfalls nicht über eigene Werte oder Boni.
Generell zieht sich dies durchs gesamte Spiel, denn alle tragbaren Gegenstände sind lediglich kosmetischer Natur. Die aus Rollenspielen üblichen Verbesserungen werden vielmehr durch so genannte „Siegel“ generiert, welche sich nach Belieben in Rüstungsteile einsetzen und wieder entfernen lassen.
So startet man also z.B. mit seinem Zweihänder-schwingenden Magier in schwarzer Plattenrüstung in der beschaulichen Stadt Hawksmouth, die inklusive der näheren Umgebung als eine Art Tutorial dient. Wie in MMORPGs üblich, wartet zwei Meter weiter auch schon der erste Questgeber, der einen umgehend zum Trainingsgelände schickt, um an den dortigen Strohpuppen das Kampfsystem zu erlernen (wobei die verwirrende Richtungsangabe nicht unbedingt beim Spieleinstieg hilft).

Innovatives Kampfsystem

Pah! wird sich der MMO-Veteran denken, immerhin liefen die meisten Genrevertreter bisher stets auf die gleiche Weise ab: Man drückt eine Zifferntaste und im Hintergrund wird ausgewürfelt, ob man getroffen hat. Nicht so jedoch in Spellborn, was man beim Erreichen besagter Puppen auch recht schnell feststellt. Denn statt der üblichen Fertigkeitenleiste sieht man am unteren Bildschirmrand mehrere sich drehende Fertigkeitendecks, die ein wenig an ein Kryptex erinnern. Löst man einen dieser Skills per Taste oder Mausklick aus, dreht sich das Deck eine Stufe weiter und schaltet somit die nächsten Aktionen frei. Zu Beginn verfügt man lediglich über zwei Decks mit Platz für je drei Fertigkeiten, doch diese Zahlen erhöhen sich, je weiter man im Level aufsteigt. Welche Fähigkeit in welchem Deck sitzt, darf man vollkommen frei bestimmen, man muss jedoch ein Auge auf die jeweilige Abklingzeit haben, denn sofern alle Aktionen eines Decks gerade nicht benutzbar sind, ist der Held wehrlos.
Ob man trifft, entscheidet auch nicht irgendein Programm im Hintergrund, sondern ausschließlich man selbst. Ist der Gegner in Reichweite und hat man ihn mit dem Fadenkreuz angewählt, trifft ein Schlag oder Zauber auch. Während das in PvE Kämpfen, durch die bewegungsfaulen Gegner, noch recht egal ist, entfaltet dieses System im Kampf gegen andere Spieler hingegen seine volle Pracht. Möglichkeiten zu solchen Herausforderungen gibt es dabei genügend, denn selbst auf einem Nicht-PvP-Server führen einen die Quests immer wieder in Zonen, wo sich die Spieler beliebig angreifen dürfen.

Quests für Detektive

Spellborn möchte sich in so ziemlich jedem Spielaspekt von der aktuellen Konkurrenz abheben, was den Entwicklern z.B. auch beim Questsystem gelungen ist. Kennt man es doch aus World of WarcraftWeitere Infos, dass man einfach mal jede Quest blind annimmt und anschließend in der Kurzbeschreibung nachliest was man eigentlich tun muss. Warhammer OnlineWeitere Infos geht sogar noch einen Schritt weiter und macht jegliches Lesen überflüssig, da eine Kartenmarkierung stets den genauen Weg zeigt. Das alles war Spellborn International jedoch zu simpel für ihren Sprössling, weshalb man hier - vor allem im späteren Spiel - oft den gesamten Questtext (der auch mal über mehrere Seiten gehen kann) lesen muss, um zu wissen wo es hin geht. Kartenmarkierungen und sonstigen Schnickschnack gibt es nicht, lediglich Richtungsangaben an denen man sich per Kompass entlang hangelt.
 
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