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Test: Burnout Paradise The Ultimate Box

Ist die Premiere der Serie auf dem PC geglückt?
 Burnout Paradise The Ultimate Box
Neidisch blickten PCler bisher auf die Konsolen-Jünger und deren beliebte Burnout-Reihe. Schluss damit, denn Entwickler Criterion Games hat Burnout Paradise nun für den PC umgesetzt. Dabei wurde nicht nur das Hauptspiel, sondern gleich die bisher erschienenen Addons mit in die sogenannte Ultimate Box gesteckt.

Fahr doch wohin du willst

Burnout Paradise verzichtet auf ein geradliniges Spielkorsett. Die knallharten Tür-an-Tür-Duelle, die wilden Drängeleien und die Crashevents werden nicht in einem Menü ausgewählt und finden auch nicht nacheinander statt. Vielmehr ist man in der offenen Stadt Paradise City mit über 250 Meilen Straßennetz, samt zig Abkürzungen, Sprungrampen und den anderen Verkehrsteilnehmern unterwegs. Das Stadtgebiet bietet dabei ganz verschiedenes Terrain: Da düst man durch ein Industrieviertel, rauscht an der Strandpromenade entlang, biegt auf die Autobahn ab, um letztendlich im kurvigen Gebirge seine Runden zu drehen. Erstaunlich was die Entwickler da alles untergebracht haben, wenn man bedenkt, dass die Stadt im Grunde nicht all zu groß ist. In wenigen Minuten kann man von einem Ende zum andern düsen. Test Drive UnlimitedWeitere Infos bietet da wesentlich mehr Freiraum zum fahren an und – um gleich ein kleines Manko am Anfang zu erwähnen – mehr Orientierungshilfen. Da man die Burnout-Strecken in vielen Rennmodi frei wählen muss, auf fette Orientierungspfeile zu zugunsten eines echten Spielgefühls verzichtet wurde, die Minimap zu klein und der eingeblendete Kompass unbrauchbar sind, muss man die Stadt sehr gut kennen, um nicht während der hektischen Rennen die Orientierung zu verlieren. Immerhin blinken am oberen Bildrand in Kreuzungsnähe die Straßenschilder und zeigen die empfohlene Route an, doch das registriert bei voller Konzentration auf die superschnellen Rennen kaum einer. Einmal verfahren und die KI-Gegner sind so gut wie nicht mehr einzuholen. Frustrierende Neustarts sind für orientierungsschwache Spieler so an der Tagesordnung.

An jeder Kreuzung was los

Dafür wartet an so ziemlich jeder Kreuzung einer der unzähligen Wettbewerbe des Spiels. Einfach an die Kreuzung ranfahren, die entsprechenden Knöpfe drücken und schon startet ein Event. Da gibt es die klassischen Rennen von A nach B, bei denen der Erste im Ziel gewinnt. Doch Vorsicht: Takedowns sind hier natürlich erlaubt. Ab mit den Gegnern in die Streckenbegrenzung oder in den Gegenverkehr! Natürlich versuchen die Gegner dasselbe mit dem Spieler. Passt man nicht auf und crasht selber ständig, kommt das Böse erwachen. Man ist nicht unkaputtbar - nach zu vielen Crashs ist das Rennen vorbei.
Im Modus Stunt sammelt man indes Punkte durch Drifts, wilde Sprünge oder zerstört Schilder. Für besonders weite Sprünge gibt es einen höheren Multiplikator. In Road Rage muss man nicht als erster im Ziel sein, sondern in der vorgegebenen Zeit entsprechend viel Takedowns eingefahren haben. Der Kampf gegen die Zeit nennt sich Burning Route. Hier bekommt man als Belohnung aufgemotzte Wagen, darf aber dafür nur mit bestimmten Fahrzeugen teilnehmen. In Marked Man ist man auf der Flucht vor mehreren Gegnern, die einen als Beute jagen und zerstören wollen.
Nur für die erstmals in Burnout zur Verfügung stehenden Bikes gibt es die Modi Burning Ride und Midnight Ride. Beide entpuppen sich als reine Zeitfahrten, nur eins am Tag und eins in der Nacht. Vier- und Zweiräder sind leider strickt voneinander getrennt, sodass die Bike-Geschichte mehr aufgesetzt wirkt.
Online (Netzwerk Fehlanzeige) kann man viele der Events auch mit oder gegen bis zu sieben weitere menschliche Gegner fahren. Dazu dürfen Ranglisten eingesehen oder Bilder in ein Album hochgeladen werden. Am PC gibt es mit Party zudem noch einen lustigen Hot-Seat-Modus für bis zu acht Spieler. Nacheinander muss man hier etwa Stunts absolvieren, Streckenabschnitte meistern oder besonders lange Sprünge absolvieren.

Es ist Showdown

Den sogenannten Showdown-Modus kann man an jeder Stelle, am besten natürlich an einer viel befahrenen Kreuzung, per Knopfdruck aktivieren. Dann überschlägt sich der Wagen des Spielers mehrere Male und man versucht durch steuern so viele Autos wie möglich zu schrotten. Größere Fahrzeuge oder Busse bringen Boni. Neuen Schwung bekommt man, in dem man ständig neue Wagen rammt. Bleibt crashwilliges Futter aus, kommt der Wagen zum stehen und es wird abgerechnet. Spaß pur, wenn auch nicht so anspruchsvoll, wie noch bei den Crash-Kreuzungen des Konsolen-Vorgängers.
Screen 1
Schelleinweisung vor dem Event.
Screen 2
Kein Stau? Muss wohl Autofreier Sonntag sein?
Screen 3
Böses Mädchen: Null Uhr noch auf dem Bike.
Screen 4
Konjunkturprogramm: Gratis-Lackierung am Wegesrand.
Screen 5
Nur Dritter? Ich krieg euch noch!

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Burnout Paradise The Ultimate Box

Packshot
Funracer
von EA
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCFebruar 2009
PS3Januar 2008
360Januar 2008

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besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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