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Test: Die Kunst des Mordens: Der Marionettenspieler
Kann das Krimi-Adventure im Gegensatz zu seinem Vorgänger überzeugen?
Als vor rund einem Jahr Die Kunst des Mordens – Geheimakte FBI erschien, konnte das Krimi-Adventure in unserem Test nicht überzeugen. Grund dafür waren vor allem derbe Gameplay-Schnitzer. Ob Entwickler City Interactive dazugelernt hat und es sich lohnt, in Die Kunst des Mordens 2 – Der Marionettenspieler erneut FBI-Agentin Nicole Bonnet unter die Arme zu greifen, erfahrt ihr im folgenden Test.Puppenspiele in ParisIm Intro sehen wir wie eine US-Spezialeinheit in New Orleans eine Lagerhalle stürmt. Doch ihr brachialer Auftritt kommt zu spät. An der Decke der Halle baumelt eine Leiche, die mit Seilen und Haken so positioniert wurde, dass sie wie eine fleischgewordene Marionette aussieht. Schnitt. FBI-Agentin Nicole Bonnet steht in Paris in einem Ballett-Übungsraum, wo offensichtlich eben jener Serienkiller, der schon so oft in den USA zugeschlagen hat und als der Marionettenspieler bekannt ist, eine junge Tänzerin ermordet hat.Bevor wir uns in die Ermittlungen stürzen können, hat Frau Bonnet zunächst wie schon in ihrem ersten Abenteuer ein Autoritäts- und Die Kunst des Mordens 2 ein Glaubwürdigkeitsproblem. Da die sich die Mordfälle eines offensichtlichen Serienkillers in Paris mit denen in den USA stark ähneln, hat die französische Polizei beim FBI Hilfe angefordert. Am Tatort verweigert der klischeehafte Inspektor, der natürlich sexistisch und anti-amerikanisch ist, jedoch jegliche Zusammenarbeit und behindert unsere Untersuchungen. Als wäre dies nicht schon seltsam genug, hat die Super-Agentin zwar einen Laptop und anderen technischen Schnickschnack dabei, aber keine Plastikbeutel oder ein wenig Fingerabdruckpulver, um Spuren zu sichern - und natürlich hat die französische Polizei reichlich Spuren übersehen. Na ja, basteln wir halt ein wenig Graphit-Pulver aus umherliegenden Bleistiften zusammen, ehe wir loslegen. Versuch und IrrtumGesteuert wird Frau Bonnet aus der 3rd-Person-Perspektive per linker Maustaste. Auf Wunsch läuft die Agentin auch nach einem Doppelklick. Hotspots können wir uns durch ein Klick auf ein Fragezeichen am unteren Bildschirmrand anzeigen lassen. Fahren wir mit der Maus über ein interessantes Objekt, verändert sich der Cursor interaktionsabhängig. Dies funktioniert ähnlich wie in Geheimakte 2 . Der Cursor zeigt jeweils an, mit welcher Maustaste der Gegenstand wie manipuliert werden kann. Im Regelfall wird mit der linken Maustaste ein Objekt manipuliert bzw. aufgenommen und mit der rechten untersucht. Gelegentlich müssen auch Fotos von Beweisen geschossen werden.Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, hat Nicole ein kleines Notizbuch angelegt. Hier werden Gespräche, ein Tagebuch und Dokumente archiviert, die es dem Spieler immer wieder erlauben, beispielsweise nach einer längeren Pause, sich über den aktuellen Stand der Ermittlungen zu informieren. |
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