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Test: F.E.A.R. 2: Project Origin

Alma ist wieder da. Aber ist neben ihrer Körpergröße auch der Spielspaß im Nachfolger zu FEAR mitgewachsen?
 F.E.A.R. 2: Project Origin
Manche Kinder werden schneller groß als andere. Und manche Erwachsenen scheinen nie ganz den Kinderschuhen zu entwachsen. Alma ist jedoch ein Sonderfall. Sie hat sich innerhalb weniger Minuten vom kleinen Mädchen zur erwachsenen Frau gemausert und dabei gleich noch die Pubertät übersprungen. Aber halt, wer zum Teufel ist Alma? Und hat der zweite Teil von F.E.A.R.Weitere Infos einen ähnlichen Evolutionssprung hingelegt wie das kleine Gruselgirl? Antworten im Test...

Zeugen der Apokalypse

Ok, kramen wir mal ein wenig in der Erinnerung: am Ende von FEAR wurde Alma aus ihrem Gefängnis befreit, in dem sie seit ihrer Kindheit eingesperrt war. Alma ist ein fehlgeschlagenes Experiment des Rüstungskonzerns Armacham und besitzt unglaubliche psychische Kräfte. Die wollte sich der Konzern zu nutze machen um eine Armee aus Klonen zu erschaffen, die von telepathisch begabten Kommandanten befehligt werden sollte. Dazu wurde Alma geschwängert und die beiden daraus entstandenen Kinder (ebenfalls telepathisch begabt) sollten dann zu Befehlshabern erzogen werden. Alma wurde aufgrund der Experimente jedoch psychotisch und musste in einer hermetisch abgeriegelten Kammer eingesperrt werden. Einer der beiden Söhne wurde indes zum Kommandanten ausgebildet, entwickelte aber ebenfalls eine Psychose (und eine Vorliebe für Menschenfleisch) und wurde am Ende von FEAR vom Spieler (Sohn nummer zwei, der jedoch bei der Spezialeinheit FEAR arbeitet) zur Strecke gebracht. Im letzten Moment gelingt die Flucht aus der unterirdischen Anlage, in der Alma gefangengehalten wurde, bevor diese durch einen Reaktorausfall in einem Atompilz verpufft.

Aktuelles aus Auburn

Soweit zur Vorgeschichte die man besser kennen sollte, sonst läuft man im Nachfolger nämlich ständig mit einem Fragezeichen über dem Kopf herum. FEAR 2 beginnt zeitlich gesehen etwa eine halbe Stunde vor dem Ende des erste Teils. Der Spieler verkörpert Michael Beckett, Mitglied der Delta Force und nach Auburn ausgesandt, um Genevieve Aristide in Schutzhaft zu nehmen. Diese ist ein hohes Tier bei Armacham und hat ihre Nase wohl zu tief in gewisse Projekte gesteckt, weshalb der Firmenvorstand ein Killerkommando losgeschickt hat, um die Dame unschädlich zu machen. Die freundlichen Herren mit den Skimasken schicken dann zur Begrüßung auch gleich ein paar blaue Bohnen in des Spielers Richtung, als das Team Aristides luxuriöses Penthouse nach ihr absucht. Die paar Hampelmänner sind natürlich kein Problem für eine Deltaforce-Truppe und auch Fräulein Aristide, die sich in einem Panic-Room eingeschlossen hat, ist schnell gefunden. Auf dem Weg aus dem Gebäude geht dann jedoch die Origin-Anlage in die Luft und Beckett wird ohnmächtig. Was nun folgt ist eine derbe Zwischensequenz, in der sich die Spielfigur einer offenbar sehr schmerzhaften Operation unterziehen muss, die immer wieder von schrecklichen Haluzinationen unterbrochen wird (und es wird nicht bei der einen bleiben).
Als die Spielfigur danach auf einem Krankenbett wieder aufwacht, scheint zunächst alles in Ordnung zu sein. Man rappelt sich auf, sieht sich um und geht hinaus auf den Flur. Aber das Krankenhaus scheint verlassen. Die Dinge nehmen ihren Lauf...

Evolutionssprung?

Spätestens ab hier darf man eigentlich nichts mehr verraten ohne dabei zu spoilern, denn das Spiel lebt zum großen Teil von seiner Atmosphäre und der mysteriösen Story, die hauptsächlich durch gescriptete Zwischensequenzen und Texte (in Form gefundener PDAs) vorangetrieben wird. Die Anrufbeantworter aus dem ersten Teil sind dafür komplett gestrichen worden.
In spielerischer Hinsicht ist FEAR 2 ein recht typischer Egoshooter. Die Level sind stets strikt linear gestaltet und spielen sich zum größten Teil in Innenarealen ab. Allerdings wurde ein großer Kritikpunkt des Vorgängers beseitigt, denn es gibt jetzt wesentlich mehr Abwechslung bei den Schauplätzen. Klar: Büros, Keller und Labore gibt's immer noch, aber längst nicht mehr in dieser monotonen Regelmäßigkeit wie beim Vorgänger. Mit einer Grundschule, dem Krankenhaus, U-Bahntunneln, der verwüsteten Innenstadt von Auburn und geheimen unterirdischen Forschungsanlagen ist jedenfalls für Abwechslung gesorgt. Zudem sind die Umgebungen im Gegensatz zum Vorgänger noch eine ganze Ecke detailverliebter gestaltet worden.
Das Gameplay variiert dabei FEAR-typisch zwei verschiedene Ansätze. Zum einen gibt es die reinen Shooterabschnitte, in denen man Replicasoldaten, Söldner und Mutanten über den Haufen ballern muss. Dazu steht ein umfangreiches Arsenal zur Verfügung. Angefangen bei der simplen Pistole über Schrotflinten und Sturmgewehre bis hin zum Raketenwerfer ist alles dabei was das Herz begehrt, wobei die Spielfigur bis zu vier Waffen gleichzeitig (plus Granaten) mitnehmen kann. Da Beckett dank seiner Ausbildung zudem blitzschnelle Reflexe entwickelt hat, kann man natürlich auch bei FEAR2 wieder die altbekannte Bullet-Time aktivieren, um die Gegner in schönster Zeitlupe aufs Korn zu nehmen.
Screen 1
Wenn eine Elite-Power-Armor auftaucht, geht man besser in Deckung!
Screen 2
Auch bei FEAR 2 darf wieder mit dem Laser gekokelt werden.
Screen 3
Die Ärzte sind heute aber mies drauf.
Screen 4
Die Mutanten sind superflink, können aber zumeist nur Nahkampfattacken ausführen.

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F.E.A.R. 2: Project Origin

Packshot
3D-Shooter
von Monolith
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCFebruar 2009
PS3Februar 2009
360Februar 2009

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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GameCaptain
81 %
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Ende (Spoiler!) (5:44)

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