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Test: Warhammer 40.000 - Dawn of War 2

Gelungener Mix aus RTS und RPG?
 Warhammer 40.000 - Dawn of War 2
Dawn of WarWeitere Infos war seinerzeit ein sehr beliebtes Echtzeitstrategiespiel und bis zuletzt gab es immer wieder AddOns, die neue Rassen und Spielelemente in das etwas angestaubte Kampfgemetzel brachten. Mit Dawn Of War 2 beschreitet relic neue Wege. Bestehende Elemente wurden erweitert, neue kamen hinzu, andere entfielen und unterstützt wird das Ganze mit einer weiterentwickelten Company of HeroesWeitere Infos - Engine inkl. Deckungssystem. Wie das alles zusammen wirkt, erfahrt ihr hier.

Installation und die anderen Probleme

Bevor wir uns in die Tiefen des 40. Jahrtausends begeben konnten, mussten wir uns einer anderen Aufgabe stellen. Die Markierung „Internetverbindung für Aktivierung erforderlich“ auf der Verpackung vermochte aber nicht ganz das wiederzugeben, was uns erwartete. THQ setzt auf Steam als Kopierschutz und Games for Windows Live für Online-Spiele. Da nicht eben kleine Updates installiert werden müssen(!), kann jeder der kein DSL hat das Spiel von vornherein knicken. Die anfänglichen Probleme, die durch eine Überlastung von Steam auftraten, sollen mittlerweile aber nicht mehr auftreten. Dafür wurden wir mal mit der Mitteilung „Das Spiel ist nicht verfügbar. Bitte probieren Sie es ein anderes Mal.“ abgewiesen, die erst nach einer Neuinstallation verschwand.

Auf in die Zukunft

Leicht verärgert geht es dann irgendwann ins Spiel. Das Intro überzeugt und die Stimmung bessert sich wieder. Einen Zwischenstopp gibt es dann aber erneut, denn Games for Windows Live möchte sich auch anmelden. Also schnell die Accountdaten eingeben und wieder weiter.
Im Hauptmenü angelangt, stehen dem Spieler die Kampagne und der Mehrspielermodus offen, der auch einen Gefechtsmodus gegen die KI enthält. Im Kampagnenmodus mimt man den Anführer einer Space Marines Einheit an Bord des Kreuzers Armageddon. Zu Beginn muss man aufgebrachte Ork-Horden auf der Trainingswelt der Space-Marines “Cardelis“ zurückschlagen, was aber nur der Anfang eines sehr viel gefährlicheren Kampfes um das Überleben der Menschheit ist: Der Kampf gegen die allesverschlingenden Tyraniden. Die Eldar dürfen dabei aber natürlich auch nicht fehlen.
Die recht durchsichtige Story ist allerdings gut verpackt mit vielen guten Zwischensequenzen, vielen gesprochenen Dialogen der einzelnen Truppkommandeure und anderer Personen, die auch in der deutschen Fassung gut synchronisiert wurden. Die Atmosphäre im Spiel ist nicht nur dadurch sehr dicht. Das kommt vor allem daher, dass man sich auf gerade einmal vier Trupps im Kampf und sechs insgesamt konzentriert. Dabei hat man die bekannten Truppenarten zur Verfügung. Der normale Infanterietrupp, einen Trupp mit schweren Waffen, Scharfschützen, Sturm-Marines mit Jetpacks und natürlich das Alter-Ego des Spielers. Später gibt es dann auch wieder Cybots oder Predatoren, das schwere Gerät der SpaceMarines.
Im Kampagnenmodus bewegt man sich zudem nicht mehr linear von einem Einsatz zum anderen, sondern kann selbst entscheiden, wo man am nötigsten gebraucht wird. Dazu springt man zwischen den Planeten des Aurelia-Sekors, wie der Hauptwelt Meridian, Typhoon oder Cardelis, hin und her und löscht die auftretenden Feuer. Als kleines Schmakerl darf man sogar mit einem Freund die Kampagne im Koop durchspielen.

Traditionell im Mehrspieler

Im Mehrspieler geht es dann wieder etwas traditioneller zu. Auf ein paar Karten darf man mit bis zu acht Spielern und mit allen vier Rassen um die Vernichtung oder Siegespunkte kämpfen. Im letzteren Modus sinkt die Ticketanzeige für das Team mit weniger kontrollierten Siegespunkten. Ist sie auf null gefallen, ist das Spiel für das Team vorbei. Generell gibt es nur noch zwei Teams mit jeweils max. 4 Spielern. Ein jeder gegen jeden mit beispielsweise 4 Spielern ist nicht möglich.
Überraschend ist aber, dass sich der Mehrspieler gegenüber dem ersten Teil nur wenig verändert hat. Zwar fehlt der Basenbau komplett aber über das Hauptlager können neue Trupps und Fahrzeuge angefordert und Upgrades erforscht werden. Die einzelnen Einheiten können dann auch wie in Dawn of War im Feld mit neuen Waffen oder zusätzlichen Teammitgliedern ausgestattet werden.
Screen 1
Auf in die Schlacht. Gute Zwischensequenzen gibt es hier zu sehen.
Screen 2
Im Nahkampf mit Orks.
Screen 3
Die Trupps werden RPG typisch ausgestattet.
Screen 4
Die Armageddon auf dem Sprung.

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Warhammer 40.000 - Dawn of War 2

Packshot
3D-Echtzeitstrategie
von THQ, relic
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCFebruar 2009

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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